Die Lipizzaner springen wieder
25. Oktober 1955 |
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| Bild: Der legendäre Leiter der
Hofreitschule, Oberst Alois Podhajsky, bringt einen Hengst zur "Capriole"
- ursprünglich eine Kampftechnik für das dichteste Schlachtengewühl. |
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| Kaiserin Sisi hatte zwei davon. Sie war eine
exzellente Reiterin und musste das auch sein, denn die weißen Pferde
haben zwar einen gutmütigen Charakter, wurden aber in der Renaissance
ursprünglich als Streitrösser für das dichteste Schlachtengetümmel
gezüchtet. Einige der berühmten Figuren, die in der Spanischen
Hofreitschule in Wien vorgeführt werden, sind Kampftechniken: So wird
das Pferd bei der "Levade" zum Steigen auf den Hinterfüßen gebracht, um
die Fußsoldaten abzuschütteln, die den gepanzerten Reiter aus dem Sattel
ziehen wollen; die "Capriole", bei der das Ross in die Luft springt und
wuchtig mit den Hinterbeinen ausschlägt, dient ebenfalls dazu, dem
bedrängten Reiter Luft zu verschaffen.
Die Lipizzaner haben spanische, neapolitanische und arabische Vorfahren
und ihren Typ seit über 300 Jahren nicht verändert. Sie wurden vor über
400 Jahren von den Habsburgern aus Spanien importiert und bis 1915 im
slowenischen Karst bei Lipica gezüchtet, ehe sie der Erste Weltkrieg
nach Piber in der Steiermark vertrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurden sie
wegen der Bomben aus der Hofreitschule in Wien nach St. Martin in
Oberösterreich verlagert. Der US-Panzergeneral George Patton, der seine
Karriere bei der 13th US-Cavalry in Texas begonnen hatte, brachte die
Pferde vor den Russen in Sicherheit und ließ sich dabei selbst auf einem
Hengst fotografieren. Der bewunderte (und gefürchtete) Kommandant der 3.
US-Army wunderte sich übrigens, dass "inmitten eines Weltkrieges" 50
durchtrainierte Männer damit beschäftigt waren, "einigen Pferden
beizubringen, [...] die Beine zu heben". Aber erst am 25. Oktober 1955
kam es zur ersten regulären Vorführung. Das freie, neue Österreich hatte
sein Nationalsymbol (und eine Fremdenverkehrsattraktion) wieder. |
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| Text auszugsweise aus |
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| Hans Rauscher | Die Bilder Österreichs |
| Hans Rauscher versammelt erstmals die
Bilder, die jeder mit Österreich assoziiert, die der
österreichischen Identität zugrunde liegen. Er zeigt die Fotos,
Fernsehbilder, Plakate und Gemälde historischer Ereignisse, die
sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt haben. Er
führt uns in ein Museum mit den Bildikonen Österreichs und
erzählt eine Geschichte der Emotionen unseres Landes. |
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mit freundlicher Genehmigung |
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| Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H. |
| Das Verlagsservice für Museen, Unternehmen und
öffentliche Stellen |
| www.brandstaetter-verlag.at |
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| Spanische Hofreitschule |
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| Die Spanische Hofreitschule blickt
mittlerweile auf eine 425 Jahre lange Tradition zurück und ist in ihrem
Bestehen das einzige Institut der Welt, in dem die klassische Reitkunst
in der Renaissancetradition der Hohen Schule bis heute bewahrt und
gepflegt wird. Unter dem Begriff "Hohe Schule der
Reitkunst" verstehen wir die durch die gymnastische Durchbildung der
Gesamtmuskulatur des Pferdes erreichte Fähigkeit, die schwierigsten mit
der natürlichen Gehmechanik des Pferdes im Einklang stehenden Übungen im
vollkommenen Gleichgewicht durchzuführen. Sie finden ihren Ausdruck in
anscheinend spielerischer Leichtigkeit und in der Harmonie der Bewegung.
Das Spanische in ihren Namen leitet die Spanische Hofreitschule von der
auf der iberischen Halbinsel heimischen Pferderasse ab, die sich als
besonders befähigt für die klassische Reitkunst erwies und schon zur
Römerzeit berühmt war.
Die Hohe Schule der Reiterei erlebte Ende des 15. und zu Beginn 16. Jhdt
eine Wiedergeburt, als die Renaissance in die Herrscherhöfe Einzug
hielt. Sie verbreitete sich rasch über ganz Europa, begünstigt durch
eine ehrwürdige reiterliche Tradition und einen höchstentwickelten Sinn
für das Zeremonielle an den Fürstenhöfen.
