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| Bugatti Veyron 16.4 |
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Als der Volkswagenkonzern, der die Rechte für die
verblichene Automanufaktur Bugatti erwarb, ankündigte einen Sportwagen mit 1001 PS auf
die Straße zu bringen, dachten viele an einen Scherz. Doch das Märchen vom 1001
PS-Sportauto wurde jetzt in Form des Bugatti Veyron 16.4 Wirklichkeit.
Im Jahr 2001 stellten die VW-Ingenieure eine erste eindrucksvolle Modell-Studie vor.
Danach wurde es ruhig um den Super-Boliden. Bis jetzt. Denn kürzlich wurde der Bugatti
Veyron 16.4 quasi offiziell in Monte Carlo präsentiert. Überraschend dabei: Von den
ersten Studien unterscheidet sich der Wagen nur in Details.
Produziert werden die Fahrzeuge in einer neuen Fabrik im Elsass. Damit schließt sich der
Kreis, schließlich hat Ettore Bugatti 1909 in dieser Gegend den Grundstein für die Ära
der eleganten Sportwagen gelegt. Billig wird der Veyron sicher nicht sein. Jede
Pferdestärke, so kalkulieren Pfennigfuchser, ist mit 1.158 Euro zu berappen.
Der 16 Zylinder-Motor mit Turbo zaubert 1.001 PS bzw. ein Drehmoment von 1.250
Newtonmetern aus acht Litern Hubraum. Das reicht, um den Veyron in nur 14 Sekunden auf 300
km/h zu beschleunigen. Der Top-Speed liegt bei unfassbaren 406 Kilometern pro Stunde. |
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| auszugsweise aus www.news.at |
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Der Automobil-Designer und -hersteller Ettore Arco
Isidoro Bugatti wurde am 15. September 1881 in Mailand, Italien geboren als Kind einer
bekannten Künstlerfamilie, die ihre Wurzeln in Norditalien hat. Er war der ältere Sohn
von Carlo Bugatti (1856 1940), ein wichtiger Möbelhersteller der Epoche des Art
Nouveau und Juwelen-Designer, und |
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seiner Frau Teresa Lorioli. Sein jüngerer Bruder war
ein bekannter Tierbildhauer, Rembrandt Bugatti (1884 1916). Seine Tante, Luigia
Bugatti, war die Ehefrau des Malers Giovanni Segantini. Sein Großvater väterlicherseits,
Giovanni Luigi Bugatti, war Architekt und Bildhauer.
Obwohl in Italien geboren, gründete Ettore Bugatti seine Automobilfabrik in Molsheim im
Elsass, das damals zum deutschen Kaiserreich gehörte und erst nach dem Ersten Weltkrieg
zu Frankreich. Die Gesellschaft war bekannt für ihre hervorragende Ingenieurskunst bei
Hochklasse-Automobilen und für Erfolge bei den frühen Grand Prix-Rennen; man gewann den
allerersten Grand Prix von Monaco. Der Erfolg der Gesellschaft hatte seinen Höhepunkt im
zweimaligen Doppelsieg im 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit dem Fahrer Jean-Pierre Wimille
1937 (1937 mit Robert Benoist und 1939 mit Pierre Veyron).
Modelle unter Bugatti
Nur einige wenige Modelle der Autos von Ettore Bugatti wurden produziert: die
berühmtesten waren der Type 35-Rennwagen, der riesige Royale, und der Type 55-Sportwagen.
Über die gesamte Produktion von annähernd 7900 Wagen hinweg wurden die Modelle mit dem
Buchstaben T (für Typ) benannt, die auf das Fahrgestell und den Antriebsstrang hinwiesen.
Rennerfolge
Bugatti-Wagen waren außergewöhnlich erfolgreich bei Rennen, mit Tausenden von Siegen in
nur wenigen Jahrzehnten. Der kleine Bugatti Type 10 belegte die vier ersten Plätze in
seinem allerersten Rennen. Der 1924 erschienene Bugatti Type 35 ist wahrscheinlich der
erfolgreichste Rennwagen aller Zeiten mit über 2000 Siegen. Bugatti gewann die Targa
Florio fünfmal von 1925 bis 1929. Louis Chiron hielt die meisten Siegertreppchen-Plätze
mit Bugatti-Wagen, und die Bugatti-Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ehrte ihn mit dem
Bugatti Chiron, der zu seiner Ehre benannt ist. Aber es ist der letzte Rennerfolg bei dem
24-Stunden-Rennen von Le Mans, an den man sich meistens erinnert Jean-Pierre
Wimille und Louis Veyron gewannen das 1939er Rennen mit nur einem Auto und wenigen
Hilfsmitteln. Ettore Bugatti entwarf auch einen erfolgreichen Schienenbus, den Autorail,
und ein Flugzeug, das jedoch niemals flog. Sein Sohn Jean Bugatti starb am 11. August 1939
im Alter von 30, als er einen 57C Rennwagen nahe der Fabrik in Molsheim testete. Hiernach
sank der Stern. Der Zweite Weltkrieg ruinierte die Fabrik in Molsheim und die Gesellschaft
erholte sich hiervon nicht mehr. Ettore Bugatti starb am 21. August 1947 und wurde auf dem
Friedhof in Dorlisheim im Familiengrab der Bugattis bestattet. |
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Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
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