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| Die Habsburger |
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Wappen des Adelsgeschlechts
der Habsburger,
Holzschnitt aus der
Stumpfschen Chronik 1548 |
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| Stammbaum |
Textfelder zum Anklicken
Bild und Detailinformationen öffnet im pop up Fenster |
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Sophie Friederike
1855 - 1857
Gisela Louise Marie
1856 - 1932
Rudolf Franz
1858 - 1889
Marie Valerie
1868 - 1924 |
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Andrea
* 1953
Monika
* 1954
Michaela
* 1954
Gabriela
* 1956
Walburga
* 1958
Georg
* 1964 |
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Karl Habsburg-Lothringen
* 1961
Präsident der österreichischen Paneuropa-Bewegung |
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Francesca
* 1958
Baronesse von
Thyssen-Bornemisza de Kazon |
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Die Habsburger als Herrscher des
Heiligen Römischen Reiches |
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| Nach der Wahl Rudolfs I. zum römisch-deutschen König etablierten die
Habsburger mit dem Erwerb der Herzogtümer Österreich und Steiermark (durch Belehnung der
Söhne Rudolfs) eine bedeutende Hausmacht. Mit weiteren Gebietszuwächsen im Osten und dem
Verlust der althabsburgischen Besitzungen in der Schweiz im 14. und 15. Jahrhundert
verlagerte sich das Machtzentrum endgültig in das Ostalpengebiet. Die Habsburg selbst
ging 1415 an die Eidgenossen. Dennoch blieben die Beziehungen der Habsburger zu ihrem
früheren Kernland eng. Dies zeigte sich unter anderem am Kloster Muri und an der Abtei
Königsfelden. Die Nichtberücksichtigung im Kreis der Kurfürsten in der Goldenen Bulle
veranlasste Herzog Rudolf IV. 1358/59 zu einer Fälschung, dem Privilegium Maius, in dem
er den Erzherzogstitel, der später für die Habsburger charakteristisch wurde, für sich
beanspruchte. Nach der Wahl König Albrechts II. 1438 stellten die Habsburger - mit
Ausnahme Kaiser Karls VII. (17421745) - alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
Deutscher Nation bis zu dessen Ende 1806. |
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| Glückliche Familienverbindungen und unvorhersehbare Todesfälle
brachten den Habsburgern im auslaufenden 15. Jahrhundert das Herzogtum Burgund und danach
die Kronen Spaniens, Böhmens und Ungarns. Mit den Nachfolgern von Kaiser Karl V. teilten
sich die Habsburger in eine spanische und in eine österreichische Linie. Nach dem
Erlöschen der spanischen Linie konnten die österreichischen Habsburger nur einen kleinen
Teil des spanischen Erbes gewinnen. 1740 starb auch die österreichische Linie im
Mannesstamm aus. Nach der Heirat der Erbtochter Maria Theresia, deren Herrscherrechte Karl
VI. mit der Pragmatischen Sanktion gesichert hatte, mit Franz Stephan von Lothringen
nannte sich die Dynastie Habsburg-Lothringen. Sie stellte von 1765 bis 1806 die Kaiser des
Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. 1806 legte Kaiser Franz II. als Folge der
napoleonischen Kriege die Krone nieder und erklärte das Heilige Römische Reich für
erloschen. |
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| Kaisertum Österreich |
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| Schon zuvor, nämlich 1804 hatte Kaiser Franz II. das erbliche
Kaisertum Österreich proklamiert, um Ranggleichheit mit Napoleon zu wahren, welcher im
gleichen Jahr zum Kaiser der Franzosen proklamiert worden war. Das Kaisertum Österreich
umfasste sämtliche habsburgischen Erbländer. 1867 erfolgte die Umwandlung zur
Österreichisch-Ungarischen Monarchie; diese zerfiel mit dem Ende des ersten Weltkrieges
1918. |
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| Das kleine Wappen Österreich-Ungarns 1915-1918. Es
zeigt heraldisch rechts den österreichischen Doppeladler, heraldisch links das ungarische
Wappen. Die beiden Wappenschilde werden überragt vom Wappen des Hauses
Habsburg-Lothringen: Heraldisch rechts in Gold ein blaugekrönter roter Löwe (Habsburg),
im roten Mittelfeld ein silberner Querbalken (Österreich), heraldisch links in Gold ein
roter Schrägbalken mit drei gestümmelten silbernen Adlern (Lothringen). Es ist mit einer
Königskrone bekrönt und dem Orden vom Goldenen Vlies (Toison d'or) geschmückt. H.
Ströhl (1851-1919) |
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| Habsburger nach 1918 |
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Am 11. November 1918 verzichtete der letzte Kaiser Karl I. auf
"jeden Anteil an den Staatsgeschäften" in Österreich, am 13. November auch in
Ungarn.
Aufgrund des Habsburgergesetzes Deutschösterreichs vom 3. April 1919 wurden jene
Habsburger, die nicht auf ihre Zugehörigkeit zum "Haus Habsburg-Lothringen"
(also zur Dynastie mit ihren Herrschaftsansprüchen) verzichten und sich "als getreue
Staatsbürger der Republik" bekennen wollten, des Landes verwiesen. Außerdem wurden
die habsburgischen Familienfonds enteignet (nicht aber persönliches Privatvermögen). Die
Mitglieder des Hauses entschieden sich teils für das republikanische Österreich, teils
für das Leben im Ausland. Nach zwei gescheiterten Restaurationsversuchen König Karls IV.
in Ungarn beschloss das ungarische Parlament am 6. November 1921 die Dethronisation des
Hauses Habsburg-Lothringen. (Ungarn blieb bis 1944 Königreich ohne König.)
Familienoberhaupt ist gegenwärtig Otto Habsburg-Lothringen (* 1912), der älteste Sohn
von Kaiser Karl. Er hat die Republik 1962 anerkannt. |
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Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
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