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| Sicherheitsmaßnahmen für
die UEFA EURO 2008TM |
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BM.I - Bundesministerium für Inneres -
www.bmi.gv.at |
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| Die UEFA EURO 2008TM ist an der Anzahl der
Besucherinnen und Besucher gemessen das größte
Publikumsereignis, das unsere Stadt je gesehen hat. Damit dieses
Fest friedliche und ohne störende Zwischenfälle über die Bühne
gehen kann, sorgt die Stadt mit einem Großaufgebot an
Sicherheitskräften und einer integrierten Einsatzführung von
Polizei, Feuerwehr, Sanität und Bundesheer für einen
reibungslosen Ablauf. Sicherheit an erster Stelle, so lautet das
einhellige Motto, welches für die UEFA EURO 2008TM mit oberster
Priorität gehandhabt werden soll. |
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| Sicherheitskonzept |
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| Das gemeinsame Sicherheitskonzept für die UEFA
EURO 2008TM der beiden Austragungsländer Österreich und Schweiz
wurde bereits im Jahr 2005 fertig gestellt. Zusätzlich flossen
Erfahrungen aus der FIFA WM 2006 in Deutschland sowie aus
zahlreichen Testspielen in Österreich in die weiterführenden
Umsetzungsmaßnahmen ein. Internationale Kooperationen mit
Europol und Interpol sowie ein ständiger Austausch mit der UEFA
sollen ein friedliches und unvergessliches Fußballfest im ganzen
Land garantieren. Man setzt hierbei auf das bereits in
Deutschland bewährte 3-D-Prinzip, welches in drei
aufeinanderfolgenden Stufen auf Dialog, Deeskalation und
Durchsetzung basiert. Dieses Prinzip wird in umfassenden
Schulungsmaßnahmen an die Exekutive weitervermittelt. Das
Innenministerium ist überzeugt, alle Vorkehrungen für eine
optimale Gewährleistung der Sicherheit aller Gäste,
Einwohnerinnen und Einwohner getroffen zu haben. Dies wurde bei
einem Besuch vor Ort von einer internationalen
Expertenkommission bestätigt. |
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| Public Viewing und
Stadion |
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| Um die Sicherheit in den Public-Viewing-Arealen
zu garantieren, sind laut Empfehlung des Innenministeriums
mehrere Maßnahmen erforderlich: Die Areale sollten eingezäunt
sein, der Zutritt müsse kontrolliert werden, Ordner und
Security-Personal müssen optimale Sicherheit gewährleisten,
Glasflaschen und Gläser sind zu verbieten und eine Definierung
von Maximalkapazitäten sei unumgänglich. All diesen Forderungen
ist man in der Fan Zone Wien in höchster Präzision nachgekommen. |
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| Die neue Sicherheitszentrale im Ernst-Happel-Stadion, wo
Feuerwehr, Sanität, Sicherheitsdienst und Stadionleitung in
direktem Kontakt mit dem Einsatzstab der Polizei stehen werden,
wird für umfassende Sicherheit im Brennpunkt des Geschehens
sorgen. Alle sicherheitsrelevanten Informationen werden während
der gesamten UEFA EURO 2008TM in einer zentralen
Informationssammelstelle, dem PICC (Police Information and
Coordination Center), zusammenlaufen. |
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| Polizei |
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| Rund 27.000 Polizistinnen und Polizisten werden
in ganz Österreich während der UEFA EURO 2008TM für die
Sicherheit der Gäste und der Bevölkerung im Einsatz sein, allein
in Wien bis zu 3.000 Exekutivbeamte an den einzelnen Spieltagen.
Eine entsprechende Urlaubssperre und eine professionelle
Koordination ermöglichen eine optimale Verschiebung der
Einsatzkräfte innerhalb der Stadienbereiche, der offiziellen Fan
Zone und der Public-Viewing-Bereiche. Zusätzlich wird die
Exekutive durch 830 Polizeikräfte aus Deutschland unterstützt.
Eine Kooperation mit der italienischen Polizei ist ebenfalls in
Planung. Österreichische Beamte werden in optimaler Form auf das
große Fest vorbereitet. Sie unterziehen sich speziellen
dreistufigen Trainings, die von der WEGA durchgeführt werden.
