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| Geschichte der Zisterzienserabtei
Stift Heiligenkreuz |
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| Die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz
liegt im Wienerwald, ca. 15 Kilometer südwestlich von Wien. Da
es so nahe bei Wien liegt und dennoch zugleich in der
idyllischen Landschaft des Wienerwaldes, wird es jedes Jahr von
ca. 170.000 Touristen besichtigt. Stift Heiligenkreuz ist die
größte Touristenattraktion in der Umgebung von Wien. |
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| Stift Heiligenkreuz -
© www.stift-heiligenkreuz.at |
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Stift Heiligenkreuz ist heuer 875 Jahre alt. Obwohl es 1683 von
den Türken niedergebrannt wurde und 1938 bis 1945 von den Nazis
bekämpft wurde, war es nie zerstört oder aufgehoben. Es ist das
einzige Zisterzienserkloster der Welt, das so lange ohne
Unterbrechung existiert.
Die uralte Kontinuität sieht man auch an der Klosteranlage:
diese ist eine sensationelle harmonische Mischung aus allen
Baustilen der letzten 900 Jahre. Die mittelalterliche
Klosteranlage in romanischem und gotischem Stil ist vollständig
erhalten; und doch gibt es auch prachtvolle barocke Kunstwerke
zu bewundern wie etwa die Dreifaltigkeitssäule oder die
Rokoko-Sakristei. |
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| Innenhof mit Josefsbrunnen -
© www.stift-heiligenkreuz.at |
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| Gegründet wurde das Stift Heiligenkreuz 1133 vom heiligen
Markgrafen Leopold III. auf Anraten seines Sohnes Otto. Leopold
hatte seinen Sohn Otto nach Paris zum Studium geschickt, auf der
Rückreise war dieser selbst in das Zisterzienserkloster Morimond
eingetreten und wurde dort Mönch. Der Zisterzienserorden war
damals gerade erst neu in Frankreich entstanden. Otto überredete
seinen Vater, in Österreich ein Kloster zu gründen:
Heiligenkreuz! Später wurde Otto Bischof von Freising, er war
damit Amtsvorgänger von Joseph Ratzinger, dem jetztigen Papst
Benedikt XVI., der ja Bischof von München-Freising war. |
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| Das Klosterleben heute |
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Zum Kloster gehören fast 80 Mönche. Stift
Heiligenkreuz ist in den letzten Jahren mit überraschend vielen
Berufungen gesegnet worden. Es ist so voll mit jungen Mönchen,
dass es schon fast zu wenige Zimmer gibt.
Die Hälfte der Mönche lebt im Kloster, etwa 14 Mönche sind in
dem 1988 neu gegründeten Kloster Bochum-Stiepel in Deutschland,
die anderen wirken in der Seelsorge außerhalb des Klosters. Das
Stift Heiligenkreuz betreut nämlich auch ca. 20 Pfarreien. Es
ist für österreichische Zisterzienser typisch, auch in der
Seelsorge außerhalb des Klosters zu wirken. |
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| Klostermarkt in Heiligenkreuz
-
© www.stift-heiligenkreuz.at |
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| Als Mönche des Stiftes Heiligenkreuz ist unser erstrangiges Tun
das Gebet. Unser Gebet ist kein privates Gebet, sondern es ist
gleichsam öffentlicher Lobpreis Gottes. Es ist, wie Papst
Benedikt XVI. am 9. Sept. 2007 bei seinem Besuch in
Heiligenkreuz gesagt hat, „ein zweckfreies Gebet“. Das heißt wir
beten nicht um Gesundheit, Erfolg oder sonst etwas… Sondern wir
loben Gott einfach deshalb, weil er gut ist. Wir tun dies
