Schipiste Hohe Wand
Historische Sportstätten der Stadt Wien
Die Schipiste Hohe-Wand-Wiese, im 14. Wiener Gemeindebezirk, bereichert seit nunmehr 38 Jahren den Wintersport in Wien. Als Austragungsort zahlreicher Wintersport-Großveranstaltungen stand die knapp 400 Meter lange Schipiste mehrmals im internationalen Rampenlicht, zuletzt im Jänner 1986, als ein Weltcup-Parallelslalom auf
Bild: Media Wien
ihr ausgerichtet wurde. Die Hohe-Wand-Wiese ist heute eine Institution des urbanen Freizeitsports, die ihresgleichen in Europa sucht.
Bild: Stark frequentierte Schipiste Hohe Wand kurz nach ihrer Eröffnung, 1967. (Foto: Media Wien)
Wien wird Wintersportstadt
Die Hohe-Wand-Wiese wurde 1957 von der Wiener Stadtverwaltung angekauft und als Grünland-Erholungsgebiet umgewidmet. Am 1. März 1966 eröffnete der damalige Bürgermeister Bruno Marek die neue Schipiste, auf der nun neben einer Anlage für künstliche Schneeerzeugung ("Schneekanonen") auch ein Schilift und eine Flutlichtanlage installiert wurden. Vor allem die Kunstschneeanlage, die bis zu Temperaturen um den Gefrierpunkt für eine sichere weiße Pracht sorgt (egal ob nun tatsächlich Schnee fällt oder nicht) und die leichte Erreichbarkeit sorgten dafür, dass die Hohe-Wand-Wiese binnen weniger Jahre zum bevorzugten Schigebiet der Wiener/innen wurde und der Donaumetropole das Attribut "Wintersportstadt" einbrachte.
Flutlichtanlage sorgt für beste Sicht
Da die Besucherfrequenz - 300.000 bis 400.000 Abfahrten pro Saison - sehr hoch ist, war man von Anfang an bestrebt, den Schilaufbetrieb auch an den kurzen Wintertagen so lange wie möglich auszudehnen. Eine Flutlichtanlage macht es möglich, auch in der dunkelsten Zeit des Jahres einen gefahrlosen Betrieb in der Zeit von 9 Uhr bis spätestens 22 Uhr aufrechtzuerhalten.
Nachtschilauf auf der Hohe Wand Wiese (Foto: MA51) Nachtschilauf auf der Hohe Wand Wiese (Foto: MA51)
Nachtschilauf auf der Hohe Wand Wiese (Foto: MA51)
Pro Tag fahren etwa 8.000 bis 9.000 Menschen mit dem Schlepplift, der den knapp 400 Meter langen Hang erschließt.
Bei einer durchschnittlichen Breite von 80 Metern weist der Hang eine Höhendifferenz von 102 Metern auf.
Technische Daten:
Länge: 400 Meter
Breite: 80 Meter (durchschnittlich)
Gefälle: 25 Prozent  maximal
Höhendifferenz: 102 Meter
Schlepplift
älteste Schipiste Österreichs (FIS-tauglich)
Beschneiungsanlage (Kunstschnee)
Flutlichtanlage (bis 21.30 Uhr)
Schischule
Hohe Wand Wiese - Naturfreunde
A 1140 Wien, Mauerbachstraße 172 – 174
+43-(0)650 66 86 728
office@hohewandwiese.at
Betriebszeiten:
Montag bis Freitag von 9.00 – 21.30 Uhr.
Samstag, Sonntag und Feiertag von 9.00 – 22.00 Uhr.
Kassaschluss: 30 Minuten vor Betriebsende
Saison: Dezember bis März (je nach Schnee- und Wetterlage)
(U4 Station Hütteldorf, Bus-Linie 249 Station Hohe-Wand-Wiese)
Natürlich kann sich die Hohe Wand Wiese nicht mit den kilometerlangen Panoramaabfahrten alpiner Skigebiete messen, aber – und das muss ihr der Neid lassen – sie ist ein echtes Juwel, das mitten in einer Millionenmetropole leuchtet. Dementsprechend beliebt ist das zarte Pistenpflänzchen auch bei den Wienern, die sich vom Schlepplift am Rande der Stadt im kommenden Winter wieder zu Zehntausenden zu Berge ziehen lassen werden.  Neben der Schipiste Hohe-Wand-Wiese betreibt das Sportamt der Stadt Wien auch die Schianlage auf der Dollwiese, im 13. Wiener Gemeindebezirk. Des Weiteren veranstaltet und fördert das Wiener Sportamt alljährlich an Winterwochenenden die "klassischen" Fahrten zum Schnee und in den Schulferien Schikurse in beliebte Österreichische Schiregionen.
Webcam:
Die Bilder werden stündlich zwischen 7 und 21 Uhr aufgenommen.
aus
Webservice der Stadt Wien
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www.wien.gv.at
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