Außerdem wurde die Polizei mit zusätzlichen Fahrzeugen, Helmen,
Schlagschutzeinrichtungen, Atemschutzmasken und Schutzschilden
ausgestattet. |
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| Security |
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| Bei jedem Spiel der UEFA EURO 2008TM werden
rund 1.000 Security Ordner im Stadion im Einsatz sein. Vier
große Sicherheitsunternehmen und der
Flughafensicherheitsdienstleister wollen dabei als mögliche
Arbeitsgemeinschaft zusammenarbeiten Neben der Sicherung des
Stadions werden auch für die Überwachung der Eingangsschleusen
an der Fan Zone, der Public Viewing-Flächen, der Trainingsplätze
und der Quartiere der Mannschaften umfassende
Sicherheitsleistungen notwendig sein. Entsprechende Schulungen
sind daher von absoluter Relevanz. In den Schulungen, die vom
ÖFB beauftragten Sicherheitsdienstleister Secureline
durchgeführt werden sollen, will man auf Richtlinien, Regeln und
Lizenzierungsbestimmungen der UEFA eingehen und sich mit
Stresssituationen und Fanstrukturen auseinandersetzen. Ergänzt
wird das Programm durch praktische Übungen. |
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| Sanität |
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| Für die bestmögliche medizinische Versorgung
während der UEFA EURO 2008TM wird das Sanitätsteam Wien sorgen.
Für den größten Sanitätseinsatz, den die Stadt je gesehen hat,
haben sich die vier großen Rettungsorganisationen (Wiener Rotes
Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser
Hospitaldienst) mit der Wiener Rettung (MA 70) und dem
Krankenanstaltenverbund (KAV) zusammengeschlossen. Auch das
Bundesheer stellt Wissen, Personal und Material für den
Großeinsatz bereit. |
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| Das Sanitätsteam Wien deckt im Rahmen der Katastrophenvorsorge
die sanitätsdienstliche Versorgung nach den Vorgaben eines
gemeinsamen Rahmenplans der Bundesländer und des
Bundesministeriums für Inneres ab. Im Sanitätsteam Wien werden
neben 60 Notärztinnen und Notärzten 700 Sanitäterinnen und
Sanitäter für die UEFA EURO 2008TM zur Verfügung stehen. 25
Sanitätshilfsstellen und 28 mobile Sanitätseinheiten werden
zwischen 9 Uhr früh und 1 Uhr nachts im Einsatz sein.
Psychosoziale Einsatzkräfte ergänzen die Teams. Auf dem Gelände
des Stadionbades soll eine Notfallsambulanz auf einer Fläche von
400 Quadratmetern eingerichtet werden. In speziellen Zelten, die
für Behandlungs- und Versorgungszwecke bereitgestellt werden,
sind sogar kleinere chirurgische Eingriffe sofort möglich. |
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| In der Fan Zone und den Public Viewings werden von den
Veranstaltern "Rettungsinseln" eingerichtet werden. Diese werden
mit weiteren Sanitätskräften sowie mit Einsatzkräften von
Polizei, Feuerwehr und dem privaten Sicherheitsdienst des
Veranstalters besetzt sein. |
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| Baustellenfreiheit |
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| Von 19. Mai bis 4. Juli 2008 werden in
bestimmten Gebieten Wiens im öffentlichen Raum Tiefbau- und
Hochbau-Baustellen nur eingeschränkt oder gar nicht bewilligt.
Damit wird während der Fußball-Europameisterschaft 2008
umfassende Sicherheit für die Bevölkerung und die Gäste
gewährleistet. |
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Text aus |
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| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche Informationen und Dienste zu allen
Lebensbereichen der Stadt Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
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Die Rotkreuz-Euro-Bilanz:
weniger Einsätze als erwartet |
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In Österreich mussten rund 5.200 Patienten
versorgt werden, 853 davon wurden in Spitäler gebracht.
Insgesamt 11.000 Rotkreuz-Mitarbeiter, Sanitäter und Notärzte
waren österreichweit im Euro-Einsatz. In Summe wurden mehr als
200.000 Personalstunden geleistet, die meisten davon freiwillig. |
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EURO 2008: Platter zieht
positive
Zwischenbilanz nach der Gruppenphase |
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Do, 19.Jun 2008
BM.I - Bundesministerium für Inneres |
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Sicherheit konnte durchgängig gewährleistet werden
„Die Polizei kann nach den letzten Spielen der Gruppenphase eine
positive Zwischenbilanz ziehen. Das Fußballfest steht im
Vordergrund. Die Sicherheit konnte durchgängig gewährleistet
werden“, sagte heute, Donnerstag, Innenminister Günther Platter.
