| Feuerwehr Wien |
 |
 |
 |
Präsentation der Wiener
Berufsfeuerwehr anläßlich der Veranstaltung
"Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz" 2009 - © Citype |
 |
| Geschichte der Wiener Feuerwehr |
 |
| 1685 - Georg
Altschaffer |
 |
|
| In diesem Jahr schlägt der Unterkämmerer
Georg Altschaffer dem Stadtrat vor, das Unterkammeramt (Stadtbauamt) in
ein Gebäude neben dem Zeughaus Am Hof zu verlegen. Pferde und Kutschen
zur Feuerbekämpfung sind so erstmals an einem Ort untergebracht und
rasch einsatzbereit. |
 |
| Die ersten vier
Feuerknechte |
 |
| Der Stadtrat genehmigt die Idee von Georg
Altschaffer. Wenig später werden die ersten vier Feuerknechte
aufgenommen. |
 |
| 1686 - Das
Gründungsjahr der Wiener Berufsfeuerwehr |
 |
| In einer undatierten, aber wahrscheinlich
aus diesem Jahr stammenden "Instruction eines Herrn Unterkämmerers bei
gem. Wien" sind die Aufgaben und die Entlohnung der Feuerknechte
enthalten: Der Wochenlohn beträgt zwei Gulden. |
 |
| 1786 - Uniformen
für die Feuerknechte |
 |
| Erstmals werden die Löschmannschaften
einheitlich gekleidet: Die "Stadt-Livre" für die vier Feuerknechte ist
die erste Uniform der Wiener Berufsfeuerwehr. |
 |
| 1788 -
Feuerlöschordnung von Josef II. |
 |
In der Feuerlöschordnung geht man bereits
äußerst strategisch in Sachen Feuerbekämpfung vor:
"1tens: Wie die Entstehung der Feuersbrünste gehindert;
2tens: Wie, wenn dennoch eine Feuersbrunst entsteht, dieselbe bey Zeiten
entdeckt;
3tens: Auf das schleunigste gelöscht: und endlich
4tens: Die schädlichen Folgen, welche nach schon gelöschtem Feuer sich
ereignen können, abgewendet werden." |
 |
 |
 |
 |
Feuerknecht
(Handspritze) |
Feuerknecht mit Feuerhaken
in "Stadt-Livre", 1786 |
Hydrant |
|
 |
| 1817 - Das erste
Atemschutzgerät |
 |
| Das erste Atemschutzgerät, das je einer
Feuerwehr zur Verfügung steht, ist das so genannte "Melzelschen
Erstickungswehr". Es bestehet aus einer Rauchhaube,
Luftzuführungsschläuchen und einer Luftpumpe. |
 |
| 1850 - Die
ersten Hydranten und Warnsignale |
 |
Die ersten Hydranten (damals noch
"Feuerwechsel" genannt) werden aufgestellt.
Auch die ersten Warnsignale werden nun eingeführt: Hornsignale bahnen
den Feuerwehrmännern im Einsatz den Weg durch die Straßen. |
 |
| 1862 -
Reorganisation |
 |
| Die Feuerwehr wird immer größer: Im 2.
bis 9. Bezirk werden Stützpunkte eingerichtet. Der Mannschaftsstand
wächst auf 216 Mann ohne Kutscher. |
 |
1878 - Die erste
Dampfspritze u. die ersten Brandmelder
1883 - Die erste fahrbare Schiebleiter (Wiener Leiter)
1884 - Mannschaftsvergrößerung |
 |
|
| Aufgrund der Katastrophe von 1881
(Ringtheaterbrand) wird die Mannschaft weiter vergrößert auf sieben
Offiziere und 308 Mann ohne Kutscher. |
 |
 |
 |
Austro Daimler 1912 |
Gasspritze Austro-Fiat 1914 |
|
 |
1903 - Die
ersten Feuerwehrautos
1909 bis 1914 - Neue Feuerwachen |
 |
| Erbauung der Feuerwachen Favoriten,
Neubau, Margareten, Mariahilf und Ausstattung mit moderner Gerätschaft |
 |
| 1919 - Der
24-Stunden-Dienst |
 |
| Nunmehr versehen 1208 Mann Dienst im
24-Stunden-Wechsel. Dieser löst den 72-Stunden-Dienst ab. |
 |
| 1925 - Abschied
der Pferde |
 |
| Die letzten pferdebespannten Fahrzeug
werden außer Dienst gestellt und durch Automobile ersetzt. |
 |
| 1938 -
Reorganisation |
 |
Durch Angliederung an das Deutsche Reich
wurde die Berufsfeuerwehr Wien zur Feuerschutzpolizei und musste eine
Reorganisation über sich ergehen lassen.
