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| ÖFB - Österreichische
Fußball-Bund |
| A 1020 Wien, Meiereistraße 7 |
| Ernst-Happel-Stadion,
Sektor A/F (Büro) |
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| Der
ÖFB – Österreichs Nr. 1 |
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Der ÖFB ist der mit Abstand größte
Sportfachverband Österreichs.
Fußball – die wohl schönste Nebensache der Welt und in
Österreich die klare Nummer eins. Der ÖFB ist, gemessen an den
Mitgliedern und Vereinen, der deutlich größte Sportverband
Österreichs. Laut Statistik der Bundessportorganisation BSO ist
Fußball, gefolgt von Tennis, Skilauf, Eisstocksport und Golf,
die beliebteste Sportart in Österreich. Die genannten Sportarten
bringen es allesamt auf die Mitgliederzahl, die der ÖFB mit
Stolz vorweisen kann…
Fußball bewegt Woche für Woche gut eine Million Menschen in
Österreich. In Summe sind 363.939 Spieler und 6.899
Spielerinnen, sowie 221.547 Jugendliche und Kinder in insgesamt
2.111 Fußballvereinen in Österreich gemeldet. Damit sind rund
7,4 Prozent der österreichischen Bevölkerung Mitglied bei einem
Fußballverein. Im Vergleich mit den übrigen 53 UEFA-Verbänden
rangieren wir damit an hervorragender sechster Stelle! |
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| Zahlen und Fakten |
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Vereine: 2.111 |
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Aktive: 592.375 |
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davon Erwachsene 370.828 (davon 6.899 Frauen - 18 %) |
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davon Kinder 143.503 inkl. Mädchen (6 bis 12 Jahre) |
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davon Jugendliche 78.044 inkl. Mädchen (13 bis 19
Jahre) |
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3.600 Männerkampfmannschaften |
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104 Frauenkampfmannschaften |
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2 Profiligen (T-Mobile, 10 Clubs, Red Zac Erste, 12
Clubs) |
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2 Frauenligen |
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7,4 Prozent der Gesamtbevölkerung Mitglied beim ÖFB
(6. Platz im UEFARanking) |
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15,5 Prozent der Gesamtbevölkerung im Alter 5-39
Jahren spielen Fußball |
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3.500 Trainer (in
verschiedenen Ausbildungsgraden) |
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13 BNZ-Akademien und
österreichweit 29 LAZ |
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2.300 Schiedsrichter |
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| (Pressemitteilung 2008) |
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| Die Geschichte des ÖFB |
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Erste Versuche, das damals noch nicht runde
Leder zu bändigen, wurden bereits 1870 in Österreich
registriert. Die entscheidenden Impulse für den österreichischen
Fußballsport aber gaben um 1890 englische Gärtner, die in Wien
bei der Bankiersfamilie Rothschild arbeiteten, in ihrer Freizeit
dem nun schon runden Leder herjagten und die Wiener schnell für
diese Sportart begeisterten.
Bereits 1894 wurden mit dem "First Vienna Football Club", im
Wiener Volksmund bald besser als die Vienna bekannt, und den "Cricketern"
die ersten Fußballklubs Österrreichs in Wien gegründet. 1904
organisierte sich der Österreichische Fußball-Bund, 1905 wurde
Österreich Mitglied beim internationalen Fußballverband FIFA (Fédération
Internationale de Football Association) und führte1908 den 5.
FIFA-Kongress auf Wiener Boden durch.
Ab 1919, nach Einführung des Acht-Stunden-Arbeitstages für die
arbeitende Bevölkerung Österreichs, wurde Fußball zum absoluten
Volkssport und beliebtesten Freizeitvergnügen. Österreich
avancierte auch rasch zu den führenden Fußballnationen Europas.
Von 1924 bis 1938 wurde in Österreich nach englischem Vorbild in
den höchsten beiden Spielklassen auf professioneller Basis
Fußball gespielt, die heimische Meisterschaft war schon 1911
begonnen worden.
