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| Erdöl |
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Pumpenbock im Marchfeld.
Ist eine Bohranlage "fündig", wird das vorhandene Rohöl zu Tage
gefördert.
Wenn der Druck in der Lagerstätte zu gering ist, um von alleine
an die Oberfläche
zu kommen (eruptive Förderung), wird es durch Pumpenböcke (die
bekannten
"Pferdeköpfe") aus der Lagerstätte gepumpt.
Bild: © OMV Exploration & Production GmbH |
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In der Erdöl- und Naturgasgewinnung (Erdgas,
Erdölgas) sind in Österreich zwei Unternehmen tätig. Die OMV
Aktiengesellschaft (OMV) und die Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG)
beschäftigen rund 900 Personen, wobei jedoch mittlerweile ein
Großteil der Bohrtätigkeit und Sondenwartung an Subunternehmer
vergeben wird. Die Erdölförderung betrug 2006 945 Tsd. t, nach
933 Tsd. t im Vorjahr. Die leichte Steigerung kam durch einen
größeren Ölfund in Oberösterreich sowie durch
produktionssteigernde Maßnahmen auf den Ölfeldern in
Niederösterreich zustande. Noch 1970 wurden rund 3 Mio. t Erdöl
gefördert und 1955 wurde der Förderrekord mit 3,67 Mio. t
erreicht.
90 % der Erdölförderung 2006 stammten von der OMV, die
restlichen 10 % von der RAG. Bei Erdgas stammten 2006 71 % von
der ÖMV und 29 % von der RAG.
Aufgrund jährlicher Neufunde bleibt die Höhe der bekannten
Erdölreserven in Österreich seit 1995 relativ konstant. Bekannt
sind mit Stand 2003 Vorkommen von 12 Mio. t, was bei derzeitiger
Fördermenge von rund 1 Mio. t jährlich für rund 12 Jahre reichen
würde, also bis 2015, sollten keine weiteren Funde gemacht
werden, wovon aber nicht ausgegangen wird. Im Spätherbst 2007
soll mit der Förderung eines 1,5 Mrd. Kubikmeter großen
Erdgasvorkommens in Ebenthal begonnen werden. Nur wenige
Kilometer davon entfernt, in Strasshof, soll ab dem ersten
Quartal 2008 eine vier Milliarden Kubikmeter große Erdgasquelle
genutzt werden. Beide Vorkommen sind Teil des größten
zusammenhängenden Erdöl- und Erdgasvorkommens Mitteleuropas, dem
1949 entdeckten Matzen-Feld, nordöstlich von Wien.
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften müssen Erdöläquivalente in
einer bestimmten Höhe vorrätig gelagert werden. Dies übernimmt
neben der OMV und der RAG auch die ELG (Erdöl-Lagergesellschaft)
und Erdölimporteure die Pflichtnotstandsreserven halten müssen.
In Summe ergab dies 2003 eine Lagerhaltung von 1,86 Mio. t
Erdöläquivalenten. |
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| Größter Ölfund seit 25 Jahren
(2005) |
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| Der OMV ist in Österreich der größte Öl- und Gasfund seit 25 Jahren gelungen: Im
Wiener Becken stieß man mit einer Explorationsbohrung auf Ressourcen von rund 4,5
Millionen Barrel Öläquivalent (boe). Das entspreche rund 500.000 Tonnen Öl und 200
Millionen m3 Erdgas bzw. einem Drittel der österreichischen Jahresproduktion des
Unternehmens von 14 Millionen boe.
Durch Erweiterungsbohrungen könnten noch zusätzlich drei Millionen boe lukriert werden. |
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Blick von der Bohrplattform in die Bohranlage. In der Mitte befindet sich
der Spülkopf und ganz unten das Bohrgestänge. Während der Bohrung wird kontinuierlich
Spülflüssigkeit durch das Bohrgestänge nach unten gepresst. Mit der Flüssigkeit wird
das verdrängte Erdreich wieder nach oben geführt und anschließend entsorgt.
Bild: © OMV Aktiengesellschaft |
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Ist
eine Bohranlage "fündig", wird das vorhandene Rohöl
zu Tage gefördert. Wenn der Druck in der Lagerstätte
zu gering ist, um von alleine an die Oberfläche zu
kommen (eruptive Förderung), wird es durch
Pumpenböcke aus der Lagerstätte gepumpt.
Bild: © OMV Aktiengesellschaft |
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| 2002 wurden in Österreich rund zwei Milliarden m3 Erdgas und rund eine Million t Rohöl
produziert, davon entfielen auf die OMV 57 Prozent des in Österreich geförderten
Erdgases und 90 Prozent des heimischen Rohöls. 2001 hatte der OMV-Konzern insgesamt rund
20 Millionen Barrel Rohöl und NGL (natural gas liquids) sowie rund 1,5 Milliarden m3
Erdgas gefördert.