Dies trifft in erster Linie auf den Kaiserhof in Wien zu, da die
Habsburger zu dieser Zeit auch im - für die klassische Reitkunst
wichtigen - Mittelmeerraum herrschten. So trug ein Habsburger die Krone
des Heiligen Römischen Reiches und ein anderer residierte in Spanien und
war zugleich Herr Neapels.
Zwischen beiden und ihren Ländern ergab sich ein sehr intensiver
Austausch an Gütern, unter anderem auch solchen equestrischer Art.
Eingeführt wurde die Zucht spanischer Pferde in Österreich um 1562 durch
Erzherzog Maximilian Sohn Kaiser Ferdinand I. Er errichtete in Kladrub
(Tschechische Republik) ein Hofgestüt.
Drei Jahre später wird von einem, vor der Stallburg gelegenen
"Ross-Tumblplatz" berichtet. Es war dies ein nicht überdachter
Reitplatz, der bei schlechtem Wetter nicht benutzbar war. Dies hat dazu
geführt, dass dort, wo sich jetzt der Josefsplatz befindet, im Jahre
1572 ein "Spainischer Reithsall" aus Holz errichtet oder renoviert
wurde. Das ist die erste urkundliche Erwähnung dieser Institution. Ein
aus dem Jänner 1593 stammendes Dokument spricht über die Schadhaftigkeit
des "Roß Dumbl Platzes im Hoflustgarten", lässt aber auch etwas über das
Äußere dieser Halle erkennen.
Es dürfte sich um einen langgestreckten, schmalen Saal gehandelt haben,
der stadtwärts beim Wall gelegen war, wahrscheinlich gegen den Garten
keine Wand hatte und nur auf Säulen geruht hat. Es war sicher kein
besonderes Bauwerk, jedoch schützte es gegen schlechtes Wetter und
gewährleistete eine erfolgversprechendere Ausbildung im Sinne der Hohen
Schule, als dies im Freien möglich sein konnte. Unter den Pferden, die
im Jahre 1593 in dem "Spainischen Reithsall" ausgebildet wurden,
befanden sich sehr wahrscheinlich auch schon solche aus Lipizza.
1580 war durch Erzherzog Karl von Innerösterreich das Gestüt in Lipizza
gegründet worden.
Der hölzerne Saal war ursprünglich sicher nur als Provisorium gedacht,
hielt aber - wie auch heutige Provisorien - länger, als man dachte. In
den Jahren 1641 und 1642 erwog man eine bauliche Kombination für
Schatzkammer und Reitschule und erstellte einen ersten
Kostenvoranschlag.
Es dauerte jedoch bis zur Regentschaft Kaiser Leopold I., bis die
Dinge für das Projekt der kaiserlichen Reitschule in Fluss kamen.
Der Habsburger setzte nicht nur die Grundsteine für die Theater- und
Musikstadt Wien, er übertraf mit seinen prunkvollen Karussells und
Rossballetten die an italienischen Höfen gängigen an Prunk und
Ausstattung bei weitem.
Das erste belegte Rossballett in dem Musik die Rhythmik schneeweißer
Lipizzaner leitete, fand am 24.1.1667 anlässlich der Verehelichung des
Kaisers mit der spanischen Infantin Margareta Theresia statt.
Im Jahre 1681 entschloss sich der kunstsinnige Kaiser Leopold I."zu
Wien auf dem Tumelplatz eine neue Reitschule" errichten zu lassen. So
erging, nach Einholung eines Kostenvoranschlages am 31. Juli der Befehl,
mit dem Bau eines Hauses zu beginnen, wo der erste Stock der
Hofbibliothek und das Erdgeschoß für die Reitschule bestimmt war. Wie im
Jahre 1683 berichtet wird, war das Gebäude so weit fertig, dass nur noch
die Dachziegel eingehängt gehörten. Bald darauf brachen die Türkenkriege
los und wie vieles andere auch, wurde ein Teil der fast fertigen
Reitschule schwer in Mitleidenschaft gezogen.
1685 wurde der Wiederaufbau angestrebt, mit dem Ziel, im Winter im
neuen Haus die Reitübungen aufnehmen zu können. Jedoch verging Jahr um
Jahr, ohne dass eine Fertigstellung in den Urkunden erwähnt wird.
Unter Karl VI wurde 1729 erneut mit dem Bau begonnen, unter Verwendung
der bestehenden Hauptmauern, jedoch nach einem anderen Plan. Diesmal gab
es keine Verzögerungen und im Jahre 1735 präsentierte sich das Gebäude
des Josef Emanuel Fischer von Erlach in seiner jetzigen Form. |
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| Spanische Hofreitschule
um 1930 |
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| Kaiser Karl VI besuchte am 14.