Die Höhepunkte der bisherigen heimischen Fußballgeschichte waren
die Jahre 1930 bis 1933, weiters 1950 bis 1954 und dann die
Jahre 1960 sowie 1978, 1982, 1990 und 1998 mit den Teilnahmen
Österreichs an den Weltmeisterschaften. Österreichs
Amateurauswahl gewann 1936 beim Olympischen Fußballturnier in
Berlin die Silbermedaille und wurde 1967 in Spanien
Europameister. |
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| Das Wunderteam mit
Weltruf |
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Der Vater des "Wunderteams" hieß Hugo Meisl,
Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie in Wien. Für den
Fußball opferte Hugo Meisl eine mögliche Bankerkarriere und
damit viel Geld. Stattdessen wurde Meisl zur treibenden Kraft
der Popularisierung des Fußballs auf dem Kontinent.
1912 brachte Meisl Jimmy Hogan nach Wien, mit seinem u.a. für
den FC Bayern München tätigen Landsmann W. J. Townley, einer der
ersten englischen Trainer auf dem Kontinent. Hogan, vor dem
Ersten Weltkrieg der bekannteste der britischen Coaches auf dem
Kontinent, sollte das österreichische Team auf die Olympischen
Spiele in Stockholm vorbereiten.
Der englische Entwicklungshelfer widmete sich anschließend MTK
Budapest und weiteren europäischen Klubs, bevor er Meisl beim
Aufbau des "Wunderteams" assistierte. Hogans größter Triumph
sollte die Finalteilnahme mit einem Team österreichischer
Amateure bei den Olympischen Spielen 1936 sein, wo man Italien
mit 1:2 unterlag. Es blieb bis heute das einzige Finale, das
Österreich bei einem bedeutenden internationalen Turnier
erreichte.
Meisl selbst war 1927 Generalsekretär und Trainer des
Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB)
geworden. Mit seinem italienischen Kollegen Vittorio Pozzo
sollte Meisl nun zum Genius des europäischen Fußballs der
dreißiger Jahre aufsteigen. Meisls "Wunderteam" blieb vom 12.
April 1931 bis 23. Oktober 1932 14 Spiele in Folge ungeschlagen
(elf Siege, drei Unentschieden). Höhepunkt dieser Serie war der
sensationelle 5:0-Sieg über Schottland am 16. Mai 1931 in Wien,
die erste Niederlage für die Schotten auf dem europäischen
Kontinent.
Deutschland wurde mit 6:0 (Berlin) und 5:0 (Wien) gleich zweimal
deklassiert. Den Schweizern erging es mit einem 2:0 (Wien) und
8:1 (Basel) nicht viel besser. Italien schlug man mit 2:1
(Wien), Ungarn mit 8:2 (Wien). Ein 3:4 gegen das
Fußball-Mutterland England am 7. Dezember 1933 an der Londoner
Stamford Bridge beendete schließlich die Serie ungeschlagener
Spiele. Die Presse berichtete von einem einmaligen Fußballfest,
bei dem sich robuste Kollektivkämpfer (England) und
individualistische Filigrantechniker (Österreich)
gegenübergestanden hätten und beide Teams sich als Sieger fühlen
durften.
Nur vier Tage später schlug das "Wunderteam" Belgien in Brüssel
mit 6:1. Bis zum Halbfinale der WM 1934 sollten Meisls Kicker
nur noch eine Niederlage kassieren (1:2 gegen die
Tschechoslowakei). Das 0:1 gegen WM-Gastgeber Italien läutete
dann das Ende des "Wunderteams" ein, das vom 12. April 1931 bis
zum 3. Juni 1934 in 31 Länderspielen 21-mal als Sieger den Platz
verließ, nur drei Niederlagen kassierte und 101 Tore schoss.
