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| Haus des Meeres |
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| Im Haus des Meeres – Vivarium Wien werden auf über
2.500 m2 mehr als 3.500 Tiere gezeigt. In der Terrarienabteilung sehen
Sie Krokodile, Gift- sowie Riesenschlangen und Echsen.
Der Mittelpunkt der tropischen Seewasserabteilung in den großen
Aquarien sind Haie, Seeschildkröten, viele Korallen sowie
farbenprächtige Fische. Die größte Attraktion in der tropischen
Süßwasserabteilung sind die berüchtigten Piranhas. Der Höhepunkt
schlechthin ist aber das neu erbaute Tropenhaus mit seinen
freifliegenden Vögeln und herumlaufenden Äffchen.
Die Mittelmeerabteilung bietet einen Überblick über die Vielzahl an
verschiedenen Lebewesen dieses Ozeans, beginnend mit Anemonen über
Schlangen, Muscheln, Krabben, Seeigel bis zu Seesternen und Fischen. |
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| Aus der Geschichte des "Haus
des Meeres" |
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Das erste Seewasseraquarium Österreichs |
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| Im Jahre 1958 haben Wissenschaftler und
Wirtschaftstreibende die "Gesellschaft für Meeresbiologie" unter der
Präsidentschaft von Herrn Dr. Hartel und Herrn Vizepräsident Ing. Otte
ins Leben gerufen mit dem Ziel, im Flakturm Esterhazypark ein ”Haus des
Meeres ”, also das erste Seewasseraquarium Österreichs einzurichten und
gleichzeitig Zentrum der europäischen Meeresforschung zu werden. Die
wissenschaftliche Arbeit übernahmen damals die weit über die Grenzen
Österreichs hinaus bekannten Professoren Dr. Rupert Riedl und Dr.
Ferdinand Starmühlner - damals Universitätsassistent.
Es gab vielschichtige Aktivitäten wie z. B. die Tauchgruppe ADRIA
oder die Herausgabe der Monatszeitschrift OCEAN. Bis zum Jahre 1965
wurden immerhin eineinhalb Stockwerke als Ausstellungsräume
adaptiert und mit 40 Schaubecken ausgestattet. |
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Modernisierung und Erweiterung unter
Dir. Erich Brenner |
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| War die Periode Schlosser von einem ständigen Kampf
ums Überleben der Institution gekennzeichnet, erfuhr das Haus des Meeres
unter Herrn Brenner einen unglaublichen Modernisierungs- und
Erweiterungsschub. Nahezu kein Stein blieb auf dem anderen, die Technik
wurde zeitgemäß und neue Abteilungen entstanden. Hier einige Highlights:
Portal, Kassaraum, Terrarienabteilung, Vortragssaal, Neubau von
Großaquarien im 3. Stock, eine komplett neue Süßwasserabteilung im 2.
Stock mit einem 8.000 Liter fassenden Aquaterrarium, welches einen
Urwaldausschnitt Südamerikas und einen Schwarm Piranhas zeigt,
Informationstelefone, die neue Wasseraufbereitungsanlage mit zwei, je
18.000 Liter fassenden Behältern und vieles andere mehr
Durch die Installierung einer Lautsprecheranlage im ganzen Haus,
sowie der Inbetriebnahme einer neuen Videoanlage im Vortragssaal und
in der Ausstellung wurde die Informationstechnik wesentlich
verbessert. |
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Hai- und Schildkrötenbecken |
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Das mit einem Kostenaufwand von 2,3 Mio. ÖS errichtete
Seewasseraquarium wurde 1997 fertiggestellt. Das Fassungsvermögen
inklusive Ausgleichs- und Filtervolumen beträgt 120.000 Liter. Dem
tropischen Ammenhai (Ginglymostoma cirratum), der mit einer Größe
von nur 30 cm |
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ins Haus des Meeres kam und heute eine Länge von
über 2 m aufweist, wurde sein damaliges 13.000 Liter fassendes Aquarium
zu klein. Daher bestand die Notwendigkeit des Baus eines größeren
Beckens, in das er im Jänner 1997 übersiedelt wurde. In unserem
Haibecken schwimmt aber auch eine Suppenschildkröte; sie kam als
"Findelkind" nach Österreich. |
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Mittelmeertiere |
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In rund 5000 Arbeitsstunden Eigenleistung enstand
eines der größten europäischen Seewasseraquarien mit einer Systemmenge
von über 120.000 Litern. Verantwortlich für den Bau und die Gestaltung
einschließlich Filteranlage im Keller war Herr Christian Szekacs , für
den Ausstellungsraum Herr Kamenko Boharevic und für die sanfte Betäubung
- eine Weltpremiere - und Übersiedlung des Haies vom 3. Stock ins
Erdgeschoß, Herr Dr. Michael Mitic. Das Presseecho war groß und Radio
und Fernsehen brachten mehrere Berichte. |
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Urwaldabteilung |
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Im Jahre 1999 erfolgte der Neubau der
"Urwaldabteilung” im ersten Stock. Unter der bewährten Leitung von Herrn
Szekacs wurden neue, artgerechte Großterrarien für Riesenschlangen,
Leguane, Warane, Agamen, Mambas etc. errichtet, welche zum Anlass des
vierzigjährigen Ausstellungsjubiläums der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht wurden. Weiters wurde erneut ein Sonderpostamt eingerichtet.
