 |
| Polizei |
 |
 |
 |
 |
| Bundespolizeidirektion Wien |
| A 1010 Wien, Schottenring 7-9 |
 |
 |
+43-(0)1- 01/31 310-0 |
 |
+43-(0)1- 01/31 310-76220 |
 |
+43-(0)1- 01/31 310-76221 |
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
| Eurocopter EC135 P2
Hubschrauber der Flugpolizei 2009 - © Citype |
 |
| Geschichte der Wiener Polizei |
 |
| Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts
tauchte im deutschen Sprachraum der Begriff "Polizey" auf, der
"Gute Ordnung im Gemeinwesen" bedeutete. Kaiser Ferdinand I. erließ 1527 eine "New Polizey- und
Ordnung der Handwerker und Dienstleute", die neben dem Verhalten der
Handwerker auch anordnete, dass Meister und Gesellen dem Stadtrichter
bei der Festnahme eines "strafmäßigen Verbrechers" Hilfe leisten müssen.
1540 wurde in einer weiteren Polizeiordnung auf die zu verfolgenden
"Unsitten des Zutrinkens, der Völlerei, der leichtfertigen Beiwohnung
und den Kleiderluxus" hingewiesen. In einer folgenden Verfügung
desselben Jahres wurde bestimmt, dass die Anwesenheit "gefährlicher
Fremder" in der Stadt sofort und unverzüglich zur Anzeige gebracht
werden müsse.
Das Jahr 1543, als vom Wiener Stadtrat "verständige Personen als
Aufseher und Kundschafter bestellt wurden, kann als der Beginn einer
kriminalpolizeilichen Tätigkeit wohl angesehen werden.
Ende der 50er Jahre war die Uniformierung zwar
schon der heutigen Adjustierung ähnlich. Die Ausrüstung war
jedoch so gut wie nicht vorhanden. So mussten die Streifenbeamten mangels Funkgerät
Kontrollpunkte
aufsuchen, wo sie sich mit den Wachzimmerkommandanten zu bestimmten
Zeiten trafen. Im Jahre 1957 wurden die Kreuzungen am
Praterstern noch von Hand geregelt. Heute wird der Verkehr von
sogenannten a-Vlsa (automatische Verkehrslichtsignalanlagen)
geleitet. |
 |
 |
 |
Präsentation der Wiener
Polizei anläßlich der Veranstaltung
"Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz" 2009 - © Citype |
 |
| Das Engagement der Polizeibeamten, "Dienst im Sinne der
Menschlichkeit", bei Katastrophenfällen oder im Rahmen sozialer
Großprojekte gehört für die Bundespolizeidirektion Wien zur
Selbstverständlichkeit.
Dies drückt sich nicht nur in der polizeilichen Unterstützung
dezentraler Sozialvorhaben (wie etwa Schulexkursionen zu
Polizeidienststellen, Drogenberatungen oder Hilfeleistungen für ältere
Menschen) aus, sondern wurde beispielsweise 1956 beim Ungarn-Aufstand
augenscheinlich. 180.000 Ungarn fanden im Jahr der blutigen
Niederschlagung ihrer Revolution in Österreich eine neue Heimat.
Es galt, diese Flüchtlinge, die sich vorerst im Raum Wien sammelten, mit
dem Notdürftigsten zu versorgen. Die Beamten der Wiener Polizei
leisteten dabei einen bedeutenden Beitrag.
Mit dem Begriff "Polizei" verbindet man gewöhnlich die Verfolgung von
Verbrechen oder die Ahndung von Verwaltungsübertretungen. Die Polizei
hat aber auch wichtige Aufgaben im sozialen Bereich.
Die Wahrnehmung der Sicherheitspolizei umfasst beispielsweise Hilfs- und
Rettungsleistungen, die Erteilung verschiedenster Auskünfte (auch über
polizeiexterne Bereiche), die Befassung mit Anliegen der Jugend und der
Senioren im Rahmen des Kontaktbeamtenprojektes und die Unterstützung von
Rettung, Feuerwehr und Sozialinstitutionen bei Großeinsätzen bzw.