Österreich war gewissermaßen das Brasilien jener Jahre. Was
Spielwitz und Technik anbetraf, so gab es keinen besseren
Fußball als den Österreichischen.
Österreichischer Fußball war gleichbedeutend mit Wiener Fußball
sowie dem Wiener "Scheiberlspiel", welches das schottische
Kurzpass-Spiel um Individualität, Listigkeit und Technik
bereicherte und zuweilen geradezu Showcharakter annahm. Der
"Donaufußball", wie er auch in Prag und Budapest, das mit Wien
eine gemeinsame Geschichte in der Habsburger Monarchie verband,
praktiziert wurde, galt gewissermaßen als Gegenentwurf zum
englisch beeinflussten preußisch-deutschen Spiel, das den langen
Ball vorzog und die Betonung auf Athletik, Kraft, Kollektivität
und strategische Planung legte.
Die zentrale Figur des "Wunderteams" war Matthias Sindelar, auf
Grund seiner schmächtigen Erscheinung vom Volksmund "der
Papierene" getauft. Sindelar repräsentierte die spezifischen
Eigenschaften des österreichischen Fußballs dieser Jahre wie
kein anderer. |
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| Die WM 1954 als Höhepunkt
der frühen fünfziger Jahre |
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An die Tradition des "Wunderteams" erfolgreich
anschließen konnte die Nationalmannschaft vor allem in den
Jahren 1950 mit ihren Weltstars wie Ernst Ocwirk (zweimal
Kapitän des FIFA-Weltteams), Ernst Happel, Gerhard Hanappi und
Walter Zeman. 1953 stellte Österreich sogar sechs Mann und mit
Walter Nausch aus der "Wunderteam-Ära" auch den Teamchef für die
FIFA-Auswahl.
Die WM 1954 zählt zu den glanzvollsten der ÖFB-Geschichte.
Zwanzig Jahre nach Platz vier in Italien kehrte Österreich
wieder in den Kreis der besten Teams zurück.
Der Einzug ins Viertelfinale gelang relativ klar und ohne
Gegentor. Im Viertelfinale dann die legendäre Hitzeschlacht
gegen Gastgeber Schweiz. Österreich lag bereits 0:3 zurück -
zudem erlitt Torhüter Schmied in Hälfte eins einen Hitzeschlag.
Österreichs Masseur Ulrich stand deshalb das Spiel über neben
dem Tor und dirigierte den Goalie. Österreich siegte am Ende im
trefferreichsten WM-Spiel mit 7:5 und zog ins Halbfinale ein.
Dort setzte es gegen das Team aus Deutschland ein 1:6-Debakel -
Österreich spielte damit wieder um Platz drei. Ocwirk und Co.
rafften sich gegen Uruguay nochmals auf und holten durch ein 3:1
"Bronze" - bis heute die beste Platzierung bei einer
Weltmeisterschaft! |
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Ewiger Zuschauerrekord
und
Geburt eines zweiten Wunderteams |
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Österreichs Auswahl war bei der
Weltmeisterschaft 1958 in Schweden mit jener von 1954 nicht mehr
zu vergleichen und erwischte zudem die schwierigste Gruppe.
Niederlagen gegen Brasilien (0:3) und die UdSSR (0:2) sowie ein
achtbares Remis gegen England (2:2) bedeuteten nur den letzten
Platz und damit das frühzeitige Out. Eine 20-jährige
WM-Abstinenz sollte folgen.
Im Mai 1960 erlebte Österreichs Fußball aber einen neuen
Höhepunkt. Das Nationalteam unter Karl Decker besiegte
Schottland mit 4:1, was die damaligen Fußball-Beobachter als
Geburt eines zweiten "Wunderteams" bezeichneten.