Die Gesamtkosten des neuen Projekts, inklusive Bohrung, Inbetriebnahme,
Obertageinstallationen und Anschluss an das Leitungsnetz, bezifferte die OMV heute mit
rund 3,5 Millionen Euro. Der Produktionsbeginn ist für Ende 2003 geplant, die OMV rechnet
mit einer Anfangsförderrate von täglich rund 300 boe (40 bis 50 Tonnen). Zur Erhöhung
der Ausbeute und detaillierten Bewertung ist in der zweiten Jahreshälfte 2003 eine
Erweiterungsbohrung vorgesehen. Ab 2004 werden im Rahmen einer weiteren Entwicklung des
Feldes zusätzliche Förderbohrungen durchgeführt. Es wird mit einer Förderdauer von 15
bis 20 Jahren gerechnet. |
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| Öl- und Erdgasförderung
in Österreich |
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22. August 1934: Die erste
österreichische wirtschaftliche Ölsonde geht in
Produktion - Gösting 2, eine Bohrung nördlich von Zistersdorf
im niederösterreichischen Weinviertel.
© OMV Aktiengesellschaft |
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Ein Förderturm aus den späten
40er Jahren.
Die Fördertürme wurden mit einfachsten Hilfsmitteln aus Holz
errichtet.
Bild: © OMV Aktiengesellschaft |
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| Bereits 1932 wurde im Wiener Becken mit der
Bohrung Gösting 1 der erste kommerziell nutzbare Ölfund
Österreichs erzielt. Am 16.2.1933 wurde das erste Öl per Bahn
nach Wien (Shell Raffinerie in Floridsdorf) transportiert. Vor
und während des 2. Weltkrieges war entlang des
Steinbergbruchgebietes die Haupttätigkeit der Erdölsuche
konzentriert. 1949 wurde das größte geschlossene Ölfeld
Mitteleuropas, Matzen, entdeckt, dessen Höchstproduktion 1955
bei 3,5 Mio t (25 Mio boe) jährlich lag. Strasshof T4 zeigt,
dass mit modernsten Methoden auch über 50 Jahre später noch
substanzielle Neufunde im Wiener Becken möglich sind. |
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auszugsweise aus |
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| OMV - Mehr
bewegen |
Die OMV
Aktiengesellschaft
ist eines der
größten
börsenotierten
Industrieunternehmen
Österreichs und
der
führende
Energiekonzern
im europäischen
Wachstumsgürtel.
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| www.omv.com |
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| Erdölgewinnung in
Österreich |
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Öltanks der OMV in der Lobau
Bild: © Citype |
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In Österreich befassen sich OMV AG, RAG (Rohöl-Aufsuchungs
AG) und Van Sickle Ges. m. b. H. mit der Aufsuchung und
Förderung von Rohöl, das zu den bundeseigenen Rohstoffen gehört.
Die systematische Aufschließung von Erdöl begann um 1925
zunächst im Auftrag der Vacuum Oil Company. 2 andere
ausländische Gesellschaften, die Steinberg-Naphta (mit
französischem Kapital) und die deutsche Raky-Danubia, führten in
den folgenden Jahren Probebohrungen durch. Den entscheidenden
Erfolg brachte erst 1934 die Bohrung Gösting II mit einer
Fördermenge von 30 t Rohöl täglich aus einer Tiefe von 926 m.
Daraufhin gründeten Shell und Vacuum Oil gemeinsam die
Rohölgewinnungs-AG.
1938-45 wurde die Erdölgewinnung stark forciert, 1946 erklärte
die sowjetische Besatzungsmacht aufgrund der Potsdamer
Beschlüsse rund 95 % der Erdöl- und Erdgasgewinnung in
Österreich zum deutschen Eigentum und gründete zur weiteren
Erdölnutzung die "Sowjet. Mineralöl-Verwaltung" (SMV). Erst nach
dem Staatsvertrag kamen im August 1955 die Erdöl- und
Erdgasfelder (Erdgas) in den Besitz der Republik Österreich,
womit auch die Verstaatlichungsgesetze von 1946 und 1947
(Verstaatlichung) wirksam wurden. Nachfolgerin der SMV wurde die
1955 gegründete staatliche Österreichische Mineralölverwaltung
AG (ÖMV). Damit begann auch (nach Vorarbeiten seit 1947) die
Erforschung des oberösterreichisch-salzburgischen Alpenvorlands,
zunächst durch die RAG, seit 1965 auch durch die ÖMV bzw. OMV.