Großereignissen aber auch kleineren, für den Einzelnen dafür um so
wichtigeren Anliegen.
Wachzimmer sind oft erste Anlaufstellen für die hilfesuchende
Bevölkerung. Beratung zum Eigentumsschutz oder bei familiären Problemen
(oft in Verbindung mit Drohungen und/oder Gewalt) findet man beim
Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst.
Kontaktbeamte in den einzelnen Bezirken befassen sich mit
Verkehrserziehung und Schulwegsicherung, informieren über Melde- und
Passvorschriften oder stellen den polizeilichen Ansprechpartner für
Jugendliche dar. Die
Befassung mit Tierschutzangelegenheiten gehört ebenso zum polizeilichen
Aufgabenbereich wie die Entgegennahme von Funden. |
 |
| Wien hatte bereits zu Zeiten der Monarchie als
Hauptstadt eines Großstaates - der k. und k. Monarchie Österreich-Ungarn
- Tradition als Ort der Weltpolitik und Diplomatie; um den Wiener
Kongress 1814/15 rankt sich noch heute so manche Anekdote. Auch in der
Zweiten Republik blieb Wien dieser Tradition treu.
Begünstigt wurde diese Entwicklung und der Umstand, dass Wien gern
gesehenes Parkett internationaler Treffen und Zusammenkünfte war und
ist, dadurch, dass Österreich seit 1955 den Status der Neutralität
genießt.
Exemplarisch werden die Staatsbesuche von Queen Elisabeth II von
Großbritannien im Mai 1969, jener von Georg Bush (damals noch
Vizepräsident der USA) aus September 1983 oder der des Papstes,
gleichfalls im September 1983, in Erinnerung gerufen; aber auch die
Treffen zwischen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow im Juni 1961
(wobei es u.a. um Abrüstungsverhandlungen, die Berlin-Krise, die
gescheiterte Kuba-Invasion ging) oder Jimmy Carter und Leonid Breschnew
1979 (als das SALT II-Abkommen über die Begrenzung strategischer Waffen
im Sinne der Fortsetzung einer Entspannungspolitik unterzeichnet wurde)
sind den Wienerinnen und Wienern noch lebhaft in Erinnerung.
Darüber hinaus ist Wien seit 1979 nach New York und Genf dritte
UNO-Stadt, beherbergt die OPEC, ist Standort der Konferenz für
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) und war im Juni 1993
Gastgeber der UNO-Menschenrechtskonferenz.
Im Juni 1998 besuchte Papst Johannes Paul II zum dritten Mal Österreich,
im zweiten Halbjahr 1998 hat Österreich den EU-Vorsitz inne. All diese
Ereignisse stellten und stellen die Wiener Polizei und ihre Beamten vor
große Herausforderungen.
Das reibungslose Zusammenwirken von Staats- und Kriminalpolizei,
Sicherheitswache und Behördenleitung hat dabei jenen Sicherheitsstandard
garantiert, der einen gedeihlichen Verlauf der internationalen
Zusammenkünfte erlaubte. Damit hat auch die Wiener Polizei ihren Beitrag
zur Erhaltung des Weltfriedens geleistet. Dass Wien nach wie vor gern
gesehener Gastgeber internationaler Zusammenkünfte ist, belegt das
weltweite Vertrauen, welches der Wiener Exekutive entgegen gebracht
wird. |
 |
|
|
(Text auszugsweise aus Bundespolizeidirektion Wien - www.polizei.gv.at) |
 |
 |
| Leitbild der Wiener
Polizei |
 |
Sicherheitswache,
Kriminaldienst und Sicherheitsverwaltung schaffen gemeinsam die
Grundlage für ein sicheres Wien.
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter trägt
dazu bei!