Der 30. Oktober ging in die Geschichte des Österreichischen
Fußballs ein. 90.726 Besucher im ausverkauften Wiener Stadion
beim Länderspiel gegen Spanien (3:0) bedeuteten den ewigen
Zuschauerrekord. |
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| WM 1978 in Argentinien
und ein 3:2-Triumph in Cordoba |
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1978 war Österreich nach zwanzig Jahren wieder
für eine WM-Endrunde qualifiziert. In Österreich wurde nach dem
Sieg in der Qualifikations-Gruppe eine wahre Euphorie ausgelöst.
Der spätere Teamchef Herbert Prohaska schoss Österreich mit dem
"Spitz von Izmir" zur vierten WMTeilnahme.
In der Vorrunde traf Österreich auf die Teams aus Spanien,
Schweden und Brasilien. Von dieser Begeisterung im eigenen Land
beflügelt, steigerten sich Krankl & Co. in Argentinien zu
sensationellen Leistungen. Im ersten Spiel gegen Spanien brachte
der junge Walter Schachner die Österreicher in Führung - Hans
Krankl sorgte schließlich für den 2:1-Endstand. Auch gegen
Schweden durfte über einen Sieg gejubelt werden (1:0). Nur gegen
Brasilien gelang kein Tor. Doch die 0:1-Niederlage war
bedeutungslos - der Aufstieg stand bereits vor dem Spiel fest.
Österreich sicherte sich aufgrund der Tordifferenz sogar den
Gruppensieg.
In der Zwischenrunde traf Österreich im ersten Spiel auf die von
Ernst Happel betreuten Holländer. Bei Österreich baute sich die
Siegeszuversicht durch den Ausfall dreier Holländer weiter auf,
selbstbewusst ging man in das Spiel - und stürmte in ein
Debakel. Das Team von Helmut Senekowitsch unterlag mit 1:5 -
Holland konterte die Österreicher eiskalt aus.
Im zweiten Spiel der Zwischenrunde hielt sich Österreich wacker
- doch durch Pech (und das Schienbein von Abwehrspieler Heini
Strasser) verlor Österreich gegen Italien mit 0:1.
Schließlich der 21. Juni 1978 - das Spiel gegen Deutschland. Für
Österreich geht es eigentlich um nichts mehr - für den Gegner um
alles. Bei einem Sieg winkte das Finale, bei einem Remis
immerhin noch das Spiel um Platz drei.
Das Spiel läuft wie gewohnt: Österreich spielt gut, die
Deutschen schießen das erste Tor (Rummenige). Nach der Pause
gelingt der Ausgleich: Vogts fälscht eine Krieger-Flanke ins
eigene Tor ab.
Schließlich der Auftritt von Hans Krankl: Zunächst sorgt Krankl
in der 66. Minute für die 2:1. Doch zwei Minuten später gleicht
Hölzenbein aus.
Dann der krönende Abschluss: in der 88. Minute versetzt Krankl
seinen Bewacher Rüßmann, geht am Libero der Deutschen vorbei und
lässt Maier im Tor der Deutschen keine Chance.
Erstmals nach 47 Jahren konnte das ÖFB-Team den Nachbarn
besiegen. |
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| Der traurige
Nichtangriffspakt von Gijon |
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Vier Jahre nach Cordoba verspielte Österreich,
aber auch Deutschland, in Gijon seine Fußballehre. Österreich
hatte Chile (1:0) und Algerien (2:0) geschlagen, die Deutschen
mussten gewinnen, um in die Finalrunde zu gelangen.
Die Chance zur Wiedergutmachung würde sich das DFB-Team nicht
entgehen lassen - dachten viele und irrten sich gewaltig. Nach
der 1:0-Führung (Österreich war durch die knappe Niederlage
ebenfalls qualifiziert) in der zehnten Minute passierte nichts
mehr, man tat einander nicht mehr weh. Das Spiel wurde durch
stille Übereinkunft zum Skandalspiel. Die Algerier, zuvor
2:1-Sensationssieger gegen die BRD, waren böse, die Fußball-Welt
war empört. Mit Banknoten wedelnd quittierten die Zuschauer den
"Nichtangriffspakt".