September 1735 in Begleitung seiner Gemahlin Kaiserin
Elisabeth-Christine, der gemeinsamen Tochter Maria Theresia und
deren Bräutigam Franz Stefan von Lothringen das fertiggestellte
Bauwerk. Seit diesem Jahr werden an der Spanischen Hofreitschule
ausschließlich Lipizzaner aus dem Karster Gestüt (Lipizza) verwendet
und nicht mehr die bis dahin nicht näher definierten spanischen
Pferde.
Die Winterreitschule bot nun die Garantie für Karl VI großes
Vorhaben, die Leistungsfähigkeit der Lipizzanerhengste zu
überprüfen. So konnte die Alltagsarbeit im neuen Gebäude ohne
Unterbrechungen durchgeführt werden.
Aus dieser Zeit stammen die ersten Namen von Oberbereitern, wie der
des Oberbereiters Edler von Regenthal, welcher ein hohes Ansehen bei
Karl VI genossen haben dürfte, da dieser ihn mit dem Auftrag nach
Lipizza schickte, an Ort und Stelle die Verhältnisse im Gestüt zu
sondieren, darüber zu berichten und Verbesserungsvorschläge zu
machen.
Von Karl VI zeugt heute noch sein Reiterportrait, welches in der
Hofloge der Halle hängt und die Marmortafel mit lateinischer
Inschrift, die besagt:
"Diese kaiserliche Reitschule wurde zum Unterricht und zur Übung der
adeligen Jugend wie auch zur Ausbildung der Pferde für Kunstritt und
Krieg auf Befehl Kaiser Karls VI., des Sohnes von weiland Kaiser
Leopold I. und unter der Obsorge des General-Baudirektors und
Vorstand der Hofstallungen Gundaker Graf Althan im Jahre 1735
errichtet." Die Hochachtung vor dem Bauherrn
der Halle wird auch heute noch dadurch ausgedrückt, dass die
Bereiter beim Einreiten in die Halle vor dem Porträt Karls VI den
Zweispitz zum Gruß heben.
Nach Karls Tod im Jahre 1740 trat Maria Theresia die Regentschaft
an. Sie war die erste, die in der neuen Winterreitschule
"Ritter-Spiele" und "Karussells" abhielt. Sie liebte dergleichen und
nahm aktiv an Damenkarussells teil. Auch prunkvolle Hofbälle und
aufwendige Maskenfeste wurden in dieser Zeit veranstaltet.
Die Form, in der wir die Spanische Hofreitschule kennen, erlangte
sie Anfang des 19. Jhdts:
Die Empire-Uniformen der Schulreiter: Goldbordierter
Zweispitz,kaffee-brauner Frack, gelblich getönte
Hirschlederreithose, Hirschlederhandschuhe und die hohen
Lederstiefel.
Die rotgoldenen Schabracken und das schmale, goldbeschlagene
Zaumzeug der Hengste.
Die Zeit des Wiener Kongresses ( 1814 - 1815 ) brachte der Spanischen
Hofreitschule neue Impulse: festliche Karussells vor einem
internationalen Publikum hoher und allerhöchster Politiker. Nach den
Festivitäten dieser Jahre stellte sich wieder etwas Ruhe ein, was dem
Alltagsbetrieb guttat. In Ruhe konnten die kaiserlichen Oberbereiter und
Bereiter ihrer Arbeit nachgehen.
Dies war umso wichtiger, als die Französische Revolution ( um 1792
) und die Napoleonischen Kriege und deren Auswirkungen fast überall in
Europa jenen Instituten, die der klassischen Reitkunst verpflichtet
waren, ein Ende bereitet hatten.
Als Kaiser Franz Josef am 8. Juni 1867 auf dem Krönungshügel in der Nähe
von Budapest zum König von Ungarn gekrönt wurde, saß er auf dem
Lipizzanerhengst Maestoso Cerbero.
Zwanzig Jahre bevor die Schüsse von Sarajevo fielen, am 28. April 1894
fand das allerletzte Karussell statt.
Dass über die Jahrzehnte an Ablenkung und Behinderung dennoch die
Arbeit an der Spanischen Hofreitschule nicht vernachlässigt wurde, ist
vielfach den berühmten Oberbereitern zu verdanken. Den Weyrothers allen
voran Max; ihm folgten Burgstock und Kampen, Rieder und Herr von
Nadasty, Matthäus Niedermayer und Franz Gebhardt.
Im Jahre 1898 wurde Johann Meixner Oberbereiter, der mit Exzellenz
Holbein die grundsätzlichen "Direktiven" niederschrieb. Alle miteinander
aber wahrten die große Tradition, sie gaben mündliches überliefertes
Wissen um die Reitkunst getreulich ihren Nachfolgern weiter. |
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Neues Vorführungsprogramm in
der Spanischen
Hofreitschule: Von der Koppel zur Kapriole |
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Morgenarbeit in der
Spanischen Hofreitschule
Dem öffentliche Training mit Musik kann man als Besucher beiwohnen.