Die Bundespolizeidirektion Wien hat nahezu 10.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Während die Sicherheitswache
vor allem erstes Einschreiten in Notfällen, präventive
Streifentätigkeit sowie Überwachungstätigkeit durchführt,
besteht der Hauptaufgabenbereich der Kriminalbeamten in der
Aufklärung begangener Straftaten.
Darüber hinaus verrichten die Bediensteten der
Sicherheitsverwaltung im Dienste der Bürger vor allem wichtige
administrative Tätigkeiten (so etwa im Bereich des Passwesens
und Waffenwesens). Nur durch ein Zusammenwirken aller dieser
10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann die Sicherheit in
Wien gewährleistet werden.
Im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen die Menschen dieser
Stadt.
Ihre Sicherheit ist uns wichtig!
Kernaufgabe der Wiener Polizei ist die Aufrechterhaltung der
Sicherheit in Wien, das heißt nicht nur für die Wienerinnen und
Wiener, sondern für alle Menschen die sich in dieser Stadt
aufhalten. Jeder Gast soll gerne nach Wien zurückkommen, weil er
weiß, dass Sicherheit bei der Wiener Polizei in guten Händen
ist.
Qualifizierte Ausbildung ist die Basis unseres professionellen
Handelns.
Persönlicher Einsatz, ständiges Lernen und unsere gemeinsame
Erfahrung sollen diese Qualität steigern.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vom ersten Tage
ihrer Tätigkeit für ein sicheres Wien entsprechend ihrem
konkreten Aufgabenbereich geschult. Sich ständig ändernde
Rahmenbedingungen - so etwa Erscheinungsformen der organisierten
Kriminalität oder der Computerkriminalität - vor allem aber auch
ständig geänderte gesetzliche Vorgaben erfordern auch eine
laufende Weiterbildung am Arbeitsplatz.
Verbunden mit der unermesslichen Fülle an Erfahrungen durch die
tägliche Zusammenarbeit von Sicherheitswache, Kriminalbeamten
und Verwaltungsbediensteten wird ein hoher Qualitätsstandard
erreicht. Darüber hinaus liegt es an jeder einzelnen
Mitarbeiterin und jedem einzelnen Mitarbeiter durch besonderen
persönlichen Einsatz das von der Behörde beigegebene Rüstzeug im
Dienste eines sicheren Wien optimal einzusetzen.
Innerhalb des rechtlichen Rahmens orientieren wir uns an
menschlichen Werten.
Arbeit im Dienste einer Sicherheitsbehörde ist im formalen Sinne
Vollziehungstätigkeit. Das heißt nach den Grundsätzen der
österreichischen Verfassung ist jedes Handeln für die
Bundespolizeidirektion Wien an die Gesetze gebunden. Bei dieser
Aufgabenerfüllung orientieren sich jede Mitarbeiterin und jeder
Mitarbeiter an menschlichen Werten.
"Das menschenwürdigste, das man Menschen entgegenbringen kann,
ist die Menschlichkeit".
Verantwortungsbewusstsein, Transparenz von Entscheidungen und
kollegiales Arbeitsklima sind die Grundlage unseres Erfolges.
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter muss
sich der Wichtigkeit der Aufgabe für ein sicheres Wien bewusst
sein. Leben, Gesundheit und Eigentum der Menschen dieser Stadt
sollen bei der Wiener Polizei in guten Händen sein.
Von Verantwortungsbewusstsein soll vor allem jegliches
Führungsverhalten geleitet werden. Entscheidungen und deren
Tragweite müssen "bewusst" sein.
Die Gründe für getroffene Entscheidungen muss die Führungskraft
darlegen können.
Diese Werte, verbunden mit kollegialem Arbeitsklima - im kleinen
Kreis aber auch im großen zwischen Sicherheitswache,
Kriminalbeamten und Sicherheitsverwaltung - sollen den Erfolg
der Tätigkeit der Wiener Polizei im Dienste für ein sicheres
Wien auch weiterhin sicherstellen.
