Webdesign
Der Inhalt einer WebSeite ist das wichtigste Kriterium für einen erfolgreichen WebAuftritt. Aber auch das Design sollte nicht allzu kurz kommen.  Ein gutes Design zu erstellen, bedarf sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung und kann nicht anhand von einigen wenigen einzuhaltenden Punkten erklärt werden. Die gute Lesbarkeit der Seiten sollte in jedem Fall das Ziel Nummer eins sein. Achten Sie auf einen ausreichenden Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund. Eine gewisse Durchgängigkeit des Designs auf allen Seiten sollte ebenfalls angestrebt werden. Nur bei sehr großen WebSeiten kann man als zusätzliches Stilmittel größere zusammenhängende Bereiche in einem eigenen Design präsentieren. Nicht unerwähnt sollte an dieser Stelle bleiben, dass die HTML-Definition nicht zum Ziel hatte, komfortable Sprach-Elemente zum Seitendesign zu bieten. Die Formatierungsmöglichkeiten von Text sind darum auch sehr eingeschänkt. Eine spezielle Schriftart oder ein Schatten zu einer Schrift, was ein sehr gerne eingesetztes Stilelement darstellt, lässt sich unter der Verwendung von reinem HTML nur anhand einer Grafik realisieren (was man aber sehr sparsam einsetzen sollte - im Regelfall nur für Navigationselemente oder Überschriften). Erst durch Erweiterungen, wie z.B. die Cascading Style Sheets (CSS) können Texte freier formatiert werden.
Unterstützte Bildschirmauflösung
Bedenken Sie, dass nicht jeder einen 17 oder 19 Zoll Bildschirm sein eigen nennt. Nur noch sehr wenige surfen mit einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten. Unsere persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass man einen guten Kompromiss eingeht, wenn man seine Seiten so erstellt, dass bei einer Auflösung von 800x600 keine horizontalen Scrollbalken zu sehen sind. Berücksichtigen Sie dabei, dass der Browser selbst auch etwas Platz benötigt und man darum nicht ganz 800 Bildpunkte in der Breite zur Verfügung hat. 
Generell muss aber erwähnt werden, dass es schlecht ist, seine Seiten auf eine spezielle Auflösung zu "trimmen". Man sollte seine Seiten so erstellen, dass sie mit jeder Auflösung problemlos betrachtbar sind.
Unterstützte Farbtiefe
Die meisten surfen mittlerweile mit einer Farbtiefe von mehr als 256 Farben. Falls es Ihr Thema erlaubt, dann sollten Sie auch diejenigen, die nur 256 Farben verwenden, unterstützen und Ihre Grafiken entsprechend auslegen. 
Buttons
Der Einsatz von Buttons zur Navigation kann ein sehr gutes Stilmittel darstellen. Seien Sie aber vorsichtig beim Design und achten Sie darauf, dass die Dateigröße und damit die Ladezeit der Buttons nicht zu groß wird. Wollen Sie Buttons mit transparentem Rahmen erzeugen (z.B. beim Entwurf runder Buttons), dann sind Sie an das GIF-Format gebunden, welches Sie auf 256 Farben beschränkt. 
Grafiken und Bilder
Grafiken und Bilder sollten generell sparsam eingesetzt werden. Nehmen Sie sich auch genügend Zeit, um diese von der Größe zu optimieren. Wollen Sie mehrere Bilder präsentieren, so empfiehlt es sich, eine Seite mit Vorschaubildern (Thumbnails) zu erstellen. Die großen Versionen der Bilder verlinken Sie dann über diese Thumbnails. Dadurch kann der Besucher selbst entscheiden, für welche Bilder sich eine etwaige längere Wartezeit lohnt.
Setzen Sie animierte GIFs mit Bedacht ein! Sie lenken die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich und evtl. vom Inhalt ab. Vor allem animierte GIFs von Gratis-Sammlungen sind sehr bald im gesamten Web bekannt und man outet sich bei deren Einsatz als einfallslos. Hintergrundbilder können die Lesbarkeit der Texte auf einer Seite mehr oder weniger stark reduzieren. Achten Sie auf einen guten Kontrast zwischen Hintergrund und Text. Das Hintergrundbild darf keine zu starken Strukturen und Farbwechsel beinhalten, da die Schrift sonst zumindest in bestimmten Bereichen sehr schlecht lesbar wird.  Wollen Sie mit Hilfe eines Hintergrundbildes eine Spalte für z.B. eine Navigationsleiste erstellen, dann achten Sie darauf, dass das verwendete GIF breit genug ist (wir empfehlen 1600 Pixel), damit sich der Rahmen bei hohen Auflösungen nicht innerhalb des Bildschirmes wiederholt . Das GIF muss ja nur ein Pixel hoch sein und der Speicherbedarf bleibt somit trotz der hohen Breite gering.
