Polizei
Bundespolizeidirektion Wien
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Notfallnummern:
Feuerwehr: 122
Polizei: 133
Rettung: 144
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Samstag, Sonn- und Feiertag rund um die Uhr
Polizeihubschrauber - © E. Gaube, Citype
Eurocopter EC135 P2 Hubschrauber der Flugpolizei 2009 - © Citype
Geschichte der Wiener Polizei
Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts tauchte im deutschen Sprachraum der Begriff "Polizey" auf, der "Gute Ordnung im Gemeinwesen" bedeutete. Kaiser Ferdinand I. erließ 1527 eine "New Polizey- und Ordnung der Handwerker und Dienstleute", die neben dem Verhalten der Handwerker auch anordnete, dass Meister und Gesellen dem Stadtrichter bei der Festnahme eines "strafmäßigen Verbrechers" Hilfe leisten müssen. 1540 wurde in einer weiteren Polizeiordnung auf die zu verfolgenden "Unsitten des Zutrinkens, der Völlerei, der leichtfertigen Beiwohnung und den Kleiderluxus" hingewiesen. In einer folgenden Verfügung desselben Jahres wurde bestimmt, dass die Anwesenheit "gefährlicher Fremder" in der Stadt sofort und unverzüglich zur Anzeige gebracht werden müsse. Das Jahr 1543, als vom Wiener Stadtrat "verständige Personen als Aufseher und Kundschafter bestellt wurden, kann als der Beginn einer kriminalpolizeilichen Tätigkeit wohl angesehen werden. Ende der 50er Jahre war die Uniformierung zwar schon der heutigen Adjustierung ähnlich. Die Ausrüstung war jedoch so gut wie nicht vorhanden. So mussten die Streifenbeamten mangels Funkgerät Kontrollpunkte aufsuchen, wo sie sich mit den Wachzimmerkommandanten zu bestimmten Zeiten trafen. Im Jahre 1957 wurden die Kreuzungen am Praterstern noch von Hand geregelt. Heute wird der Verkehr von sogenannten a-Vlsa (automatische Verkehrslichtsignalanlagen) geleitet.
Wiener Polizei  - © E. Gaube, Citype
Präsentation der Wiener Polizei anläßlich der Veranstaltung
"Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz" 2009 - © Citype
Das Engagement der Polizeibeamten, "Dienst im Sinne der Menschlichkeit", bei Katastrophenfällen oder im Rahmen sozialer Großprojekte gehört für die Bundespolizeidirektion Wien zur Selbstverständlichkeit. Dies drückt sich nicht nur in der polizeilichen Unterstützung dezentraler Sozialvorhaben (wie etwa Schulexkursionen zu Polizeidienststellen, Drogenberatungen oder Hilfeleistungen für ältere Menschen) aus, sondern wurde beispielsweise 1956 beim Ungarn-Aufstand augenscheinlich. 180.000 Ungarn fanden im Jahr der blutigen Niederschlagung ihrer Revolution in Österreich eine neue Heimat. Es galt, diese Flüchtlinge, die sich vorerst im Raum Wien sammelten, mit dem Notdürftigsten zu versorgen. Die Beamten der Wiener Polizei leisteten dabei einen bedeutenden Beitrag. Mit dem Begriff "Polizei" verbindet man gewöhnlich die Verfolgung von Verbrechen oder die Ahndung von Verwaltungsübertretungen. Die Polizei hat aber auch wichtige Aufgaben im sozialen Bereich. Die Wahrnehmung der Sicherheitspolizei umfasst beispielsweise Hilfs- und Rettungsleistungen, die Erteilung verschiedenster Auskünfte (auch über polizeiexterne Bereiche), die Befassung mit Anliegen der Jugend und der Senioren im Rahmen des Kontaktbeamtenprojektes und die