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| Gulasch |
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| Verschiedene
Gulaschrezepte |
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| Rindsgulasch |
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| Zutaten: |
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| 750g |
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Rindfleisch |
| 200g |
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Zwiebeln |
| 120g |
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Fett |
| |
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Essig |
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Salz, Paprika |
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Tomatenmark |
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| Zubereitung: |
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| Das Rindfleisch wird in Stücke zerteilt, die
Zwiebeln werden fein gehackt in Fett Thea geröstet, Salz und
Paprika werden dazugegeben, mit Essig gespritzt (das nimmt den
Zwiebelgeruch), das Fleisch wird hineingegeben, unter öfterem
Zugießen von Wasser weichgedünstet, gestaubt und mit Kartoffeln
serviert. Es empfiehlt sich, den Saft zu passieren, eventuell
mit Tomatenmark zu verbessern. |
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Kalbsgulasch |
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| Zutaten: |
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| 750g |
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Kalbfleisch |
| 2 |
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Zwiebeln |
| 100g |
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Fett |
| ¼L |
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Rahm |
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Salz, Paprika, |
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Tomatenmark |
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| Zubereitung: |
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| Man röstet 2 gehackte Zwiebeln in 1Fett
goldgelb, schneidet das Kalbfleisch, salzt, gibt Paprika dazu
und dünstet eine halbe Stunde unter öfterem Umrühren. Nun staubt
man, gießt mit ¼ Liter Rahm und etwas Tomatenmarkauf und
verkocht nochmals. Dazu werden Eiernockerl serviert. |
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| Debrecziner-Wurstgulasch |
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| Zutaten: |
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| 250g |
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Debrecziner-Wurst |
| 2 |
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Zwiebeln |
| 120g |
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Fett |
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Kartoffeln |
| |
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Salz |
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Tomatenmark |
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| Zubereitung: |
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| 2 geschnittene Zwiebeln mit Paprika in Fett
rösten, würfelig geschnittene Kartoffeln, Salz, Tomatenmark
dazumengen und kochen lassen bis die Kartoffeln fast weich sind, Debrecziner-Wurst,
in kleine Stücke geschnitten, hineingeben, nochmals aufkochen
lassen, servieren. |
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| Szegediner Gulasch |
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| Zutaten: |
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| 500 g |
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Schweinefleisch
(Bauchfleisch oder Schulter) |
| 50 g |
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Fett |
| 150 g |
|
Zwiebel |
| |
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Paprika, Salz, Kümmel |
| 500 g |
|
Sauerkraut |
| 40 g |
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Mehl |
| 1/16 l |
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Rahm (= 4 große Eßlöffel) |
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|
Tomatenmark |
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| Zubereitung: |
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| Das Schweinefleisch wird würfelig geschnitten
und wie ein Gulasch zubereitet. Wenn das Fleisch halbweich ist,
gibt man das Sauerkraut hinein und läßt es mit dem Fleisch
fertigdünsten. Das Mehl wird mit Wasser abgequirlt und in das
Gulasch gegeben, das man noch mit Paprika, etwas Tomatenmarkund
saurem Rahm würzt. |
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| Fiakergulasch |
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| Zutaten: |
 |
| 500g |
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Wadschinken |
| 500g |
|
Zwiebel |
| 50g |
|
Fett |
| 20g |
|
Paprika edelsüß |
| 1EL |
|
Tomatenmark |
| |
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Knoblauch |
| |
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Essig |
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Majoran, Kümmel, Salz |
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| Zubereitung: |
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Fleisch in 4 cm große Würfel schneiden, Zwiebel hacken
und in heißem Fett rösten, mit etwas Essig ablöschen, Fleisch beigeben, Paprika,
Tomatenmark, sowie zerdrückten Knoblauch, Majoran, Kümmel und Salz dazugeben und im
eigenen Saft dünsten.
Sobald der Saft verkocht ist etwas Wasser dazugießen, das Fleisch sollte bedeckt sein.
Etwa 50 min. langsam kochen |
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| Tipp: |
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Gulasch mit Kartoffel (oder Semmelknödel), Würstel
und Essiggurkerl garnieren! |
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Bekannte Gulaschvarianten |
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| Wiener Rinds- bzw.
