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| S 1 - Wiener Außenring
Schnellstraße |
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| Grafik: Citype |
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| OTS
PRESSEAUSSENDUNG 27.04.2006 |
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ASFINAG: S 1 Wiener Außenring Schnellstraße:
Freie Fahrt ab Freitag |
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| Künftig in 15 Minuten von Vösendorf
bis zum Flughafen Schwechat |
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Wien (OTS) - Nach einer Rekordbauzeit von nur viereinhalb
Jahren (Spatenstich: 25. Oktober 2001) wird die gesamte rd. 16,2 Kilometer lange S 1
Wiener Außenring Schnellstraße nun bereits am 28. April und damit acht Monate früher
als ursprünglich geplant (Ende Dezember 2006) für den Verkehr freigegeben. Das
Teilstück Vösendorf - Schwechat ist nicht nur ein wichtiger Abschnitt des geplanten
Regionenrings um Wien, sondern auch über die Grenzen hinaus von Bedeutung.
Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel: "Die Fertigstellung des Südabschnittes der
gesamten S 1 ist ein erster und wichtiger Schritt in der verkehrsmäßigen Erschließung
der Ostregion. Im Zuge der EU-Erweiterung ist Wien in das Zentrum Europas gerückt. Gut
ausgebaute Infrastruktur fördert nicht nur ein Zusammenwachsen der EU-Mitgliedstaaten,
sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Österreich."
Für Verkehrsminister und Vizekanzler Hubert Gorbach stellt der Ausbau der S 1 einen
wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dar: "Die Fertigstellung
dieses Abschnitts führt vor dem Hintergrund des gestiegenen Verkehrsaufkommen zu einer
Entlastung der niederösterreichischen Gemeinden und der A 23 vom Durchzugsverkehr und
durch den vierspurige Vollausbau auf höchstem technischen und baulichem Niveau zu einer
weiteren Steigerung der Verkehrssicherheit. Der Bau der S 1 ist aber auch für die
Konjunktur und die Schaffung von Arbeitsplätzen von Bedeutung. Von dieser
Verkehrs-Lebensader im Herzen Europas profitieren also die Verkehrsteilnehmer, der
Wirtschaftsstandort Wien und das niederösterreichische Umland gleichzeitig."
Für Niederösterreich bedeutet die Fertigstellung der S 1 eine wesentliche Entlastung des
Südraums von Wien. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: "Die Verkehrssituation im
Süden Wiens stellt eine besondere Herausforderung dar. Umso intensiver haben wir an
gemeinsamen Lösungen gearbeitet. Mit der neuen S1 haben wir eine solche Lösung im Dialog
mit der Bevölkerung und in guter Zusammenarbeit der Bundesländer Wien und
Niederösterreich erreicht, mit der wir die Standortqualität der Ostregion stärken, den
Pendlern das Leben erleichtern und für mehr Lebensqualität und Sicherheit sorgen."
Wiens Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudi Schicker, streicht die Bedeutung
des geplanten Regionenrings um Wien hervor:
"Wien zählt geographisch und wirtschaftlich zu den Top-Standorten der erweiterten
EU. Wir brauchen somit mehr denn je eine leistungsfähige Infrastruktur als Element der
Transeuropäischen Netze. Der Bahnhof "Wien Europa-Mitte" und der Regionenring
mit seinen Verbindungen zu A4, A5, A6, A22 und A23 haben daher höchste Priorität."
Die 16 km lange S 1 verbindet im Abschnitt Vösendorf - Schwechat die A 2 Süd Autobahn
mit der A 4 Ost Autobahn. Sie umfasst als Großprojekte fünf Tunnel mit einer
Gesamtlänge von knapp 4 km, 15 Brückenbauwerke, sechs Grünbrücken und acht
Anschlussstellen. Die Ausrüstung der gesamten Strecke garantiert optimale Sicherheit:
ASFINAG Vorstandsdirektor DI Franz Lückler: "Die gesamte Strecke ist voll ausgebaut,
d.h. vierstreifig im Freiland mit Betonleitwänden zur Mittelstreifenabsicherung bzw.
zweiröhrig in den Tunneln plus Pannenstreifen. Die Tunnel im Zuge der S 1 sind
sicherheitstechnisch auf höchstem Niveau ausgeführt: befahr- und begehbare Querschläge,
Notruf- und Feuerlöschnischen, Videoüberwachung, Tunnelfunk, Belüftung mit
Strahlventilatoren, helle Beleuchtung und Beschichtung, Bordsteinreflektoren,
Fluchtwegorientierung. Zusätzlich wurde in Erweiterung zum Stand der Technik in den
Tunneleinfahrtsbereichen ein Tageslichtsystem entwickelt, welches dem Auge die Adaptierung
an das Tunnellicht erleichtert."