Unterstützung von Rettung, Feuerwehr und Sozialinstitutionen bei Großeinsätzen bzw. Großereignissen aber auch kleineren, für den Einzelnen dafür um so wichtigeren Anliegen. Wachzimmer sind oft erste Anlaufstellen für die hilfesuchende Bevölkerung. Beratung zum Eigentumsschutz oder bei familiären Problemen (oft in Verbindung mit Drohungen und/oder Gewalt) findet man beim Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst. Kontaktbeamte in den einzelnen Bezirken befassen sich mit Verkehrserziehung und Schulwegsicherung, informieren über Melde- und Passvorschriften oder stellen den polizeilichen Ansprechpartner für Jugendliche dar. Die Befassung mit Tierschutzangelegenheiten gehört ebenso zum polizeilichen Aufgabenbereich wie die Entgegennahme von Funden.
Wien hatte bereits zu Zeiten der Monarchie als Hauptstadt eines Großstaates - der k. und k. Monarchie Österreich-Ungarn - Tradition als Ort der Weltpolitik und Diplomatie; um den Wiener Kongress 1814/15 rankt sich noch heute so manche Anekdote. Auch in der Zweiten Republik blieb Wien dieser Tradition treu. Begünstigt wurde diese Entwicklung und der Umstand, dass Wien gern gesehenes Parkett internationaler Treffen und Zusammenkünfte war und ist, dadurch, dass Österreich seit 1955 den Status der Neutralität genießt. Exemplarisch werden die Staatsbesuche von Queen Elisabeth II von Großbritannien im Mai 1969, jener von Georg Bush (damals noch Vizepräsident der USA) aus September 1983 oder der des Papstes, gleichfalls im September 1983, in Erinnerung gerufen; aber auch die Treffen zwischen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow im Juni 1961 (wobei es u.a. um Abrüstungsverhandlungen, die Berlin-Krise, die gescheiterte Kuba-Invasion ging) oder Jimmy Carter und Leonid Breschnew 1979 (als das SALT II-Abkommen über die Begrenzung strategischer Waffen im Sinne der Fortsetzung einer Entspannungspolitik unterzeichnet wurde) sind den Wienerinnen und Wienern noch lebhaft in Erinnerung. Darüber hinaus ist Wien seit 1979 nach New York und Genf dritte UNO-Stadt, beherbergt die OPEC, ist Standort der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) und war im Juni 1993 Gastgeber der UNO-Menschenrechtskonferenz. Im Juni 1998 besuchte Papst Johannes Paul II zum dritten Mal Österreich, im zweiten Halbjahr 1998 hat Österreich den EU-Vorsitz inne. All diese Ereignisse stellten und stellen die Wiener Polizei und ihre Beamten vor große Herausforderungen. Das reibungslose Zusammenwirken von Staats- und Kriminalpolizei, Sicherheitswache und Behördenleitung hat dabei jenen Sicherheitsstandard garantiert, der einen gedeihlichen Verlauf der internationalen Zusammenkünfte erlaubte. Damit hat auch die Wiener Polizei ihren Beitrag zur Erhaltung des Weltfriedens geleistet. Dass Wien nach wie vor gern gesehener Gastgeber internationaler Zusammenkünfte ist, belegt das weltweite Vertrauen, welches der Wiener Exekutive entgegen gebracht wird.
(Text auszugsweise aus Bundespolizeidirektion Wien - www.polizei.gv.at)
Leitbild der Wiener Polizei
Sicherheitswache, Kriminaldienst und Sicherheitsverwaltung schaffen gemeinsam die Grundlage für ein sicheres Wien.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter trägt dazu bei!