|
 |
| 1945 - Alle 33
Feuerwachen versehen Dienst |
 |
| Der Löschzug ersetzt alte Geräte aus der
Vorkriegszeit. Er besteht aus einem Tanklösch- und Pumpenwagen. |
 |
| 1955 - Letzter
Dienst für den Türmer von St. Stephan |
 |
| Mit 31. Dezember 1955 ist die Türmerstube
des Stephansdoms nicht mehr besetzt. Seit 1534 wachte der Türmer von
dort aus über die Stadt. |
 |
| 1970 - Funk in
allen Fahrzeugen |
 |
| Die Tanklöschfahrzeuge werden mit
Fahrzeugfunkstationen ausgerüstet. |
 |
| 1986 -
300-Jahre-Jubiläum der Wiener Berufsfeuerwehr |
 |
| Ein historischer Festzug vom Rathaus zum
Platz Am Hof erinnert an die Geschichte der Feuerwehr in Wien seit 1686. |
 |
 |
 |
 |
 |
Bilder: Präsentation der
Wiener Berufsfeuerwehr anläßlich der Veranstaltung
"Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz" 2009 - © Citype |
 |
|
| Text auszugsweise aus Magistrat Wien/Geschichte der Berufsfeuerwehr -
www.magwien.gv.at |
 |
|
|
|
Text auszugsweise aus |
 |
 |
 |
| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche
Informationen und Dienste zu allen Lebensbereichen der Stadt
Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
|
|
 |
 |
| " Gott zur Ehr, dem
Nächsten zur Wehr " |
| Dieser alte Leitsatz der Feuerwehren und des
Katastrophenschutzes findet sich an vielen Feuerwehrhäusern und
auf vielen Fahnen. |
 |
 |
Der hl. Florian –
Patron der Feuerwehr
Florian lebte im dritten Jahrhundert, als das römische Heer
an der Donau den Grenzwall (Limes) gegen die Germanen
besetzt hielt.
Florian war nicht Soldat, sondern Kanzleidirektor des
römischen Statthalters der Provinz Ufer-Noricum.
Es war ein Gebiet, das vom Wienerwald bis zum Inn und von
der Donau bis zu den Kalkalpen (Hochschwab und
Dachsteingebiet) reichte.
 |
|
Auf Reichsbefehl des Kaisers
Diokletian, der Christen vom Staatsgebiet ausschloss, wurde
Florian zwangspensioniert, als die Vermutung auftrat, dass er
Christ sei.
Er hielt sich danach in der Gegend von Cetium (St. Pölten-Tulln)
auf.