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Tropenhaus |
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In unserem Tropenhaus können sich die meisten
Tiere völlig frei bewegen und es gibt praktisch fast keine
Barrieren, die Sie als Besucher von den Tieren trennen. Wir haben
das bewusst so gestaltet, um Ihnen das hautnahe Erleben der Tierwelt
besser zu ermöglichen. Aber bitte beachten Sie, dass das FÜTTERN und
das BERÜHREN der Tiere STRENGSTENS VERBOTEN ist. Jagen Sie die Tiere
nicht und steigen Sie bitte nicht in die Gehege.
Wir verfolgen mit dem Tropenhaus zwei Ziele: Zum einen wollen wir
natürlich unseren Tieren optimale Haltungsbedingungen bieten. Daher
sind zum Beispiel große Teile der Glasfront sogar mit einem
Spezialglas, das UV durchlässig ist, ausgestattet. So hat das
eindringende Sonnenlicht tatsächlich die gleiche Qualität wie im
Freien. Die entsprechende tropische Temperatur im Inneren des
Glaszubaus und das feuchte Klima werden vollautomatisch geregelt.
Dies alles sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Zucht
diverser, zum Teil stark gefährdeter |
Tierarten. Zum anderen möchten wir unseren
Besuchern eine Erlebniswelt bieten. Sie, lieber Leser dieser
Zeilen, sollen dieses tropische Klima tatsächlich auf der Haut
spüren und diese schwere, feuchtwarme Tropenluft atmen. Machen
Sie eine kurze Regenwaldwanderung: sozusagen aus dem Wasser
kommend über Steige und Hängebrücke, vorbei am Wasserfall hinauf
bis in die Kronenregion der Bäume. Und dabei werden Sie
natürlich auch von der entsprechenden Tierwelt begleitet. Es
geht vorbei an Fischen aus Mangrovenregionen, über Sumpf- und
Landschildkröten hinauf zu den frei fliegenden Vögeln und frei
herumlaufenden Äffchen. |
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Neue Mittelmeerabteilung |
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Mit "back to the roots" lässt es sich vermutlich
am besten umschreiben, was das Haus des Meeres mit dieser neuen
Mittelmeerabteilung verfolgt. Tiere aus der Region Mittelmeer zu zeigen,
das war der ursprüngliche Zweck, als 1958 das Haus des Meeres gegründet
wurde. In den letzten Jahren waren diese Aquarien besatzmässig dann eher
das Stiefkind. Doch immerhin ist und bleibt das Mittelmeer das Hausmeer
für uns Österreicher und daher kam die Überlegung diese Anlage zu
vergrößern und vor allem zu modernisieren.
Mit einer Systemmenge von über 40.000 Litern, die durch insgesamt
13 Aquarien fließen, ist sie die größte Österreichs. Die
Aquariengrößen differieren von 150 Liter aufwärts bis 15000 Liter.
So haben wir die Möglichkeit, den Besuchern kleine bis kleinste
Bewohner, wie z.B. Garnelen oder Einsiedlerkrebse genauso näher zu
bringen wie unsere alteingesessenen Pfleglinge, die mittlerweile
stattliche Größen erreicht haben, gut unterzubringen. Die Baukosten
belaufen sich auf knapp eine Million Schillinge
Die Palette von Aquarienbewohnern, die wir zeigen, reicht quer
durch das Tierreich. Es geht von Schwämmen angefangen über
Nesseltiere, Würmer und Schnecken hin zu Muscheln, Krebsen und
Seesternen. Aber natürlich gibt es auch jede Menge an Fischen, wie
Brassen, bunte Lippfische, Seepferdchen, giftige Drachenköpfe und
Petermännchen bis hin zu Haien und Muränen. Insgesamt knapp tausend
Tiere werden es sein. |
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Einheimische Fische |
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In dieser Abteilung im Haus des Meeres werden
Fische, Muscheln und Krebse aus heimischen Gewässern präsentiert.