Die zentrale Überwachung erfolgt durch die Überwachungszentrale Kaisermühlen, als
Fallweiser Stützpunkt dient die Betriebszentrale Vösendorf. Für eine optimale
Verkehrssteuerung sorgt eine Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA).
Die Verkehrsfreigabe erfolgt nach einem letzten Tunnel- und Sicherheitscheck am 28.4.06 um
6.00 Uhr morgens.
Gesamtkosten: Euro 430 Mio.
Die Finanzierung erfolgt aus den Erlösen der ASFINAG aus Maut,
Vignette und Lkw-Road Pricing. |
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Rückfragehinweis:
Mag. Anita Oberholzer, ASFINAG Pressesprecherin
Mobil: 0664 60108 15933 |
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OTS-ORIGINALTEXT UNTER
AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS |
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| OTS
PRESSEAUSSENDUNG 27.04.2006 |
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| Staatssekretariat für Verkehr,
Innovationen u. Technologie |
| Kukacka: Neue S1 hat auch grenzüberschreitenden
Charakter und bringt Fernverkehrumfahrung von Wien |
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| Österreich und Slowakei errichten bis
2012 Verkehrs-Ringsysteme |
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Wien (OTS) - "Auch wenn die S1 nicht direkt eine
grenzüberschreitende Verbindung ist, hat sie doch grenzüberschreitenden Charakter, da
sie besonders für den Fernverkehr eine Umfahrung von Wien bringen wird und damit zu einer
Entlastung für die Verkehrsteilnehmer führt. Diese neue Verbindung zwischen der A4 Ost
Autobahn und der A2 Süd Autobahn ermöglicht es nun Ziele, die westlich oder südlich von
Wien liegen, zu erreichen, ohne durch das Wiener Stadtgebiet fahren zu müssen",
betont Verkehrsstaatssekretär, Mag. Helmut Kukacka, anlässlich der für morgen, Freitag,
geplanten Verkehrsfreigabe der S1.
Darüber hinaus wird das westliche und südliche Niederösterreich, aber auch Teile der
Steiermark besser an den Flughafen Schwechat angebunden. Reisende aus diesen Regionen sind
nunmehr nicht mehr auf das Nadelöhr A23 (Südosttangente) angewiesen.
Für Kukacka ist die S1 auch ein wichtiger Bestandteil für den koordinierten
Verkehrsinfrastrukturausbau zwischen Österreich und der Slowakei, den er erst kürzlich
mit seinem slowakischen Amtskollegen Peter Jesenský in einem Arbeitsgespräch erörterte.
"Bis spätestens 2012 werden wir mit der S1, der A6 (Nordostautobahn), sowie der
geplanten S8 (Marchfeld-Schnellstraße) ein Ringsystem zwischen unseren Hauptstädten
errichtet haben, das jeweils südlich und nördlich der Donau verläuft. Die Fahrtzeit
zwischen den Zentren von Wien und Bratislava wird auf rund 35 Minuten sinken. Für den
grenzüberschreitenden Verkehr wird es erheblich erleichtert, Ziele südlich und westlich
(weiter über die A21) und nördlich von Wien zu erreichen", so der Staatssekretär.
Die A6 Nordostautobahn verläuft von Kittsee (Staatsgrenze) zur A4 Ostautobahn (Knoten
Bruckneudorf/Parndorf), befindet sich bereits im Bau und wird Ende 2007 fertig gestellt.
Damit wird die erste hochrangige und durchgehende leistungsfähige Autobahnverbindung Wien
- Bratislava geschaffen.
Die S8 - Marchfeld-Schnellstraße, nördlich der Donau, wird im Standard einer Autobahn
geplant (Entwurfsgeschwindigkeit 130 km/h, mit 2 Fahrstreifen je Fahrtrichtung, mit
Mitteltrennung und kreuzungsfrei). Nach Fertigstellung der Detailplanungen durch die
ASFINAG und Abwicklung der Behördenverfahren wird ab 2010 mit der Realisierung begonnen.
Die Marchfeld-Schnellstraße soll bei Wien an die Außenring-Schnellstraße (S1)
angebunden werden. Auf slowakischer Seite erfolgt eine Fortführung auf dem Bratislaver
"0-Ring". "Damit schaffen wir sowohl südlich als auch nördlich der Donau
hochrangige Straßenverbindungen zwischen unseren Städten und stellen durch die
Außenring-Schnellstraße (S1) gleichzeitig sicher, dass Wien nicht zum Durchzugsgebiet
wird", fasst Kukacka die Ausbaustrategie zusammen.