Saftgulasch |
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| Rinds- und Saftgulasch sind Gulaschgerichte der
österreichischen Küche aus Rindfleisch, Zwiebeln und edelsüßem
Paprikapulver. Saftgulasch unterscheidet sich von Rindsgulasch
dadurch, dass es nicht mit Mehl gestäubt wird, sondern seine
Bindung nur durch den höheren Zwiebelanteil erhält. Das
klassische Wiener Gulasch wird aus Wadschinken (der Rinderhesse)
zubereitet, der gewürfelt und – im Fall von Rindsgulasch – mit
etwas Mehl bestäubt in Schmalz oder Butterschmalz angebraten
wird, und einem gleich großen Gewichtsanteil an grob gewürfelten
und getrennt hell angerösteten Zwiebeln. Fleisch und Zwiebeln
werden vermischt, mit reichlich süßem und nach Geschmack
scharfem Paprika, Salz und Pfeffer, Kümmel, Majoran und
Knoblauch sowie eventuell Tomatenmark gewürzt, und im eigenen
Saft fast ohne Flüssigkeitszugabe mehrere Stunden geschmort bis
das Fleisch zart ist und die Zwiebeln zerfallen sind. Der Saft
wird dabei durch die Zwiebeln und die Gelatine aus dem Fleisch
zu einer sämigen, dunklen Sauce gebunden. Üblich ist es auch,
etwas Fleischbrühe, Rotwein oder Wasser und ein Stück Roggenbrot
hinzuzufügen, das zerkocht der Sauce zusätzlich Geschmack und
Bindung verleiht. Traditionelle Beilage zum Rindsgulasch ist
dunkles Brot. |
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| Fiakergulasch |
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| Eine üppigere Abwandlung des Wiener Gulasch ist
das Fiakergulasch, das zusätzlich mit gebratenen oder
frittierten Frankfurtern, Spiegelei, fächerartig geschnittener
Gewürzgurke und eventuell auch einem Semmelknödel serviert wird.
Der Name leitet sich ab von den als Fiaker bekannten Wiener
Lohnkutschern. Diese Variante ist auch unter dem Namen
„Herrengulasch“ bekannt. |
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| Zigeunergulasch |
 |
| Auf gleiche Art wie Wiener Gulasch wird
Zigeunergulasch zubereitet, es werden jedoch neben Rind- auch
Schweine- und Lammfleisch verwendet und später gewürfelte
Tomaten, Kartoffeln und grüne Paprikaschoten hinzugegeben. |
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| Esterházygulasch |
 |
| Beim Esterházygulasch wiederum wird das mit
Rahm gebundene Rindsgulasch durch in Streifen geschnittenes
Wurzelwerk (Julienne von Karotten, gelben Rüben, Sellerie),
Sauerrahm und Kapern ergänzt. Dazu werden Salzkartoffeln
serviert. |
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| Karlsbader Gulasch |
 |
Saftgulasch wird mit Sauerrahm und Mehl
gebunden,
als Beilage werden Nockerln gereicht. |
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| Kaisergulasch |
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| Das Gulasch wird mit Rindslungenbraten
(Rindslendenbraten) zubereitet und mit abgeschmalzenen Nudeln
serviert. |
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| Bauerngulasch |
 |
| Rindsgulasch mit kleinen Semmelknödeln. |
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| Triester Gulasch |
 |
| Rindsgulasch mit Polenta garniert. |
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| Andrássy-Gulasch |
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| Rindsgulasch mit Haluschka (ung. galuska,
gekochte Fleckerln mit geröstetem Speck) als Beilage. |
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| Erdäpfelgulasch |
 |
| In heißem Fett werden kleingeschnittene Wurst (Braunschweiger oder Klobasse) und in
schmale Spalten geschnittene Zwiebeln goldgelb angebraten.