Der WM-Modus war verändert worden. In Spanien durften erstmals
24 Mannschaften teilnehmen, aus den sechs Vierer- wurden in der
zweiten Runde vier Dreiergruppen, deren Sieger das Semifinale
bestritten. Österreich scheiterte an Frankreich (0:1), gegen
Nordirland gab es ein 2:2. |
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| Österreich übersteht 1990
und 1998 die WM-Vorrunde nicht |
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In den Jahren 1988 und 1989 konnte das
Österreichische Nationalteam unter Trainer Josef Hickersberger
die Teilnahme an der WM in Italien sicher stellen. Vor allem das
letzte Qualifikationsspiel gegen die DDR im November 1989 wird
in Erinnerung bleiben.
Toni Polster schoss Österreich mit einer Galavorstellung und
drei Toren zur WM. Die WM selbst war nicht zufriedenstellend.
Österreich musste nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Zwei
0:1-Niederlagen gegen Italien und Tschechien stand ein
2:1-Erfolg gegen die USA gegenüber. Für das Achtelfinale zu
wenig.
Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Frankreich 1998
löste in Österreich eine neuerliche Fußball-Euphorie aus. In
zehn Spielen wurden acht Siege errungen. Vor allem die Spiele
gegen Gruppenfavorit Schweden gingen in die Geschichte des
Österreichischen Fußballs ein. Andreas Herzog war mit seinen
Toren gegen Schweden der Vater der Qualifikation.
Mit seinem Traumtor beim "Schicksalsspiel" in Wien brachte er
das ausverkaufte Ernst-Happel-Stadion zum Überkochen. Die
WM-Endrunde verlief dann nicht ganz nach Wunsch. Nach zwei
Unentschieden gegen Kamerun (1:1) und Chile (1:1) verlor man das
entscheidende Vorrunden-Spiel gegen Italien mit 1:2. |
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| Die Österreichische
Nationalmannschaft |
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670 Länderspiele
276 Siege
146 Unentschieden
248 Niederlagen
1223:1088 Torverhältnis |
| Stand 29. April 2008 (nach Niederlande) |
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| Der ÖFB und seine größten
Erfolge |
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13 Spiele, 11 Siege, 2 Unentschieden,
Torverhältnis 59:15, das ist die Bilanz von Hugo Meisl und
seinem Wunderteam. In ganz Europa sprach man 1931 und 32 von
Sindelar, Hiden, Schall und Vogl. Durch Ergebnisse wie 6:0 gegen
Deutschland in Berlin, 5:0 gegen Deutschland in Wien, 5:0 gegen
Schottland, 8:1 gegen die Schweiz, 8:2 gegen Ungarn, 2:1 gegen
Italien usw. wurde Österreichs Nationalelf von deutschen
Journalisten zum Wunderteam erhoben. In den 50-er-Jahren wurde
Walter Nausch – ehemaliger Kapitän des Wunderteams – zum Trainer
der FIFA-Weltauswahl berufen. Österreich – damals gemeinsam mit
Ungarn die Nummer Eins in Europa – entsendete nicht weniger als
6 Spieler in die Weltauswahl.
Kein Wunder, sondern der Lohn harter Arbeit war die
Weltmeisterschaft 1954, wo Österreichs Nationalteam mit Spielern
wie Ernst Happel, Walter Zeman und Gerhard Hanappi die
Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften erringen konnte.
Neben der Bronzemedaille und einem 4. Rang 1934, sorgte auch der
siebente Rang bei der Weltmeisterschaft 1978 für große Freude.
Insgesamt konnte sich das Österreichische Nationalteam siebenmal
für die Teilnahme an Weltmeisterschaften qualifizieren: 1934,
1954, 1958, 1978, 1982, 1990, 1998;“ |
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|
(Presseinformation) |
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