| Heidenreichstein |
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Heidenreichstein ist eine Stadtgemeinde mit
4107 Einwohnern (Stand 2011) im Bezirk Gmünd im
nordwestlichen Waldviertel in Niederösterreich.
Die Stadtgemeinde befindet auf einer Seehöhe von 561 m ü. A.
etwa 20 Kilometer nordöstlich der Bezirkshauptstadt Gmünd, 16
Kilometer südlich und 12 Kilometer östlich der Grenze zu
Tschechien.
Durch Eingemeindungen in den 1960er- und
1970er-Jahren wurde das Gemeindegebiet des 1932 zur Stadt
erhobenen ehemaligen
Marktes Heidenreichstein auf die heutige
Größe erweitert und besteht nunmehr aus zwölf Katastralgemeinden,
die zuvor teilweise selbständige Gemeinden waren. |
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| Den Namen verdankt Heidenreichstein einem der
ersten Burggrafen, der Heidenreich hieß. Die in Privatbesitz
befindliche und nach wie vor bewohnte Burg Heidenreichstein ist
eine Wasserburg und gilt als Wahrzeichen von Heidenreichstein.
Der Markt dürfte ebenso wie die Burg in den letzten Jahrzehnten
des 12. Jahrhunderts entstanden sein. Im Jahr 1369 wurde der Ort
als Markt mit eigenem Siegel bezeichnet. |
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| Die Wasserburg Heidenreichstein gilt als
Wahrzeichen von Heidenreichstein. Der ältere Teil der Burg
Heidenreichstein, insbesondere der Bergfried, wurde in der
zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet, während der
Großteil der Wirtschaftsgebäude im 15. und 16. Jahrhundert
gebaut wurden. Die Burg ist seit 1961 in Besitz der Grafen
Kinsky und teilweise öffentlich zugänglich. Es werden
Burgführungen angeboten, bei denen auch einige der zahlreichen
Räumlichkeiten besichtigt werden können. |
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Waldviertler Schmalspurbahnen
Alt-Nagelberg – Heidenreichstein |
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| Die Waldviertler Schmalspurbahnen sind ein Netz
von drei zusammenhängenden Strecken der NÖVOG mit einer
Spurweite von 760 mm, welche von Gmünd in Niederösterreich aus
das nordwestliche Waldviertel auf Strecken nach Litschau,
Heidenreichstein und Groß Gerungs erschließen. |
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| Die heutige Museumsbahn des Waldviertler
Schmalspurbahnvereins nimmt seit Juni 2004 ihren Ausgang im
Bahnhof Alt-Nagelberg und verlässt diesen am in Richtung Norden
gesehen rechten Gleis der Parallelausfahrt. Ungefähr 400 m nach
dem Bahnhof befindet sich die Haltestelle Herrenhaus, wo mittels
eines kurzen Nebengleises die Züge der Museumsbahn umsetzen
können, ohne in den Bahnhof der ÖBB einzufahren. An der
Verzweigung biegt die Strecke in einem Rechtsbogen nach Osten ab
und durchfährt auf den nächsten vier Kilometern dichten Wald,
danach führt sie durch offenes, hügeliges Gelände. Hier befanden
sich zur Zeit des Bundesbahnbetriebes mit den Haltestellen
Langegg und Aalfang die einzigen Stationen an diesem Ast. |
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| Nach
knapp 13 Kilometern Fahrt ist mit dem Bahnhof Heidenreichstein
die Endstation erreicht. Dieser etwas oberhalb des Ortszentrums
gelegene Bahnhof ist heute das betriebliche Zentrum der
Museumsbahn. |
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| Lokaltipp: |
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A 3860 Heidenreichstein
Waidhofenerstr. 1 |
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+43-(0)2862 - 58993 |
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Öffnungszeiten:
Mo - Ruhetag | Di - So 10.00 bis 22.00 Uhr |
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Bei Bedarf haben wir auch länger geöffnet
Juli & August KEIN RUHETAG!
Bei Gruppenanfrage auch montags geöffnet! |
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Neben dem kulturellen Teil
kommt auch das leibliche Wohl
im Restaurant Burgstüberl nicht zu kurz.
Genießen Sie bei uns regionale Kost, die Ihren Gaumen erfreut.
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