Sound
Verzichten Sie wenn irgend möglich auf Sound! Zum einen dauert die Übertragung der Soundfiles oft einfach zu lange und zum anderen nervt (fast) jede Hintergrund-Musik auf Dauer. Wenn Sie unbedingt Musik auf Ihrer Seite haben wollen, dann sollten Sie dem Anwender die Möglichkeit bieten, diese abzuschalten.  
Video
Denken Sie beim Einbinden eines Videos an die dafür benötigte hohe Bandbreite und setzen Sie Videos schon aus diesem Grund nur dann ein, wenn Sie es für absolut unverzichtbar halten. Einen Besucher gleich auf der Startseite mit einem Video zu "überraschen" wird diesen zumeist schneller wieder vertreiben, als er gekommen ist. 
Webdesigner
Wie für die meisten "Internetberufe" ist auch Webdesigner noch kein anerkannter Beruf. Es gibt zur Zeit in Deutschland weder eine Lehre noch einen Studiengang, in dem man diesen Beruf erlernen könnte. Die Ausbildung erfolgt zur Zeit noch ausschliesslich über sogenannte Weiterbildungsmaßnahmen. Eine Weiterbildung zum Webdesigner dauert in der Regel ein Jahr, inklusive drei-bis viermonatigem Praktikum. Webdesigner, auch Screendesigner, Multimediadesigner oder Referenten für neue Medien genannt, sind für die Konzipierung, Gestaltung und praktische Umsetzung von Internet-Auftritten verantwortlich. Das setzt zum einen eine gewisse ästhetische Begabung voraus, zum anderen aber auch technisches Verständnis, um die Ideen zielgruppengerecht umsetzen zu können.
Die wichtigsten Punkte des Anforderungsprofil sind: HTML (DHTML, SHTML, XML), CSS, Javascript, Flash, Java, CGI-Script, ASP, PHP, sowie Bildbearbeitungs- und Grafikprogramme (Photoshop, Freehand). Sie sehen schon anhand der Liste: wie bei allen internetspezifischen Berufen lernt man auch als Webdesigner niemals aus.
Programmiercodes, und Programme werden kontinuierlich weiterentwickelt, ständig muss das vorhandene Wissen aktualisiert werden. Was vor zwei Jahren noch brandneu war wird heute in der Branche nur noch mild belächelt. Sie werden kaum noch einen Webdesigner finden, der alle oben genannte Aufgabenfelder beherrscht, der Spezialisierungsgrad in dieser Berufsgruppe ist sehr hoch. Es gibt Webdesigner, die nur auf Flash spezialisiert sind, andere beschäftigen sich "nur" mit XML oder webgerechter Bildbearbeitung. Die meisten Unternehmen haben verstanden, dass Webdesigner nicht die eierlegenden Wollmilchsäue sind, für die sie bis vor kurzem gehalten wurden. Die Stellenangebote werden zunehmend spezifischer. Stellenangebote, wie man sie noch letzten Herbst in Jobbörsen finden konnte: Wir suchen Webdesigner, Online-Redakteur und Netzwerkadministrator (in einer Person!), sind mehr und mehr lustige Raritäten geworden werden. Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen sucht einen Laboranten, einen Personalsachbearbeiter, der außerdem noch im Investor Relations Team und der Forschungsabteilung tätig ist - das läuft auf dasselbe hinaus.
Besonders empfehlenswert für:
Grafiker, Designer, Layouter und Werbefachleute.
Der Anteil von Architekten und Innenarchitekten unter den Webdesignern ist besonders hoch. Potentielle Arbeitgeber: Multimedia- und Werbeagenturen, PR-Abteilungen von Unternehmen, Verlage, Sendeanstalten, kurzum alle Unternehmen, die in irgendeiner Form im Internet vertreten sind
seite weiterempfehlen seite drucken nach oben nach oben