In Österreich wurden bis Ende 1997 insgesamt 107 Millionen
Tonnen Röhol gefördert. Das Maximum wurde 1955 mit einer
Jahresförderung von 3,66 Millionen Tonnen erreicht, heute wird
weniger als 1 Drittel dieser Menge jährlich gefördert (1997:
0,93 Millionen Tonnen). 1999 verzeichnete die OMV 790
Erdöllagerstätten in Niederösterreich und Oberösterreich. Die
mit Abstand wichtigsten Erdölgebiete sind das Wiener Becken mit
seinem geologisch komplizierten Stockwerksbau und die
oberösterreichische Molassezone im Alpenvorland. Das größte
Ölfeld ist das Feld Matzen (OMV, 1949 entdeckt), weiters sind
Kemating (Gemeinde Lohnsburg am Kobernaußerwald), Voitsdorf und
Sattledt (alle RAG, Oberösterreich) bedeutend. Derzeit (1999)
können rund 37 % des im Poren- oder Kluftraum befindlichen
Erdöls aus dem Untergrund gefördert werden. Zur Erhöhung der
Förderraten wird Wasser in Ölfelder eingepresst ("Fluten"). Rund
1 Drittel der jährlichen Ölproduktion wird durch derartige
Verfahren ("sekundäre Ölgewinnung") gefördert. Weitere
Innovationen sind die Anwendung der Horizontalbohrtechnik, die
zu einer erhöhten Ausbeute der Lagerstätte führt. Im Herbst 1991
wurde diese Technik unter der Bezeichnung "Steinberg 20h" im
nördlichen Wiener Becken erstmals erfolgreich (45 Tonnen proTag)
in Österreich angewendet. Das geförderte Rohöl wird zur Gänze in
der Raffinerie Schwechat der OMV verarbeitet, die eine
Verarbeitungskapazität von 10 Millionen Tonnen proJahr hat.
Konnte bis 1958 noch der gesamte Erdölbedarf aus heimischen
Quellen gedeckt werden, so betrug der Selbstversorgungsgrad 1980
15,1 %, 1990 14,5 % und 1997 11,0 %.
Für den Transport von Erdöl ist die Transalpine Ölleitung (TAL),
die von Triest (Italien) über Kärnten, Salzburg und Tirol nach
Ingolstadt (Deutschland) verläuft, von Bedeutung; von der TAL
zweigt in Würmlach (Kärnten) die Adria-Wien-Pipeline (AWP) ab,
die die Raffinerie Schwechat mit Importrohöl versorgt. Im Zuge
der AWP wurde ein Tanklager in Lannach (Steiermark) angelegt.
Weitere Tanklager befinden sich in St. Valentin
(Niederösterreich), Lobau (Wien) und Krift bei Kremsmünster
(Oberösterreich).
Die "sicher und wahrscheinlich gewinnbaren Reserven" an Rohöl
betrugen 1997 in Österreich rund 8,4 Millionen Tonnen. |
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| Literatur: F. Brix und O. Schultz (Hg.), Erdöl
und Erdgas in Österreich, 21993. |
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Text auszugsweise aus |
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| aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk |
| 14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie,
Politik und Wirtschaft Österreichs |
| www.aeiou.at |
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| OMV |
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Neues OMV Bürogebäude
Trabrennstraße 6-8 1020 Wien / Vienna
Bild: © OMV Aktiengesellschaft |
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Die OMV Aktiengesellschaft (früher
Österreichische Mineralölverwaltung, ÖMV) ist ein
österreichischer Mineralöl-, Erdgas- und Chemiekonzern.
Mit einem Konzernumsatz von 18,97 Milliarden Euro und einem
Mitarbeiterstand von 5.180 (inkl. Petrom rund 41.000) sowie
einer Marktkapitalisierung von rund 16 Mrd. Euro ist die OMV-AG
das größte Unternehmen Österreichs. Es ist als integrierter
Energiekonzern sowohl im Upstream (Exploration & Produktion
(E&P)) als auch im Downstream (Raffinerien & Marketing (R&M),
Gas) tätig.
Als eines der führenden Erdöl- und Erdgasunternehmen
Mitteleuropas ist der OMV-Konzern im Bereich Raffinerien &
Marketing (R&M) in 13 Ländern Zentral- und Osteuropas tätig mit
dem Ziel, den Marktanteil bis 2010 auf 20 % zu erhöhen. In
Österreich förderte die OMV 2008 rund 840.000 Tonnen Erdöl und
1,22 Mrd. Kubikmeter Erdgas, was 79 bzw. 89% der österr.