stellvertretend für alle Menschen, besonders auch für die
Menschen, die auf den letzten großen Horizont ihres Lebens
vergessen. Wir Mönche beten für die Kirche und für die ganze
Welt, das ist unser Dienst, unser Officium. |
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© www.stift-heiligenkreuz.at |
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| Nach der Regel des heiligen Benedikt, muss der Mönch auch
arbeiten: „Ora et labora, bete und arbeite!“ Unsere Aufgaben
sind sehr sehr vielfältig. Da sind einmal die ca. 20 Pfarren, in
denen wir über 30.000 Menschen in der Seelsorge betreuen. Wir
sind in der Jugendseelsorge tätig, aber auch in der
Wissenschaft: Seit 1802 gibt es in Heiligenkreuz eine
Hochschule. Diese wurde 2007 von Papst Benedikt XVI. zur
„Päpstlichen Hochschule“ erhoben, denn hier werden ca. 180
Studenten akademisch ausgebildet. Viele Mönche lehren als
Professoren, die jungen Mönche müssen noch studieren und sind
damit sehr beschäftigt. Es gibt Mönche, die für die Wirtschaft
zuständig sind; Mönche, die sich um die Aufnahme der vielen
Klostergäste kümmern… Und dann gibt es einige ganz besonders
interessante Arbeitsbereiche: Ein Mönch etwa ist Künstler und
ist als Mönch als Bildhauer und Maler tätig… |
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| Der Gregorianische Choral |
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Der Gregorianische Choral ist eine uralte und
bewährte Form des gesungenen Gebetes. Er hat seine Wurzeln
eigentlich schon in der Zeit vor Christus, nämlich im Gesang der
jüdischen Tempelliturgie. Die Christen haben viele Melodien von
dort übernommen. So richtig entwickelt hat sich der Choral im 7.
und 8. Jahrhundert, als er im Westen von Rom übernommen worden
ist. Der Name „Gregorianischer Choral“ geht auf Papst Gregor den
Großen (+ 604) zurück, der den Kirchengesang in Rom reformierte,
indem er eine Singschule, eine „Schola cantorum“ gründete“.
Der Gregorianische Choral ist einstimmig. Er kennt 8
verschiedene Tonarten. Die Noten sehen ganz anders aus als die
heutigen Noten, außerdem gibt es nur 4 Notenzeilen. |
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| Choral Ostern 2006 -
© www.stift-heiligenkreuz.at |
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| Die Texte, die gesungen werden sind häufig Worte aus der Bibel,
also Wort Gottes. Die Mönche singen also jene Worte an Gott
zurück, die er selbst in der Bibel uns gegeben hat… Schon auf
diese Weise verbinden sich Himmel und Erde. Die meisten Texte
sind den alttestamentlichen Psalmen entnommen. Die Melodien sind
einfach und lassen gleichsam Stimmungen entstehen. Der
Gregoriansche Choral ist deswegen nicht einfach „Musik“, sondern
„gesungenes Gebet“. Der gregorianische Choral ist „der“ Gesang
der westlichen römisch-katholischen Kirche. Und wir im Stift
Heiligenkreuz sind sehr glücklich, dass wir in einer so
wertvollen Tradition stehen und ganz eins sind mit den Anliegen
des Papstes. |
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| Liturgie Karwoche -
© www.stift-heiligenkreuz.at |
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Gesungen wird der gregorianische Choral in der lateinischen
Sprache, die auch heute nach wie vor die offizielle Sprache der
westlichen römisch-katholischen Kirche ist. Das Latein hat ja
den Vorteil, eine sehr melodiöse Sprache zu sein, da es aus vielen
Vokalen – a,e,i,o,u – besteht.