Als er von der beginnenden Verfolgung seiner Glaubensbrüder in
Lauriacum (Lorch) an der Enns erfuhr, wo an die 40 Christen
wegen ihres Glaubens eingekerkert waren, reiste er dorthin. Er
meinte, dass er ihnen durch sein Ansehen helfen könne. Dabei
verwickelte er sich selbst in ein Gespräch vor dem Statthalter
Aquilinus, in dem er sich zum Christentum bekannte. Nach seiner
Weigerung, den Göttern zu opfern, wurde er mit einem um den Hals
gehängten Stein beschwert und von der Ennsbrücke in die Enns
gestürzt. Die Christen, denen er helfen wollte, erlitten am
selben Tag den Märtyrertod im Gefängnis. Dies geschah am 4. Mai
304, der Todestag ist gewiss. |
 |
|
|
 |
| Feuerwachen in Wien |
 |

| Feuerwachen |
Adresse |
Telefon |
| Zentralfeuerwache |
1., Am Hof 7, 9, 10 |
531 99-0
531 99-51690 |
| Wache Rathaus |
1., Lichtenfelsgasse 2 |
4000-8880 |
| Hauptfeuerwache Leopoldstadt |
2., Engerthstraße 216 |
728 50 96 |
| Zugfeuerwache Landstraße |
3., Baumgasse 89 |
798 29 44 |
| Hauptfeuerwache Mariahilf |
6., Gumpendorfer Gürtel 2 |
597 03 00 |
| Gruppenwache Neubau |
7., Hermanngasse 24 |
485 71 57-55411 |
| Hauptfeuerwache Favoriten |
10., Sonnwendgasse 14 |
604 65 20 |
| Gruppenwache Rudolfshügel |
10., Stefan-Fadinger-Platz 37 |
604 65 05-53411 |
| Zugfeuerwache Simmering |
11., Florian-Hedorfer-Straße 6 |
767 10 31 |
| Gruppenwache Altmannsdorf |
12., Rothenburgstraße 1 |
865 13 52-59411 |
| Gruppenwache Speising |
13., Speisinger Straße 36 |
865 13 52-59421 |
| Gruppenwache Weidlingau |
14., Mühlbergstraße 6 |
597 04 81-54421 |
| Gruppenwache Penzing |
14., Nisselgasse 14 |
597 04 81-54411 |
| Gruppenwache Steinhof |
16., Johann-Staud-Straße 75 |
485 71 57-55421 |
| Hauptfeuerwache Hernals |
17., Johann-Nepomuk-Berger-Platz 12 |
485 86 70 |
| Gruppenwache Grinzing |
19., Cobenzlgasse 63 |
368 76 66-56431 |
| Gruppenwache Neustift am Walde |
19., Rathstraße 37 |
368 76 66-56421 |
| Gruppenwache Kahlenbergerdorf |
19., Wigandgasse 25 |
368 76 66-56441 |
| Hauptfeuerwache Döbling |
19., Würthgasse 5 |
368 76 66 |
| Gruppenwache Brigittenau |
20., Brigittaplatz 11-13 |
728 50 96-52411 |
| Hauptfeuerwache Floridsdorf |
21., Josef-Brazdovic-Straße 4 |
250 34-0 |
| Gruppenwache Strebersdorf |
21., Strebersdorfer Platz 1 |
250 34-57411 |
| Gruppenwache Am Spitz |
21., Weisselgasse 3 |
250 34-57431 |
| Hauptfeuerwache Donaustadt |
22., Erzherzog-Karl-Straße 170 |
285 93 21 |
| Feuerwache Kaisermühlen |
22., Wallenberggasse 4 |
728 50 96 |
| Hauptfeuerwache Liesing |
23., Siebenhirtenstraße 10 |
865 13 52-0 |
|
 |
|
|
|
aus |
 |
 |
 |
| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche
Informationen und Dienste zu allen Lebensbereichen der Stadt
Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
| Feuerwehrmuseum |
| A 1010 Wien, Am Hof 7 |
 |
 |
+43-(0)1- 531 99-51 444 |
 |
+43-(0)1- 531 99-51 444 |
|
|
|
|
 |
| Erreichbarkeit: |
 |
U1 bis Stephansplatz, U3 bis Herrengasse, U2,
Straßenbahn D, 1, 2, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, Bus 1A bis
Schottentor-Universität, Bus 1A bis Am Hof/Heidenschuß
Dokumentation über die jahrhundertelange Geschichte und technische
Entwicklung der Feuerwehr seit 1686 bis heute. An Hand von Dokumenten,
historischen Uniformen, Bildern und Geräten, die vom Wassereimer bis zum
modernsten Einsatzfahrzeug des 20. Jahrhunderts reichen, wird der Beruf
der Feuerwehrleute vorgestellt. |
 |
|
Öffnungszeiten: |
 |
| Sonn- und Feiertag 9 bis 12 Uhr und gegen Voranmeldung |
 |
| Führungen: |
 |
| gegen Voranmeldung |
 |
| Eintritt: |
 |
|
frei |
 |
|
 |
| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Feuerwehr |
 |
|
|
|
|
 |
|
|
 |
 |