Neben dem weitgehend friedlichen Verhalten der meisten Fans sei
dies auf das Sicherheitskonzept des Innenministeriums, die
ausgezeichnete internationale Zusammenarbeit und die
professionelle Vorgehensweise der Exekutive zurückzuführen, so
Platter. Durch Gesprächskultur und situationsgerechtes,
verhältnismäßiges Einschreiten konnten viele angespannte
Situationen beruhigt und größere Ausschreitungen verhindert
werden. Nur in wenigen Fällen musste die „rote Karte“ gezogen
werden. Bei rund 1,7 Millionen Besucherinnen und Besuchern sind
rund 470 Festnahmen – davon 140 bei einer einzigen Amtshandlung
– sowie rund 1.400 verwaltungsrechtliche und strafrechtliche
Anzeigen eine vergleichsweise geringe Zahl. |
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Franz Lang, stellvertretender Generaldirektor für die
öffentliche Sicherheit, betonte aus polizeilicher Sicht, dass
durch die Dauer der EURO 2008 die vielschichtigen exekutiven
Maßnahmen – die es auch sonst gibt – für die Öffentlichkeit
transparenter würden. „Es ist uns bewusst, dass die knapp 27.000
Einsatzkräfte Österreichs, die während der
Fußball-Europameisterschaft im Einsatz sind, hohen Belastungen
ausgesetzt sind“, so Lang. Durch Gespräche und positive
Erlebnisse im Kontakt mit den Fans seien sie jedoch motiviert
und wüssten, dass sie einen wichtigen Beitrag dazu geleistet
haben, dass auf die Spiele der Gruppenphase positiv
zurückgeblickt werden kann. Auch die Zusammenarbeit zwischen den
Blaulichtorganisationen ist gut. Der Bundesrettungskommandant
des Roten Kreuzes Gerry Foitik bedankte sich bei den
österreichischen Polizistinnen und Polizisten für die sehr gute
Kooperation. Für die Viertelfinalrunde werden beim Spiel
zwischen Türkei und Kroatien am Freitag in etwa 200.000 Fans
erwartet, für das Spiel zwischen Italien und Spanien am Sonntag
ungefähr 150.000 Fans. |
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Die Polizeikräfte aus Österreich werden sich ab den
Viertelfinalspielen in Wien konzentrieren. Die insbesondere in
den Spielorten Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck eingesetzten
ausländischen Unterstützungskräfte, deren Länder ausgeschieden
sind, werden in diesen Tagen verabschiedet. „Auch in der
Finalphase dieses völkerverbindenden Fußballfestes wird die
Polizei ihre bewährte Sicherheitsstrategie fortsetzen und den
bestmöglichen Beitrag für ein friedliches EURO 2008-Finale
leisten“, so Lang abschließend. |
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| Positive Bilanz der
Polizei auch nach Finalspiel |
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Das Ziel der Polizei, ein friedliches Fußballfest zu
gewährleisten wurde aufgrund der langjährigen Vorbereitungen auf
diesen Einsatz erreicht. Zu mehr als 99,9 Prozent stand während
der EURO 2008 der friedliche und völkerverbindende Aspekt im
Vordergrund. Das zeigen auch die Zahlen:
bei rund 2,5 Millionen geschätzten Fans kam es zu rund 570
Festnahmen und knapp 1.800 verwaltungs- und strafrechtlichen
Anzeigen. |
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Für den Erfolg sind mehrere Faktoren verantwortlich: Zu den wohl
wichtigsten zählten die verhältnismäßigen Maßnahmen und das
Engagement der Polizistinnen und Polizisten, ein rechtzeitiger
Beginn der Vorbereitungen, eine punktgenaue Einsatzplanung und
eine enge internationale Kooperation. Ein weiterer Grund war der
erfolgreiche Einsatz des Digitalfunks während der letzen Wochen.
Mit dem Einsatz der fast insgesamt 22.000 Endgeräte wurden rund
acht Millionen Gespräche geführt. Herausragend waren die gute
Sprachqualität und die hohe Versorgung der Funkteilnehmer. Nicht
nur die österreichischen Einsatzkräfte konnten sich von der
Qualität des neuen Digitalfunks überzeugen, sondern auch die
ausländischen Kolleginnen und Kollegen zeigten sich von den
vielen Vorteilen beeindruckt.
Insgesamt waren während der EURO 2008 knapp 27.000 Polizistinnen
und Polizisten und rund 1.100 ausländische Exekutivkräfte im
Einsatz. |
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Der EURO 2008
Internetauftritt
des
Bundesministerium für Inneres |
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BM.I - Bundesministerium für Inneres -
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Informationseite der Polizei mit Präventionstipps, erarbeitet
vom Bundesministerium für Inneres in Zusammenarbeit mit der
Wirtschaftskammer Österreich, sowie Medienservice mit
Pressemitteilungen und Pressefotos. Aktuelle Medientermine und
Pressebriefings in den Spielorten während der EURO 2008.
Sicherheitskonzept und Fact sheet des BM.I zur EURO 2008 |
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| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Fußball Europameisterschaft 2008 |
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