Das Latein ist besonders geeignet, um die Bibel in musikalischer
Form zu meditieren, da sich die einzelnen Wortsilben hier im
Vergleich zu anderen Sprachen oft über 20 Noten hinaus singen
lassen. |
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| Chant. Music for paradise |
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| Ein Freund unseres Kloster aus London, schickte
am 28. Februar 2008 ein kurzes Mail an P. Karl Wallner, der im
Stift Heiligenkreuz für die Homepage und die
Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. In dem Email stand nur
„Schnell, schnell, Karl!“ und dazu ein Link zu der Homepage mit
der Ausschreibung von Universal. P. Karl nahm die Sache nicht
ernst. Er wusste nicht einmal, was „Universal“ ist… Aber er
schickte am nächsten Tag, dem 29. Februar, - dies war der letzte
Tage für die Bewerbung! – ein kurzes Mail an Universal, wo er
auf einige Beispiel vom Gregorianischen Choral auf unserer
Homepage
www.stift-heiligenkreuz.at hinwies. Außerdem haben die
Leute von Universal dann auf youtube einen Video-Clip über
Heiligenkreuz entdeckt, der sie vollständig begeistert hat. Wir
dachten nie, dass wir den Wettbewerb gewinnen würden, aber Tom
Lewis, der Development-Manager von UCJ (Universal Classic and
Jazz) war von unserem Gesang hellauf begeistert. So nahm die
Geschichte ihren Anfang. Als Universal dann bei P. Karl
angerufen hat und er sich langsam bewusst wurde, um welche große
Sache es hier geht, sind alle im Kloster aus den Wolken
gefallen… Jedenfalls: Wir Mönche haben es wirklich nicht von uns
aus angestrebt. Wir sind nicht gierig auf eine Bühne geklettert
um uns selbst vor aller Welt darzustellen. Sondern im
Hintergrund steht wirklich das Wirken Gottes, der offensichtlich
wollte, dass wir mit unserer Musik für Seine Sache Werbung
machen. Weil der Anfang so wunderbar und ungeplant war, haben
wir die Sache auch gemacht, denn wir wollen Mönche bleiben und
nicht Musikstars. |
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| Choral Aufstellung -
© www.stift-heiligenkreuz.at |
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Es war für uns im Kloster zunächst gar nicht so einfach, uns
dafür zu entscheiden. Wir sind es ja seit dem Papstbesuch 2007
gewohnt, dass sich die Medien für uns interessieren. Aber
niemand geht in das Kloster, um dauernd gefilmt, interviewt und
fotografiert zu werden. Und der Medienrummel war am Anfang
enorm. Einige junge Mitbrüder hatten außerdem Sorge, dass man
uns als eine „Boygroup“ verkauft.
Aber die Leute von Universal haben uns alle Angst genommen, weil
sie sehr sensibel waren und die religiöse Atmosphäre respektiert
haben. Wir haben ja außerdem quasi den Auftrag des Papstes dazu,
denn Papst Benedikt XVI. liebt den Gregorianischen Choral. Es
macht ihm sicher Freude, dass sich nun dieser Choral ein
bisschen mehr verbreitet. Und er hat wörtlich zu uns gesagt am
9. September 2007: „Das Kloster, in dem sich die Gemeinschaft
täglich mehrmals zum Gotteslob versammelt, bezeugt, dass die
urmenschliche Sehnsucht nach letzter Erfüllung nicht ins Leere
geht.“
Also haben wir uns entschieden, dieses Zeugnis zu geben. Und es
war dann wirklich eine tolle Erfahrung, mit so professionellen
Leuten zusammenzuarbeiten. Wir sind auch durch die Proben
zusammengewachsen. Die Aufnahmen haben ja 3 Tage gedauert, und
es war schon sehr anstrengend, denn unser normaler Rhythmus des
Gebetes ab 5.15 ging ja weiter. Dazu kamen dann 7 Stunden
Aufnahmen… Es war für uns eine Freude, aber auch ein kleines
Opfer.
Für uns ist das Ganze eine Erfahrung der Gnade Gottes geworden.
Denn wir haben diese Sache nicht gesucht, sie ist uns wirklich
von Gott zugewiesen worden. Also haben wir die Herausforderung
angenommen.
