Injektionstechnik Bauges.mbH

A 1210 Wien, Böcklinstrasse 44
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+43-(0)1- 729 66 23
office@ita.co.at
30 Jahre Praxis
in
Hochdruckinjektionen
gegen
Nässeeintritte jeder Art
und
Mauertrockenlegung
durch
Horizontalsperre
Abdichtung mittels mehrkomponentigen Acrylharz
Abdichten von wasserführenden Schadstellen (unabhängig der Örtlichkeit) wie zum Beispiel Fugen, Risse, Fehlstellen und Rohrdurchführungen durch Anbohren des Betonkörpers, Versetzen von Injektionsdüsen und Injizieren der Schadstellen bis zur vollständigen Abdichtung. Ausbauen der Injektionsdüsen und Verschließen der Bohrlöcher mit vergütetem Stopfmörtel.

Im Bereich von Hohlräumen, Fugen mit einer Breite von über 15 mm und Rohrdurchführungen, sind diese gegebenenfalls freizulegen und vor der Injektion mit Trägermaterial (Schaumstoff) zu füllen.
Hohlräume und Fugen mit einer Fugenbreite von mehr als 3 mm sind gegen Harzaustritt vor der Injektion mit Schnellbindemörtel zu verdämmen.
Vorgenannte Arbeiten sind in den jeweiligen Positionspreisen einzukalkulieren.

Für die Injektion sämtlicher Schadstellen ist eine vollautomatische Zweikomponeneten-Mischinjektionsanlage (z.B. Plungerpumpe), welche eine stufenlose Druckregelung von 0-300 bar zulässt, einzusetzen.

Das Injektionsgut - mehrkomponentiges Acrylharz hat folgende Eigenschaften:
Beständig gegen organische Lösungsmittel, anorganische Medien, Säuren, Laugen
Alkali-, öl-, fett- und treibstoffbeständig
Alterungsbeständig sowie resistent gegen Fäulnis und Bakterien
Keinerlei Abbaueffekt
Variabel einstellbare Reaktionszeit von wenigen Sekunden bis ca. 180 Minuten
100 % reversibel bei Druckbelastung
Korrosionsschutz für alle Baustähle
Trinkwassertauglichkeit
Viskosität bei 20°C der unpolymerisierten Komponeneten max. 1,5 cP
Verarbeitungstemperatur im Bereich von -10°C bis +50°C
Die Reaktionszeit des Harzes ist je nach Fugenbreite bzw. örtlichen Gegebenheiten gegenüber übermäßigem Materialverlust anzupassen (zu beschleunigen). Das erforderliche Zusatzmittel ist in die Einheitspreise einzukalkulieren.
Fugenabdichtung mittels Injektionskanal
Fugenabdichtung mittels Transportkanal aus Kunsstoff mit durchgehender Austrittsfuge, hinterlegt mit mindestens 20mm starkem, offenporigem Schaumstoff zur Aufnahme der Betonunebenheit, bzw. -rauhigkeit. Dieser muss gleichzeitig das Eindringen (Verstopfen) der Betonschlämme wirksam verhindern.

Lieferform in 2,00m Stangenware, Stöße und Segmentenden sind mittels Spezialklebeband sorgfältig zu schließen.

Befestigung mindestens alle 40cm durch Schlagdübel, um eine Verschiebung durch die Betonverdichtung (Flaschenrüttler) auszuschließen.

Injektionsöffnungen und Schalungsdurchdringungen sind unzulässig. Die Injektion erfolgt durch nachträgliches Anbohren des Transportkanals und Versetzen von demontierbaren Injektionsdüsen.

Die Verlegung der Transportkanäle bei Rohrdurchführungen und runden Schächten sind ab einem Durchmesser von einem Meter mit Injektionskanal, bis zu einem Durchmesser von einem Meter nur mittels Schaumstoffeinlage auszuführen.
Mauertrockenlegung durch Horizontalsperre
Zu dem Problemkreis Mauertrockenlegung und den dafür angewandten Verfahren lassen sich ganze Abhandlungen schreiben. Um Sie nicht zu verwirren, Ihnen jedoch eine Entscheidungshilfe zu geben, erlauben Sie uns kurz folgenden Überblick:

