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| Christi Himmelfahrt |
| 40 Tage nach Ostern |
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| Jahr |
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Ostersonntag |
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Himmelfahrt |
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Pfingstsonntag |
| 2010 |
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4. April |
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13. Mai |
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23. Mai |
| 2011 |
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24. April |
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2. Juni |
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12. Juni |
| 2012 |
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8. April |
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17. Mai |
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27. Mai |
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Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Datum
sich jedes Jahr innerhalb eines bestimmten Zeitraumes verschiebt. Die beweglichen
christlichen Feiertage um Ostern herum werden vom Ostersonntag aus berechnet.
Auf dem ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 wurde der Ablauf der astronomischen
Ereignisse bis zum Ostersonntag so festgelegt: |
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Tagundnachtgleiche, die auf der
Nordhalbkugel den Frühlingsanfang markiert
und als 21. März festgelegt wird |
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Erscheinen des ersten Vollmondes nach der
Tagundnachtgleiche |
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Erster, auf den Vollmond folgender Sonntag,
ist Ostersonntag |
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| Der erste mögliche Termin für den Ostersonntag ist
daher der 22. März, das letzte mögliche Datum der 25. April. Eine bekannte Formel zur
Berechnung des Osterdatums im Gregorianischen Kalender wurde von Carl Friedrich Gauß
beschrieben. Leider beschreibt diese die komplizierte Mondbewegung nur unzureichend. Zudem
kann der Frühlingsbeginn astronomisch sowohl auf den 19., den 20. als auch 21. März
fallen. |
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Christi Himmelfahrt bezeichnet die Rückkehr des Jesus von Nazareth zu
seinem Vater im Himmel und zugleich ein christliches Hochfest 40 Tage nach Ostern, das
immer auf einen Donnerstag fällt.
In den lukanischen Schriften des Neuen Testamentes wird in Lukas 24, 50-52 und
Apostelgeschichte 1, 1-11 dargestellt, der auferstandene Christus habe sich vierzig Tage
lang von seinen Jüngern wiederholt sehen lassen und sei dann in den Himmel auf den Platz
zur Rechten Gottes erhoben worden. Die übrigen Evangelisten kennen die Himmelfahrt als
Ereignis nicht, wohl aber den Heimgang Jesu zum Vater.
Der Glaube an die Himmelfahrt wird in frühchristlichen Texten und Glaubensbekenntnissen
bezeugt, z.B. bei Polykarp von Smyrna, Justin und Irenäus von Lyon. Der Glaube an die
Himmelfahrt wird auch ausgedrückt in dem alten römischen Glaubensbekenntnis des dritten
Jahrhunderts, dem Vorläufer des Apostolischen Glaubensbekenntnisses von 325 und des
nicänischen Bekenntnisses von 381:
er ist am dritten Tag auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit
zu Richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Das liturgische Fest der Himmelfahrt Christi ist seit 370 bezeugt, und zwar durch den
Pilgerbericht der Nonne Egeria in Jerusalem. Mit ihr haben wir das erste Zeugnis einer
liturgischen Gestaltungen des Himmelfahrtsfestes für den Jerusalemer Raum des 4. Jh.
vorliegen. Gemäß den lukanischen Texten ist der Termin vierzig Tage nach Ostern, also
der Donnerstag nach dem 5. Sonntag nach Ostern bzw. zehn Tage vor Pfingsten.
Die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind die Zeit der Pfingstnovene,
in der besonders um die Herabkunft des Heiligen Geistes gebetet wird.
Drei Tage vor Christi Himmelfahrt finden in
katholischen Gegenden die Bitttage statt.
Im katholischen barocken Brauchtum, das in einigen Gegenden (z. B. im bayerischen
Mittenwald) noch geübt wird, wurde die Statue des Auferstandenen an Christi Himmelfahrt
durch das Heiliggeistloch auf den Kirchenspeicher gezogen. Des weiteren finden die
sogenannten "Bittprozessionen" an den 3 Tagen, Montag bis Mittwoch, vor Christi
Himmelfahrt statt. Diese Prozessionen dienten früher dazu, für eine gute Ernte zu
bitten, weshalb sie um die Felder der Gemeinden oder von Ort zu Ort führten.
Christi Himmelfahrt ist gesetzlicher Feiertag in Deutschland, der Schweiz sowie
Österreich. In Italien (Ascension) wurde der Feiertag vor einigen Jahren abgeschafft und
auf den darauffolgenden Sonntag verlegt. |
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Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
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