Anschließend wird Paprika dazugegeben, gesalzen und gepfeffert
und mit etwas Essig abgelöscht. In Stücke geschnittene Erdäpfel
werden hinzugefügt und alles wird mit Wasser oder Brühe
aufgefüllt, dass es knapp bedeckt ist und auf kleiner Flamme
gekocht, bis die Kartoffeln weich sind. |
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| Szegediner Gulasch |
 |
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| Szegediner Gulasch oder Krautfleisch ist ein
Gulasch mit Sauerkraut und Sauerrahm. Zur Zubereitung nach
klassischem Rezept werden Zwiebeln in Schweineschmalz gedünstet,
mittelgroße Würfel von Rind- oder Schweinefleisch – auch
gemischt – zugegeben und angebraten, mit etwas Essig und Wasser
abgelöscht, mit reichlich Rosenpaprika gewürzt und eine Zeit
lang geschmort. Anschließend werden Sauerkraut (etwa halb so
viel wie Fleisch) und Kümmel hinzugefügt und weiter gegart.
Gegen Ende werden noch Sauerrahm oder Crème fraîche und
zerdrückter Knoblauch untergerührt. Nach der Zugabe des
Sauerrahms sollte der Gulasch nicht mehr weiterkochen. Serviert
wird Szegediner Gulasch mit Kartoffeln oder Weißbrot als
Beilage. Der Name Szegediner Gulasch ist eine volksetymologische
Umdeutung, da die ungarische Bezeichnung Székely gulyás auf den
Namen des ungarischen Schriftstellers und Dichters József
Székely (1825-1895) zurück geht, und nicht auf die Stadt Szeged
(deutsch auch Szegedin). |
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| Kesselgulasch |
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| (ungarisch Bográcsgulyás) Rindfleisch wird in
kleinere Würfel geschnitten und in Schweineschmalz angebraten,
dann gesalzen. Feingehackte Zwiebeln, etwas Kümmel, gehackter
Knoblauch und Paprikapulver werden dazugegeben und glasig
gedünstet. Dann wird mit etwas Wasser aufgefüllt. Bevor das
Fleisch gar ist, werden in kleine Würfel geschnittene rohe
Kartoffeln, zerkleinerte Paprikaschoten und Tomaten hinzugefügt
und unter Zugabe weiteren Wassers weichgekocht. Gegen Ende des
Garprozesses werden aus einem unter Verwendung von Ei und Mehl
gekneteten und ausgerollten festen Teig kleine Stückchen gezupft
und in der Eintopfsuppe mitgekocht. |
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| Debrecziner Gulasch |
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| Dieses Gulasch ist eine Abwandlung, bei welcher
statt des Rindfleischs Debrecziner-Wurst in Scheiben oder Würfel
geschnitten und zu dem Gulasch gegeben wird. |
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| Bohnengulasch |
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| Bohnengulasch ist in Ungarn ein Eintopfgericht
bzw. eine Gulasch-Suppe namens Bableves. Das Bohnengulasch wird
ähnlich dem Erdäpfelgulasch zubereitet, nur werden anstelle der
Kartoffeln gemischte Bohnen genommen. |
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| Wurstgulasch |
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| Wurstgulasch ist eine besonders in
Ostdeutschland bekannte Variante aus Jagdwurst oder ähnlicher
Wurst mit einer Sauce auf Basis von Tomatenmark oder Ketchup. Es
wird meist mit Makkaroni serviert. Wurstgulasch wird oft in
Großküchen zubereitet und gehörte in der DDR zu den üblichen
Gerichten bei der Schulspeisung. |
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Gulasch |
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| Gulasch
(auch Goulasch, Gulyas, Gollasch
oder Gujasch; das, in
Deutschland auch der, von
ungarisch gulyás [hús],
„Rinderhirtenfleisch“) war
ursprünglich ein Eintopf der
Magyaren, den es in vielen
Variationen gibt. Im Ungarischen
wird der Begriff Gulyás für eine
Suppe mit verschiedenen Einlagen
verwendet. Was international
„Gulasch“ genannt wird, heißt in
Ungarn dagegen Paprikás oder
Pörkölt. Paprikás enthält trotz
seines Namens weniger
Gewürzpaprika als Pörkölt
(„Angeröstetes“) und wird mit
saurer Sahne verfeinert, beim
Tokány wiederum wird das Fleisch
in längliche Streifen
geschnitten. |
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Das Gulasch kommt grundsätzlich in der gesamten
pannonischen Tiefebene vor, von wo aus die
Spezialität in viele Länder dieser Welt weiter
verbreitet wurde. Das Wiener Gulasch (in
Österreich nur Rinds- oder Saftgulasch genannt),
im Gegensatz zum original-ungarischen Pörkölt,
entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, als das
39. Ungarische Infanterie-Regiment in Wien
aufgestellt wurde. Es gilt heute als das
„eigentliche Gulasch“, das so in aller Welt
bekannt ist.
