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| Donau City |
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Die Donaucity 1999 (Bild oben) und 2009 vom Donauturm aus gesehen. |
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| Die Donau City wird auf Grund ihrer
optimalen Lage an der städtebaulich wichtigsten Entwicklungsachse Wiens
ein völlig neuer, moderner und multifunktionaler Stadtteil. |
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| Die Realisierung des gesamten Projektes
erfolgt in drei großen Bauetappen im Zeitraum von insgesamt 12 Jahren.
Bei der Entwicklung des Masterplanes wurde durch die Wiener Architekten
Krischanitz und Neumann insbesondere darauf Bedacht genommen, dass die
wachsende Stadt hinsichtlich des urbanen Charakters und der
Raumgestaltung immer eine funktionierende Einheit bildet. |
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| Eine Besonderheit liegt in der Errichtung
von drei Nutzungsebenen, einer Basisebene für Fußgänger, einer
Medienebene für die technische Aufschließung und einem darunter
befindlichen Grundniveau mit Erschließungsstraßen und Garagen. |
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| Ein Drittel der Nutzfläche ist der Büro-
und Geschäftsnutzung vorbehalten, wobei das Hochhauspaar von den
Architekten Peichl und Isozaki und der Andromeda-Tower von Architekt
Holzbauer die signifikantesten Gebäude sind. Der Schwerpunkt des
Wohnbereiches erstreckt sich entlang des Donauparks bis zum Ufer der
Neuen Donau und beinhaltet ca.1500 Wohnungen. Ein Kindergarten, eine
Volksschule (Architekt Hollein) sowie ein kleines Zentrum für die
Nahversorgung sind hier integriert. |
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| Der unmittelbare Zugang zu den
Erholungsflächen und die Aussicht über die Donau zählen neben der
verkehrsgünstigen Lage zu den Besonderheiten dieses Wohnviertels . |
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| Geschichte |
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| Anfang der 60-er Jahre begann nach einer
eher langsamen städtebaulichen Entwicklung im Bereich um die jetzige
Donau City eine intensivere Nutzung der Flächen. 1962 erfolgte der
Baubeginn des Donauturmes, 1964 wurde auf der oberflächlich sanierten
Mülldeponie die Wiener Internationale Gartenschau WIG 64 abgehalten,
wobei auch die Namensgebung als Donaupark und die Eröffnung des
Donauturmes erfolgte. Die Ausstellungshallen wurden anschließend
teilweise als Sporthallen weiter genutzt. 1967 wurde mit der Planung des
Internationalen Amtssitz- und Konferenzzentrums Wiens, der UNO City,
begonnen und 1979 eröffnet. |
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Das
Gelände des heutigen Donauzentrums um 1900 |
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| 1976 stürzte die Reichsbrücke ein, was -
nach kurzzeitiger Abnabelung Transdanubiens - zum Neubau der derzeitigen
Reichsbrücke, kombiniert mit U-Bahnkästen unter der Fahrbahn, führte und
den wichtigsten Anschluss mit hochrangigen öffentlichen Verkehrsmitteln
für den 22. Bezirk bedeutete.
Ab 1987 wurden im Zusammenhang mit einer beabsichtigten "EXPO
Wien-Budapest 1995" Standorte gesucht, wobei das Areal um den Donaupark
in die engste Wahl kam. Ein dazu 1988 ausgeschriebener städtebaulicher
Wettbewerb (für den Bereich Nordbahnhof und Vorfeld UNO-City) wurde
kurzfristig abgesagt und auf Grund eines vorbereitenden
Expertenverfahrens 1990/91 ein internationaler Architektenwettbewerb
"Bebauungs- und Gestaltungskonzepte EXPO 95 in Wien und Nachnutzung" auf
diesem Areal abgehalten. |
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| Aus der Konzeption der ersten Preise
dieses Wettbewerbes wurden - als 1991 die Teilnahme Wiens an der EXPO
bei einer Volksabstimmung abgelehnt wurde - die Grundsätze für eine
Nachnutzung als multifunktionaler Stadtteil entwickelt (Masterplan). Der
Stadtteil mit seiner teilweisen Überplattung der Donauufer Autobahn
erhielt nach der politischen Zustimmung den Namen Donau City. |
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| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Donaucity |
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