"Unsere Pläne werden entsprechend mit den slowakischen Plänen abgestimmt. So wird
auf slowakischer Seite rund um Bratislava ebenfalls eine Außenring-Schnellstraße
errichtet, der so genannte "0-Ring" der im Norden bei Marchegg mit unserer S8
verbunden wird, im Uhrzeigersinn um Bratislava verläuft und im Süden bis nach Kittsee
führt, wo eine Anbindung an unsere A6 - Nordostautobahn erfolgt", schloss Kukacka. |
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Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Walter Gröblinger
Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803 |
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| OTS
PRESSEAUSSENDUNG 18.04.2006 |
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| ARBÖ Wien: Außenring Schnellstraße wird
wesentlich zur Entlastung der A23 beitragen |
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Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt die vorzeitige
Verkehrsfreigabe der Wiener Außenring Schnellstraße (S1) zwischen Vösendorf und
Schwechat. "Durch die Verbindung von Südautobahn (A2) und Ostautobahn (A4) wird
wesentlich dazu beigetragen, dass die Verkehrsströme (Transit, Pendler) die vom Osten
kommen und in den Süden oder Westen Österreichs wollen, verlagert werden", so ARBÖ
Wien Geschäftsführer Dir. Herbert Hübner.
Dies kann allerdings nur ein erster Schritt sein,
so der ARBÖ Wien und fordert:
* die rasche Realisierung des Umfahrungsringes von Wien / Regionenring
* die rasche Realisierung der Verbindungsspanne von der
Südosttangente (A23) / Bereich Hannson-Kurve nach Inzersdorf
* die rasche Öffnung der gesperrten Abfahrt Simmering mit einer
Anbindung ab Zentralfriedhof
* die rasche Umsetzung der bestehenden Planungen für eine
überschneidungsfreie Einmündung von der Südosttangente (A23) in die
Ostautobahn (A4) bei St. Marx. |
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Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 89121-244
mailto:presse@arboe.at
http://www.arboe.at |
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| OTS
PRESSEAUSSENDUNG 18.04.2006 |
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ÖAMTC: S1 Eröffnung kommt zu spät
Lückenschluss zur A22 fehlt |
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Club-Experte kritisiert:
Wiener Straßenbauprojekte werden zu langsam umgesetzt |
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Wien (OTS) - "Die Eröffnung der S1 im Süden von Wien
ist sicher ein Meilenstein, aber er wird um 15 Jahre zu spät gesetzt", sagt
ÖAMTC-Verkehrsexperte Willy Matzke. "Ohne die fehlende Donauquerung und den
Lückenschluss zur A22 ist die S1 Süd nur wenig wirksam." Laut Projektunterlagen
wird die A23 durch die neue Schnellstraße um 10 bis 20 Prozent entlastet. "Bei
Spitzenüberlastungen von 180.000 Fahrzeugen pro Tag, wird davon aber nicht viel zu
spüren sein. Die Praterbrücke zwischen dem Knoten Kaisermühlen und dem Knoten Prater
bleibt weiterhin der Staupunkt Nummer eins in Österreich", kritisiert Matzke.
Laut ÖAMTC-Experten zählt die S1 Süd zu den modernsten Schnellstraßen Europas mit der
besten Sicherheitsausstattung in- und außerhalb des Tunnels, mit bestem Lärmschutz und
optimaler Straßenarchitektur. Vor allem über den neuen Anschluss Vorarlberger Alle kann
das Wiener Industriezentrum in Inzersdorf direkt angefahren werden, der Anschluß
Sterngasse der A23 wird dadurch entlastet. Wermutstropfen ist aber, dass der dringend
notwendige Lückenschluss zur A22 frühestens im Jahr 2015, also erst in neun Jahren
vorgesehen ist.
Der Club verlangt daher, den raschen Bau einer Donaubrücke zwischen dem Knoten Schwechat
und dem Knoten Kaisermühlen. Der vorgesehene Tunnel unter der Donau und der Lobau ist
für ÖAMTC-Verkehrsexperten Willy Matzke das falsche Zeichen. "Nicht der
Nord-Süd-Fernverkehr, sondern der West-Ost-Verkehr wird in Wien überwiegen. Schon ab
2007 werden Lkw ab St. Pölten über die S33 und S5 zur A22 im Donautal geführt. Am
Knoten Kaisermühlen ist dann für alle Endstation", erklärt Matzke. "Die
einzig richtige Lösung ist eine rasche Verlängerung der A22 und eine Donaubrücke nach
Schwechat."
Im neuen Bundesstraßengesetz ist diese Kurzanbindung auch so festgeschrieben. "Sie
kann in zwei Jahren um einen Bruchteil der Kosten für den Lobautunnel errichtet werden.
Eine Fortsetzung des Stauchaos um 10 bis 15 Jahre ist für Wien nicht akzeptabel, so ist
Wien sicher nicht europareif", sagt der ÖAMTC-Verkehrsexperte abschließend. |
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Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Margret Handler
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at |
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