Eigentlich ist es toll: Wir tun nichts Anderes als das, was wir
immer tun: Wir beten. Also wir fahren nicht draußen in der Welt
herum und wir entfremden uns nicht unserer eigentlichen
Berufung. Und doch interessiert sich die Welt für genau das, für
unseren eigentlich Job. Das hat uns schon gefallen.
Und jetzt sind wir natürlich auch schon sehr neugierig, ob die
CD ein Erfolg wird. Es war schon überraschend, dass sich
innerhalb von nur 10 Tagen gleich 80.000 Menschen das Video auf
Youtube.com angeschaut haben… |
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Der Gregorianische Choral ist für uns Gebet. Die Melodien
beruhigen nicht nur, sondern geben einem auch Kraft. Es ist, wie
wenn man eine geistige Grenze überschreitet und den Alltag
dieser Welt hinter sich lassen kann. Der Gregorianische Choral
öffnet das Herz für Gott und die geistige Dimension und ist auch
ganz wesentlich eine emotionale Angelegenheit: Er ist Freude und
Sorge, Lob und Trauer, Jubel und Dank.
Die Melodien sind sehr abwechslungsreich, jeden Tag etwas
Anderes. Wenn man aber ein paar Jahre oder Jahrzehnte im Kloster
ist, freut man sich schon auf bestimmte Antiphonen oder
Halleluja-Melodien.
Also Pop-Stars werden wir sicher nicht. Warum sollte die CD
unser Leben ändern? Auf der CD hört man ja gerade das, was wir
hier im Kloster täglich von früh bis spät tun: singen, preisen,
meditieren… Der Herr Abt hat aber natürlich gewisse
Sicherheitsvorkehrungen getroffen. So hat er etwa bestimmt, dass
nur P. Karl, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist,
Interviews geben soll. Denn wenn alle Mönche, die die CD
aufgenommen haben, beginnen, „Publicity“ zu machen, dann wären
sie bald keine Mönche mehr… Und die singenden Mönche werden
sicher in keinen Shows und auf keinen Bühnen auftreten. Unsere
einzige „Bühne“ ist unser Kloster Stift Heiligenkreuz. Wer uns
life hören will, muss hierher kommen; und hier ist natürlich
auch jeder herzlich willkommen!
Aber wir gehen sicher nicht nach
draußen! |
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| Psalterien Chorbuch -
© www.stift-heiligenkreuz.at |
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Die Tage der Choral-Aufnahme waren eine außerordentliche
Situation. Und doch zugleich auch eine tiefe religiöse
Erfahrung. Die Aufnahmen fanden in der Kreuzkirche statt. Diese
wurde als Studio verwendet. Trotz der Mikrophone und Apparate
hatten wir aber das Allerheiligste Sakrament und die Reliquie
des Heiligen Kreuzes in dieser Kapelle. Und wir haben Richtung
Altar gesungen, also hin zu Gott. Und deshalb waren auch die
Aufnahmen nicht bloß eine musikalische Produktion, sondern ein
beständiges Gebet.
Es waren 17 Mitbrüder die gesungen haben. Diese waren selbst
überrascht, wie schön sie singen. Es war fast überirdisch.
Warum? Weil man gespürt hat, dass es nicht um eine künstlerische
Aufführung handelt, sondern um einen Gesang, der aus dem Herzen
kommt.
Also wir wissen nicht, ob die Platte ein großer Erfolg wird,
aber wir hoffen es. Und wir brauchen eigentlich auch das Geld,
denn wir haben viele Aufgaben. Wir müssen nicht nur ein riesiges
mittelalterliches Kloster erhalten, sondern haben eine große
Zahl von Priesterstudenten aus Vietnam, Sri Lanka und Afrika,
die bei uns studieren, und deren Studium uns viel Geld kostet.
Wenn wir Geld verdienen, so ist es recht. Denn wir tun etwas für
Gott, und durch das Wunder dieses Plattenvertrages tut Gott
offensichtlich etwas für uns…
Es ärgert uns schon, dass manche Leute auch ganz falsche
Vorstellungen vom finanziellen Rahmen dieses Projektes haben:
Der Vertrag mit Universal ist gut, aber niemand soll glauben,
dass wir jetzt gleich Millionäre werden. Sicher nicht.
