Urania

Die Urania um 1936

Urania, 1897 nach Berliner Vorbild vom Nö. Gewerbeverein in Wien als populärwiss. Inst. gegr.; zunächst in Syndikatsform, bald als gemeinnütziger Verein geführt, der sich an den dänischen Volkshochschulen orientierte; bezog 1910 ein eigenes Bildungshaus am Donaukanal (mit Sternwarte und elektr. Uhrenanlage) und setzte früh die neuesten techn. Hilfsmittel bei
ihren Bildungsprogrammen ein (Lichtbild, Film). Die Wr. U. hatte ihre Blütezeit in der 1. Republik (Eröffnung von Zweigstellen auch außerhalb Wiens, davon bestehen Baden und Hollabrunn bis heute); in der 2. Republik gliederte sie sich in den Volkshochschulverband ein. Eine Grazer U. bestand 1919-38, seit 1947 ist die "Ö. U. für Stmk." mit Zweigstellen eine wichtige steir. Volkshochschule
aus
aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk
14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs
www.aeiou.at
Volksbildungshaus Wiener Urania
Bild: Citype 1010; Uraniastraße 1
Tel.: 01/712 61 91
Fax: 01/712 61 91-53
office@urania-wien.at
Das Volksbildungshaus Wiener Urania ist eine gemeinnützige Einrichtung und hat den Zweck, Bildung und Wissenserweiterung zu fördern und zu vermitteln.

Der Schwerpunkt des Angebots an Kursen und Vorträgen liegt im Bereich Allgemeinbildung- Philosophie, Psychologie, Gesellschaft, Politik, Kulturgeschichte, Chemie und Mineralogie. Die Urania veranstaltet Filmtage und hat ein großes Angebot an Reisevorträgen.

Daneben gibt es Volkshochschulkurse aus folgenden Bereichen: Sprachen, Gymnastik, Entspannung, Tanz, Massage, EDV, Literatur, Kunstgeschichte, Kreatives Gestalten sowie zahlreiche Angebote im Bereich Musik und Musikveranstaltungen.

Die Urania verfügt über eine Sternwarte, das Planetarium und ein Kino.
seite weiterempfehlen seite drucken nach oben nach oben