Gesamtproduktion entspricht. |
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Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "OMV" der |
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| Rohöl-Aufsuchungs AG |
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Bohranlage E200 Nachtaufnahme
Bild: © RAG - steve.haider.com |
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Die Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft (RAG)
ist das älteste in Österreich bestehende Unternehmen auf dem
Gebiet der Erdölsuche und Erdölförderung. Die Anteilseigner der
RAG sind EVN (50,025%), E.ON Ruhrgas (29,975%), die Steirische
Gas Wärme GmbH (10%) und die Salzburg AG (10%):
Im Jahr 2008 betrug die Förderungsmenge in Österreich rund
104.000 Tonnen Erdöl und 320 Mio. Kubikmeter Erdgas, was 12 bzw.
21% der österr. Gesamtproduktion entspricht; dazu kommen noch
Bohrungen in Bayern. An Erdgasspeichern hat die RAG mit Haidach
und Puchkirchen die größten Kapazitäten Mitteleuropas, die in
der Gaskrise 2008 etwa 40% des österr.Bedarfs lieferten. Sie
werden bis 2011 von 2 auf 4 Mrd.m³ verdoppelt und durch weitere
Speicher in Salzburg ergänzt. |
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Bohranlage E200
Bild: © RAG - steve.haider.com |
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Das Unternehmen wurde 1935 als Rohöl-Gewinnungs AG von der
Socony-Vacuum Oil, Inc. (heute Exxon Mobil Corporation) und der
N.V.de Bataafsche Petroleum Maatschappij (heute Royal Dutch
Shell) gegründet, gelang 1937 der erste größere Ölfund mit der
Sonde RAG II etwa zwei Kilometer nördlich von Zistersdorf. Die
Gesellschaft sicherte sich 1936 und 1937 mit 7000
Freischürfrechten den größten Teil des Wiener Beckens.
Als nach dem Staatsvertrag 1956 die aus der Sowjetischen
Mineralölverwaltung hervorgegangene ÖMV-AG in Ostösterreich zu
dominieren begann, verlagerte die RAG allmählich den Schwerpunkt
ihrer Förderung nach Oberösterreich. |
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Briefmarken bei Post.at zum Thema |
| 75 Jahre Erdölförderung in Österreich |
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Erdöl ist der Motor unserer
Wirtschaft – das wird uns heute
tagtäglich bewusst, wenn wir
feststellen, dass nahezu jede
politische Krise den Erdölpreis
sofort nach oben treibt. In der
Zwischenkriegszeit lagen wichtige
Förderstätten noch in Europa, eine
davon im niederösterreichischen
Weinviertel. Zentrum der
Aufschließungsarbeiten war damals
der Raum Zistersdorf, rund 40
Kilometer nördlich von Wien. 1931
begann die damals neu gegründete
"Erdölproduktions-Gesellschaft m.b.H."
(EPG) – die später das Zistersdorfer
Ölfeld erschließen sollte –
gemeinsam mit der "Gewerkschaft Raky
Danubia" ihre erste Bohrung "Gösting
1" abzuteufen. Im „Steinbergflysch“
wurde Gas in 733,6 Meter Teufe
angebohrt und am 9. November 1932
bei 785,5 Metern ein Schöpfversuch
unternommen, in dessen Folge das
Bohrloch eine von selbst
ausfließende Ölproduktion bekam.
Dies war die Geburtsstunde der
kommerziell nutzbaren Erdölförderung
in Österreich.
Zur Förderung des Öles wurde eine
Pipeline von zirka 2,5 Kilometer
Länge von der Bohrung bis zur
Eisenbahnstation Zistersdorf
verlegt, wo in einem Festakt am 16.
Februar 1933 der Abtransport des
Öles zur Raffinerie der
Shell-Mineralölfabrik AG nach
Wien-Floridsdorf gefeiert wurde.
Bis heute werden im Marchfeld und
nördlich davon Erdöl und Erdgas
gefördert. Zahllose Bohrtürme und
Pumpenböcke weisen noch immer auf
die wirtschaftliche Bedeutung der
Förderung hin.
Auf der Sondermarke hat die Post den
typischen Geruch des Erdöls
„eingefangen“. Wenn man an dem
dargestellten Tropfen (links oben im
Markenbild) reibt,
setzt man das authentische Aroma
frei. |
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Erscheinungsdatum: |
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17.09 2007 |
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Auflagenhöhe: |
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1.200.000 |
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Druckart: |
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Offset |
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Entwurf: |
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Michael Rosenfeld |
| Druck: |
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Österreichische
Staatsdruckerei |
| Art: |
|
Sonderpostmarke |
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auszugsweise aus |
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| Post.at - Philatelie-Produkte -
von der Marke bis zum Buch |
Alle Briefmarken, die die Post zu
bieten hat.
Und natürlich noch viel mehr. |
| www.post.at/276.php |
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| Bücher bei Amazon zum Thema |
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Erdöl |
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Energie |
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