Gulasch ist ein Ragout, das aus Rind- oder
Kalb-, Pferde-, Schweine-, Lamm- oder
Hammelfleisch, auch kombiniert, zubereitet wird.
Bei allen Rezepten spielen Paprika (in Ungarn
oft auch Paprikapaste) und Zwiebeln, meistens
auch Kümmel und Knoblauch, eine wesentliche
Rolle; gemeinsam ist ihnen darüber hinaus, dass
die Sauce durch längeres Schmoren sämig wird.
Als weitere Zutaten werden je nachdem
Kartoffeln, Sauerkraut, Pilze und anderes
verwendet. Gulasch ist auch die Grundlage für
die ungarischen Hortobágy-Palatschinken. |
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Am besten wird Gulasch in größeren Mengen
langsam gegart. Das Fleisch von Jungtieren ist
dafür weniger geeignet. Da Gulasch auch aus
zäherem Fleisch zubereitet werden kann und das
Garen wenig Aufmerksamkeit verlangt, wurde es
auch zu einem Standardgericht des Militärs,
zubereitet in einer transportablen Feldküche,
die daher auch Gulaschkanone genannt wird.
In Wien ist das Gulasch ein klassisches
Wirtshausgericht, das sich allerdings auch auf
der Speisekarte vieler Restaurants gehobener
Klasse findet. Üblicherweise werden sowohl ein
kleines als auch ein großes Gulyas angeboten.
Besonders ersteres wird oft auch - meist mit
einem Seidel Bier - als klassischer Bestandteil
eines Katerfrühstücks angeboten und als solches
auch in vielen Wiener Kaffeehäusern insbesondere
in der Ballsaison frühmorgens serviert. Als
besonders geschmackvoll gilt ein Gulasch
insbesondere dann, wenn es bereits über einige
Tage hinweg mehrmals aufgewärmt wurde, da der
Saft durch das lange Warmhalten zusehends an
Sämigkeit und Geschmack gewinnt, was einerseits
an dem fortgesetzten Auskochen des Fleisches als
auch am Verdampfen des enthaltenen Wassers
liegt. |
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|
Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
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| Gulasch |
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|
Lexikon der Sprachirrtümer Österreichs |
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Ein Gulasch ist ein Gulasch egal, ob man es in Wien
oder in Budapest serviert bekommt.
Im Gegensatz zum original ungarischen gulyás ist das Wiener Saftgulasch ein
typisch wienerisches Gericht, das sich von seinem ungarischen Vetter nur den Namen und den
Paprika geborgt hat.
Während das klassische ungarische gulyás am ehesten der österreichischen
Gulaschsuppe entspricht, ist das Gulasch eigentlich ein mit Paprika gewürztes
Rindsragout, das sich aus einem im Kessel zubereiteten Rinderhirtengericht namens
gulyás hús entwickelt hat und um die Mitte des 19.Jahrhunderts über
Pressburg nach Wien kam. Hier ersetzte man die ursprünglich verwendeten Paprikaschoten
durch Paprikapulver, und das Gollasch später: Wiener
Saftgulasch war geboren.
Was wir Gulasch nennen, ist in Ungarn ein pörkölt. Außerdem kennen die
Ungarn ein paprikás ein Gulasch mit Rahm. Nicht zuletzt gibt es ein
tokány, das nicht unbedingt mit Paprika gewürzt sein muss und schon in die
Nähe jenes Gerichts kommt, das wir Saftfleisch nennen.
Übrigens: Mit dem Wort gulyás bezeichnete man ursprünglich nicht ein
Gericht, sondern den Rinderhirten, der dieser Speise den Namen gegeben hat. |
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Textauszug aus
Grüner, Sigmar - Sedlaczek, Robert
Lexikon der Sprachirrtümer Österreichs
Deuticke Verlag
ISBN: 3-216-30714-X |
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| Auszugsweise Veröffentlichung mit freundlicher
Genehmigung des Deuticke Verlages und der Autoren in Zusammenarbeit mit dem Wien-Vienna. |
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