SICHERHEIT UND HILFE
Ihre Wiener Polizei |
 |
|
(aus Bundespolizeidirektion Wien - www.polizei.gv.at) |
|
|
 |
|
|
 |
|
 |
|
Abzeichen
und
Uniformen |
| (2005) |
|
|
|
 |
|
 |
Die Uniform der Bundespolizei ist dunkelblau. Das
entspricht, ebenso wie der international übliche Name "Polizei", dem
europäischen Standard.
Die Uniform ist für härteste Einsätze geeignet, Sportlichkeit
unterstützend, schützend, qualitativ hochwertig und funktional. Sie ist
unverwechselbar und auffällig, Kompetenz vermittelnd, Vertrauen fördernd
und strahlt die Philosophie einer modernen Polizei aus. Die Uniform soll
ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleisten und Ausdruck des
Selbstbildes und des Selbstverständnisses sein. Die historisch bewährte
schlichte Eleganz der österreichischen Uniformen wurde bewahrt und
weiterentwickelt. |
|
| Um die Neuausstattung der Polizei mit Uniformen
möglichst Kosten schonend durchführen zu können, dürfen Österreichs
Polizistinnen und Polizisten bis Ende 2007 auch noch die "alten"
Gendarmerie- und Polizeiuniformen tragen. Keinesfalls dürfen graue,
grüne und neue, blaue Uniformsorten miteinander getragen werden. Ab 1.
Jänner 2008 werden alle Polizistinnen und Polizisten die blaue Uniform
tragen. |
 |
 |
Kappen -Emblem
Platin und Gold geprägt |
 |
Barrett -Emblem
Platin, Silber und Gold geprägt |
 |
Gürtelschnalle
Repräsentation
Aluminium gebürstet |
 |
Gürtelschnalle
Einsatz
Kunststoff geprägt in Metallic-Optik |
 |
Korpsabzeichen
3D-Kunststoff-Druck
in Metallic-Optik auf Filz |
|
 |
| Fahrzeuge der Bundespolizei |
 |
 |
 |
 |
Blau, rot, silber: Das sind die Farben der Fahrzeuge
der Bundespolizei. Das neue Design trägt wesentlich dazu bei, dass die
Polizei-Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und auch in der Luft sofort erkannt
werden.
Das Fahrzeugdesign ist zeitgemäß und modern, unterscheidet sich deutlich
von anderen Institutionen und fungiert so als Wiedererkennungselement
für die Öffentlichkeit. Der silberne Adler steht für die
Hoheitsverwaltung und ist auf allen Fahrzeugen angebracht. Zur optimalen
Erkennbarkeit der Einsatzkräfte, vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit,
sind alle Schriftzüge und der signalrote Balken hochreflektierend. Die
Stärke des roten Balkens vergrößert sich proportional zur Größe des
Fahrzeuges. Die breite rote Fläche am Heck gewährleistet die eindeutige
Erkennbarkeit der Polizei.
Die Bundespolizei setzt ihre Ressourcen effizient, wirtschaftlich und
sparsam ein. Deshalb werden die bisherigen, noch neuwertigen
Streifenfahrzeuge bis Ende 2007 neben den Fahrzeugen im modernen Design
weiter verwendet. |
 |
 |
 |
|
(Text aus Bundesministerium für Inneres - www.bundespolizei.gv.at) |
|
 |
 |
| Links |
 |
|
 |
| Sicherheitsdirektionen |
|
|
 |
| Exekutive International |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
| Bundespolizeidirektion Wien |
| A 1010 Wien, Schottenring 7-9 |
 |
 |
+43-(0)1- 01/31 310-0 |
 |
+43-(0)1- 01/31 310-76220 |
 |
+43-(0)1- 01/31 310-76221 |
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
 |
| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Polizei |
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |