| Hochwasser 1954 |
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Links oben: Handelskai und Mexikokirche von der Reichsbrücke aus gesehen.
Rechts oben: Friedrich Engels Platz
Restliche Bilder: Handelskai
Die Bilder wurden von Herrn Johannes Biber zur Verfügung gestellt |
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Ein kaltes Höhentief über der Nordsee verlagerte sich
vom 6.7. auf den 7.7.1954 sprunghaft in den bayerisch-österreichischen Alpenraum und
bildete hier ein neues Zentrum, das für die nächsten Tage stationär und somit
wetterbestimmend war. Der Kaltlufteinbruch war von heftigen Gewittern und
Starkniederschlägen sowie von einem großen Temperatursturz begleitet. Die Nullgradgrenze
sank unter 1000 m Höhe und es schneite zeitweise bis um 600 m Höhe. Besonders |
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die intensiven Starkniederschläge am 7.7.1954 und 8.7.1954 ließen
die Bäche und Flüsse rasch ansteigen. Es kam zu großen Überschwemmungen, die sich
durch die nachfolgend anhaltenden Niederschläge zur größten Hochwasserkatastrophe des
20. Jhdts. im bayerisch- |
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österreichischen Donauraum entwickelten. Die Entstehung des
Katastrophenhochwassers im Juli 1954 wurde durch eine hohe Ausgangslage der Wasserführung
der Donau und eine hohe Bodensättigung begünstigt. (aus www.ooe.gv.at)
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Oberösterreich, Niederösterreich und Wien
stehen unter dem Eindruck der großen Überschwemmungskatastrophe,
die die Wasser der Donau verursacht haben. Die Feuerwehr der
Stadt Wien ist im Dauereinsatz. Sie musste bei Mannswörth
auf dem linken Ufer des Kalten Ganges eine größere |
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| Aktion durchführen. Dort führt durch den Damm ein Abflussrohr,
so dass sich das rückgestaute Wasser des Kalten Ganges in die tiefer
gelegenen Felder in Richtung Albern ergoss. Eine in der Nähe gelegene
Siedlung war durch das Wasser gefährdet. Die Feuerwehr, die mit neun
Gerätewagen und zwei Zillenwagen ausrückte, dichtete zusammen mit
Bediensteten der Magistratsabteilung 29, Brücken- und Wasserbau, den
Ablauf mit Plachen, Pfosten und Sandsäcken ab. Auch an zwei Stellen
des Rechten Hochwasserdammes wurden Abdichtungsarbeiten durchgeführt.
Auch am Handelskai wurde die Feuerwehr aktiv und musste bei einer
Kühlschrankerzeugungsfirma Wasser aus den Werkstättenräumen pumpen.
Auch bei einer am Praterspitz gelegenen Firma musste Wasser aus den
Anlagen |
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gepumpt werden. In das Hebewerk Stadlau an der Unteren Alten Donau
drang Grundwasser vermischt mit Erdreich ein. Der Betonmantel des Kanals barst in einer
Länge von drei Metern. Hier führte die Feuerwehr ebenfalls Dichtungsarbeiten durch. In
Wien wurden 12 Hochwasser- exposituren in Betrieb |
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| genommen. Bürgermeister Jonas hat Landeshauptmann Steinböck
die Hilfe der Stadt Wien für die vom Hochwasser bedrohten Gebiete
in Niederösterreich angeboten. Heute wurden bereits zwei Motorschiffe
der Gemeinde Wien in die Gegen von Pöchlarn entsendet. Beide Schiffe
sollen für Evakuierungsmaßnahmen eingesetzt werden. Es handelt sich
um das Motorschiff "Junior" und um eine große Motorplätte.
Sie sind mit Bediensteten der Magistratsabteilung 29, Brücken- und
Wasserbau, bemannt, die unter der Leitung des Schiffsbetriebsleiters
Techn. Oberkommissär Ing. Franz stehen. Der "Junior" wird
bei der Ortschaft Neuda eingesetzt. Zehn Zillen der Gemeinde Wien
sind nach Korneuburg gebracht worden. Nach Krems wurden städtische
Kraftwagen entsendet. Die Feuerwehr der Stadt Wien hat Schläuche,
Taucherapparate und Aggregate samt Bedienungsmannschaften der VOEST
und den Stickstoffwerken in Linz zur Verfügung gestellt. Nach Ybbs
hat die Feuerwehr Pumpen geschickt. |
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aus |
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| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche Informationen und Dienste zu allen
Lebensbereichen der Stadt Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
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