Gegen Aufpreis kann man auch am geführten Rundgang durch die Spanische
Hofreitschule teilnehmen.
Bild: © SRS, Fotograf: Herbert Graf |
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Seit den 1920er Jahren ist die
Spanische Hofreitschule beinahe jährlich auf Tournee und hat die
„Hohe Schule der Reitkunst“ schon beinahe in der gesamten Welt
präsentiert. Mehr als 70 Jahre lang war während der
Auslandsaufenthalte der Pferde und Bereiter in der Spanischen
Hofreitschule in Wien geschlossen.
Erst 2003, zwei Jahre nach Ausgliederung der Spanischen
Hofreitschule aus der Bundesverwaltung wurde eine Art Ersatzprogramm
während der Tourneezeiten für Wien entwickelt. Das so genannte
„Leichte bewegen“ (zu sehen waren die Grundgangarten Schritt, Trab
und Galopp) hat Gästen aus dem In- und Ausland ermöglicht, die
barocke Winterreitschule – errichtet von Emanuel Fischer von Erlach,
in der Zeit von 1729-1735 - mit Lipizzanern „belebt“ zu sehen. Da
aber immer ausschließlich die jungen Hengste in Ausbildung und die
jüngsten Bereiter und Bereiteranwärter in Wien verblieben sind,
während die „Stars“ unter Pferden und Bereitern auf Tournee waren,
konnte kein adäquates Programm gezeigt werden.
Erst der neuen Geschäftsführung unter Generaldirektorin, Dkfm.
Elisabeth Gürtler gemeinsam mit dem Leiter der Reitschule, Direktor
Ernst Bachinger ist es gelungen, ein attraktives Vorführungsprogramm
für die Spanische Hofreitschule in Wien zu gestalten, während sich
ein Großteil der Equipe auf Auslandstournee befindet.
Generaldirektorin, Dkfm. Elisabeth Gürtler: „Eines meiner ganz
großen Ziele für die Spanischen Hofreitschule war und ist es, die
vorhandenen Ressourcen zu stärken und zu bündeln, um sowohl im Sinne
unserer Gäste ein attraktives Programm zeigen zu können als auch
gleichzeitig den jungen Kollegen und jungen Pferden eine
ausgezeichnete Möglichkeit zu bieten, ihre Talente unter Beweis zu
stellen.“
Das neue Spezial-Programm in Wien unter dem Titel „Von der Koppel
zur Kapriole“ wird gezeigt von Jochen Rothleitner, Herbert Seiberl,
Florian Zimmermann I + II, Helmut Oberhauser, Florian Bacher und
Phillip Burg. |
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| Die Programmpunkte im
Einzelnen: |
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Freilaufende junge Hengste:
Die vier
jungen Hengste des Jahrgangs 2005 – Siglavy Trompeta, Maestoso Bona,
Conversano Mascula II, Maestoso Mercurio - die erst heuer Mitte März
von Piber nach Wien übersiedelt sind, dürfen frei in der
Winterreitschule laufen und ihre natürliche Bewegungsbegabung
zeigen.
Junge Hengste unter dem Reiter:
das ist ein Programmpunkt, der
auch in der klassischen Vorführung stets als erstes gezeigt wird.
Formation mit sechs Hengsten:
In diesem Programmpunkt geht es um
Symmetrie und Harmonie. Sechs Pferde und Reiter zeigen eine synchron
gerittene Choreographie.
Langer Zügel:
Diese Lektion der „Hohen Schule der Reitkunst“
gehört zu den schwierigsten Programmpunkten einer klassischen
Vorführung. Der Bereiter geht mit einem langen Zügel und einer Gerte
hinter dem Schulhengst. Das Pferd erhält die Kommandos lediglich
über leichte Hilfen mit dem Zügel und durch die Stimme des Bereiters.
Alle Gänge und Touren:
Auch dieser Programmpunkt ist Bestandteil
jeder klassischen Vorführung und zeigt Pferd und Bereiter zwar in
der Gruppe, dennoch absolviert jeder seine eigene Kür.
Arbeit an der Hand + Schule über der Erde:
Diese Programmpunkte
gehören stets zu den Höhepunkten jeder Vorführung. Zu sehen sind
Courbette und Kapriole an der Hand, d.h. der Bereiter befindet sich
neben seinem Schulhengst und nicht im Sattel. |
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| Pressemitteilung der Spanischen
Hofreitschule |
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Spanische Hofreitschule |
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| A 1010 Wien, Michaelerplatz 1 |
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+43-(0)1- 5339031 |
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