Grundsätzlich wird unterschieden in
mechanische Verfahren - hierbei wird das Mauerwerk mechanisch getrennt (sägen, entfernen einer Ziegelschar, kernbohren, etc.) und einbringen einer Sperrschichte wie Kunststofffolie, Metallplatten oder ähnliches
physikalische Verfahren - Anbringen einer elektrischen Spannung, die durch Polumkehr den Wasserfluss unterbindet (heute noch umstritten)
chemische Verfahren - durch Einbringen von „Dichtungsmitteln“ wird eine wasserundurchlässige Zone erzeugt.
Die von unserem Unternehmen seit einigen Jahrzehnten angewandte Bohrlochmethode zählt zu den chemischen Verfahren. Hierbei werden die erforderlichen Einbringöffnungen mit einem Durchmesser von 20 mm , 2 x 7 bis 8 Stück pro Laufmeter, abwechselnd in einem Winkel von ca. 30 und 45 Grad, vorgebohrt. Das von uns bei Ziegelmauern verarbeitete Material ist eine lösungsmittelfreie Silicon-Microemulsion, welche das saugende Mauerwerk wie Putz, Ziegel und Mörtel hydrophobiert (wasserabweisend macht) und Kapillaren und Poren weitestgehend schließt. In mehrmaligen Injektionsdurchgängen mit geringem Druck bis zur Sättigung des Mauerwerks wird eine bis zu 30 cm starke Sperrschichte aufgebaut, die nun das Aufsteigen der Feuchtigkeit von unten dauerhaft verhindert.

Um eine umfassende Sanierung des feuchten Bauwerkes zu gewährleisten, sind neben einer Verhinderung des Aufsteigens von Feuchtigkeit auch flankierende Maßnahmen zu setzen. Salzgeschädigter Putz ist unbedingt zu entfernen, und die Oberfläche allenfalls mit Salzneutralisierungsmitteln zu behandeln. Ebenso wäre ein Aufbringen von Luftporenputz (Sanierputz) mit etwa 50% Luftporenanteil, 2,5 bis 3,0 cm stark, wasserdampfdurchlässig und wasserabweisend, zur Erreichung einer kondenswasserfreien Oberfläche, anzuraten.

Man muss sich bewusst sein, dass der Austrocknungsprozess erst nach dem Einbringen der Horizontalsperre stattfinden kann. Die Dauer bis zum Erreichen der Ausgleichsfeuchte (natürlicher Feuchtigkeitsgehalt des Mauerwerks) ist abhängig vom derzeitigen Sättigungsgehalt und den klimatischen Verhältnissen. Ebenfalls muss darauf geachtet werden, dass der Eintritt von Oberflächen- und Niederschlagswässer hintangehalten wird.
Mauerwerksverfestigung und statische Rissinjektion mit Epoxidharz

INJEKTIONSGUT:
Lösungsmittelfreies, dünnflüssiges, zweikomponentiges Injektionsharz auf Epoxidbasis. Besonders geeignet zum kraftschlüssigen Schließen von Rissen und Fugen mit guter Haftung auf Beton, Mörtel, Stein, Stahl, Holz.

Zusätzlich besitzt das von uns verwendete Epoxidharz nachstehende Vorteile:
keine flüchtigen Bestandteile
auf mattfeuchte Untergründe applizierbar
sehr dünnflüssig
schwindfreies aushärten
hohe mechanische Festigkeiten aber nicht spröd
auch bei tiefen Temperaturen anwendbar
Arbeitsablauf
Rasterbohrung in dem Zustand angepassten Abständen ca. 25 x 25 cm, Bohrdurchmesser 14 mm, Bohrtiefe ca. ¾ der Mauerstärke
Absaugen des Bohrstaubes aus den Bohrlöchern
Setzen und Verspannen der Einwegpackern
Einpressen von Epoxidharz mittels gesteuertem Druck, bis zur vollständigen Verfüllung von Rissen und Hohlräumen
2 Mann - Equipe inkl. Werkstättenwagen sowie allen erforderlichen Maschinen, Werkzeugen und Geräteeinheiten
Mauertrockenlegung = Erfahrungssache
Die dauerhafte Sanierung von Bauwerken setzt voraus, dass die Baukörpersubstanz wirksam gegen schädigende Einflüsse geschützt wird. Nicht zu unrecht wird Wasser als der größte Feind des Bauwesens bezeichnet und ist somit der Feuchtigkeitsisolierung entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen. Viele der auftretenden Schäden sind auf eine verrottete oder gar fehlende Horizontalsperre zurückzuführen, aber auch Objektlage, Geländeverlauf, Bodenverhältnisse, Mauerwerksaufbau, Leitungsführungen, Raumnutzung, etc. sind von wesentlichem Einfluss.
Die Firma ita - Injektionstechnik Bauges.m.b.H. - Austria kann auf eine 20 jährige Erfahrung in Mauerwerkssanierung zurückgreifen und hat sich auf das substanzschonenste Verfahren der Bohrlochmethode spezialisiert.
Als Kombinationssystem wird sowohl verfüllende (Schließen der Kapillaren) als auch hydrophobierende (wasserabweisende), zweikomponentige Alkalisilikate unter Niederdruck eingebracht, ohne das Mauerwerksgefüge zu zerstören oder den Baukörper mechanisch zu trennen.
Sollten Sie als verantwortungsbewusster Bauherr mit derartigen Problemen konfrontiert sein, steht Ihnen unser Team jederzeit gerne beratend zur Verfügung.

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