Hauptsächlich werden Arten gezeigt, die in der Donau und ihren
Nebengewässern im Wiener Raum vorkommen. Durch die besondere
geographische Lage ist die Donau einer der artenreichsten Flüsse
Europas. Im Bereich des Nationalparks Donau Auen, der auch einen Teil
der Wiener Donau einschließt, gibt es über 60 Fischarten. |
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Zoobewilligung |
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Mitte des Jahres 2003 wurde unserem Haus nach den
Brüsseler Kriterien der Status eines europäischen Zoos verliehen. Der
Bescheid MBA 6/7-M/A8890/02 umfasst 86 Seiten und regelt die
Haltungskriterien für Aquarien- und Terrarientiere, Vögel und Affen. Um
den neuen Anforderungen zu entsprechen, mussten einige Umbauten
vorgenommen werden. Die Konzession als Schausteller haben wir zusätzlich
behalten. |
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Piranhas |
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| Von wegen blutrünstige Bestien - im Haus des Meeres
wachsen sogar deren Junge gemeinsam mit den Eltern auf. Im 8000 Liter
fassenden Piranhabecken tummeln sich nun neben den etwa 20
ausgewachsenen Fischen auch 10 Jungtiere. Sie sind einige Zentimeter
groß. Wir sind deswegen so stolz, weil es sogar in Zoos selten vorkommt,
dass sich Piranhas in einem Gemeinschaftsbecken fortpflanzen. |
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| Haus des Meeres -
Vivarium Wien |
| A 1060 Wien, Im Esterhazypark,
Fritz-Grünbaumplatz 1 |
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+43-(0)1- 587 14 17 |
 |
Haus_des_Meeres@gmx.net |
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Öffnungszeiten:
Täglich 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 21:00 Uhr |
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Briefmarken bei Post.at zum Thema |
| 50
Jahre Haus des Meeres |
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Der Aqua Terra Zoo Haus des Meeres
ist in einem ehemaligen Flakturm aus
dem 2. Weltkrieg untergebracht.
Dieses Mahnmal ist über 50 Meter
hoch und besitzt Dank seiner
Dachterrasse Wiens schönsten
Panoramablick. Von seinem äußeren
Erscheinungsbild - das aus
Denkmalschutzgründen immer noch im
Zustand wie vor 60 Jahren ist –
würde niemand darauf schließen, dass
dieser abschreckende Betonklotz ein
derart herrlich buntes und
lebendiges Innenleben besitzt. Auf
sechs Geschossebenen tummeln sich
insgesamt über 5.000 lebende Tiere,
angefangen von tropischen Fischen,
über Mittelmeertiere, Schlangen,
Echsen und Krokodile bis hin zu
bunten Vögeln und freilaufenden
Äffchen, die sich im Tropenhaus
völlig frei bewegen können. Außerdem
beherbergt das Haus des Meeres
Österreichs größtes Aquarium mit
300.000 Litern, indem sich Haie
gemeinsam mit einer
Meeresschildkröte tummeln. Das Haus
des Meeres hat international einen
ausgezeichneten Ruf als Zoo, der mit
sehr großem Erfolg vor allem
verschiedene Meerestiere
nachzüchtet, z.B. die auf der Marke
gezeigten Anemonenfische – auch Nemo
genannt - sowie Seenadeln,
Seepferdchen, aber darüber hinaus
ebenso Schildkröten, Schlangen,
Vögel usw.
Mit über 250.000 Besuchern jährlich
zählt das HAUS DES MEERES zu den
Topsehenswürdigkeiten Wiens. Viele
Projekte, wie die erstmalige Öffnung
der Flakturmterrasse für Publikum,
das neue 300.000 Liter fassende
Haibecken und der Bau eines zweiten
Tropenhauses prägen das
Jubiläumsjahr. |
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Erscheinungsdatum: |
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29.11 2007 |
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Auflagenhöhe: |
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1.200.000 |
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Druckart: |
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Offset |
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Entwurf: |
|
Renate Gruber |
| Druck: |
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Cartor Security
Printing |
| Art: |
|
Sonderpostmarke |
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auszugsweise aus |
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| Post.at - Philatelie-Produkte -
von der Marke bis zum Buch |
Alle Briefmarken, die die Post zu
bieten hat.
Und natürlich noch viel mehr. |
| www.post.at/276.php |
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Meeres |
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