Wir hatten schon längere Zeit geplant, wieder eine CD
aufzunehmen. Das hätte uns Geld gekostet. Dieses Problem haben
wir jetzt natürlich nicht mehr. Es ist wirklich ein Geschenk
Gottes, dass wir für ihn singen dürfen und dass das vielen
Menschen Frieden und Stärke schenken wird. Und dass wir mit dem
Geld sogar noch Gutes tun können.
P. Karl Wallner OCist |
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Der Erfolg von "Chant - Music for paradise"
wird immer unüberschaubarer |
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| (21.08.08) - Uns hat es ohnehin nie
sehr interessiert, mittlerweile ist der Erfolg unserer CD völlig
unüberschaubar geworden: Doppelplatin in Österreich, Gold in
England, Deutschland und Belgien, Platin in Polen, Platz 7 in
Frankreich, Platz 9 in Deutschland, Platz 1 in USA-Classic-Charts... Das freut uns sehr. Zugleich nervt uns ein
bisschen, dass wir dauernd in einem Atemzug mit irgendwelchen
Popstars genannt werden. Auch der Ausdruck "Pop-Mönche" ist
jämmerlich irreführend, denn wir singen ja nicht Pop, sondern
die uralten und heiligen Melodien des Gregorianischen Chorals.
Was wir singen ist Gebet. Dieser Gesang hat den Menschen schon
seit Jahrhunderten innere Kraft geschenkt. Man hat den Choral
"Gesang der Engel" genannt, weil in dieser Konzentration auf
Gott soviel Übernatürliches mitschwingt. Unser Herr Abt betont
immer wieder: Der eigentliche Erfolg ist das Zeugnis, das wir
als Mönche dadurch (hoffentlich) geben können: Ein Zeugnis, dass
es schön ist, an Gott zu glauben und für ihn zu leben. (www.stift-heiligenkreuz.org) |
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| Musik bei Amazon zum Thema |
| Stift Heiligenkreuz |
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| TRACKLIST - "CHANT -
Music for Paradise" |
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I IN PARADISUM
01 Antiphon ‘In Paradisum’ and Psalm 121 (122) 4:25
02 Response ‘Subvenite’ 2:26
03 Response ‘Libera me’ 4:28
04 Stift Heiligenkreuz Bells 1:36
II REQUIEM
05 Introitus ‘Requiem æternam’ 2:00
06 Kyrie eleison 1:38
07 Graduale ‘Requiem æternam’ 2:40
08 Tractus ‘Absolve’ 2:10
09 Offertorium ‘Domine Jesu Christe’ 3:40
10 Sanctus 0:46
11 Acclamatio post elevationem: ‘Pie Jesu Domine’
0:50
12 Agnus Dei 0:44
13 Communio ‘Lux æterna’ 1:01
III COMPLETORIUM
14 Deus in adiutorium 0:49
15 Hymn ‘Te lucis ante terminum’ 1:24
16 Psalm 4 2:32
17 Psalm 90 (91) 3:46
18 Psalm 133 1:12
19 Lectio brevis 0:27
20 Responsorium breve 0:40
21 Canticum Simeonis ‘Nunc dimittis’ 2:17
22 Kyrie eleison 0:12
23 Oratio conclusiva 0:47
24 ‘Salve Regina’ 2:47
25 Benedictio 0:19
26 Stift Heiligenkreuz Bells 0.50
IV SPIRITUS DOMINI --- BONUS MATERIAL
27 Hymn ‘Veni Creator Spiritus’ 2.30
28 Introitus in Dominica Pentecostes ‘Spiritus
Domini’ 2.35
29 Communio in Dominica Pentecostes ‘Factus est
repente’ 1.17 |
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