Die Bundespolizeidirektion Wien hat nahezu 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Während die Sicherheitswache vor allem erstes Einschreiten in Notfällen, präventive Streifentätigkeit sowie Überwachungstätigkeit durchführt, besteht der Hauptaufgabenbereich der Kriminalbeamten in der Aufklärung begangener Straftaten.

Darüber hinaus verrichten die Bediensteten der Sicherheitsverwaltung im Dienste der Bürger vor allem wichtige administrative Tätigkeiten (so etwa im Bereich des Passwesens und Waffenwesens). Nur durch ein Zusammenwirken aller dieser 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann die Sicherheit in Wien gewährleistet werden.

Im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen die Menschen dieser Stadt.

Ihre Sicherheit ist uns wichtig!

Kernaufgabe der Wiener Polizei ist die Aufrechterhaltung der Sicherheit in Wien, das heißt nicht nur für die Wienerinnen und Wiener, sondern für alle Menschen die sich in dieser Stadt aufhalten. Jeder Gast soll gerne nach Wien zurückkommen, weil er weiß, dass Sicherheit bei der Wiener Polizei in guten Händen ist.

Qualifizierte Ausbildung ist die Basis unseres professionellen Handelns.

Persönlicher Einsatz, ständiges Lernen und unsere gemeinsame Erfahrung sollen diese Qualität steigern.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vom ersten Tage ihrer Tätigkeit für ein sicheres Wien entsprechend ihrem konkreten Aufgabenbereich geschult. Sich ständig ändernde Rahmenbedingungen - so etwa Erscheinungsformen der organisierten Kriminalität oder der Computerkriminalität - vor allem aber auch ständig geänderte gesetzliche Vorgaben erfordern auch eine laufende Weiterbildung am Arbeitsplatz.

Verbunden mit der unermesslichen Fülle an Erfahrungen durch die tägliche Zusammenarbeit von Sicherheitswache, Kriminalbeamten und Verwaltungsbediensteten wird ein hoher Qualitätsstandard erreicht. Darüber hinaus liegt es an jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem einzelnen Mitarbeiter durch besonderen persönlichen Einsatz das von der Behörde beigegebene Rüstzeug im Dienste eines sicheren Wien optimal einzusetzen.

Innerhalb des rechtlichen Rahmens orientieren wir uns an menschlichen Werten.

Arbeit im Dienste einer Sicherheitsbehörde ist im formalen Sinne Vollziehungstätigkeit. Das heißt nach den Grundsätzen der österreichischen Verfassung ist jedes Handeln für die Bundespolizeidirektion Wien an die Gesetze gebunden. Bei dieser Aufgabenerfüllung orientieren sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter an menschlichen Werten.

"Das menschenwürdigste, das man Menschen entgegenbringen kann, ist die Menschlichkeit".

Verantwortungsbewusstsein, Transparenz von Entscheidungen und kollegiales Arbeitsklima sind die Grundlage unseres Erfolges.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter muss sich der Wichtigkeit der Aufgabe für ein sicheres Wien bewusst sein. Leben, Gesundheit und Eigentum der Menschen dieser Stadt sollen bei der Wiener Polizei in guten Händen sein.

Von Verantwortungsbewusstsein soll vor allem jegliches Führungsverhalten geleitet werden. Entscheidungen und deren Tragweite müssen "bewusst" sein.

Die Gründe für getroffene Entscheidungen muss die Führungskraft darlegen können.

Diese Werte, verbunden mit kollegialem Arbeitsklima - im kleinen Kreis aber auch im großen zwischen Sicherheitswache, Kriminalbeamten und Sicherheitsverwaltung - sollen den Erfolg der Tätigkeit der Wiener Polizei im Dienste für ein sicheres Wien auch weiterhin sicherstellen.

SICHERHEIT UND HILFE

Ihre Wiener Polizei
(aus Bundespolizeidirektion Wien - www.polizei.gv.at)
Abzeichen
und
Uniformen
(2005)
Die Uniform der Bundespolizei ist dunkelblau. Das entspricht, ebenso wie der international übliche Name "Polizei", dem europäischen Standard.
Die Uniform ist für härteste Einsätze geeignet, Sportlichkeit unterstützend, schützend, qualitativ hochwertig und funktional. Sie ist unverwechselbar und auffällig, Kompetenz vermittelnd, Vertrauen fördernd und strahlt die Philosophie einer modernen Polizei aus. Die Uniform soll ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleisten und Ausdruck des Selbstbildes und des Selbstverständnisses sein. Die historisch bewährte schlichte Eleganz der österreichischen Uniformen wurde bewahrt und weiterentwickelt.
Um die Neuausstattung der Polizei mit Uniformen möglichst Kosten schonend durchführen zu können, dürfen Österreichs Polizistinnen und Polizisten bis Ende 2007 auch noch die "alten" Gendarmerie- und Polizeiuniformen tragen. Keinesfalls dürfen graue, grüne und neue, blaue Uniformsorten miteinander getragen werden. Ab 1. Jänner 2008 werden alle Polizistinnen und Polizisten die blaue Uniform tragen.
Kappen -Emblem
Platin und Gold geprägt
Barrett -Emblem
Platin, Silber und Gold geprägt
Gürtelschnalle
Repräsentation
Aluminium gebürstet
Gürtelschnalle
Einsatz
Kunststoff geprägt in Metallic-Optik
Korpsabzeichen
3D-Kunststoff-Druck
in Metallic-Optik auf Filz
Fahrzeuge der Bundespolizei
Polizeifahrzeug - © E. Gaube, Citype
Blau, rot, silber: Das sind die Farben der Fahrzeuge der Bundespolizei. Das neue Design trägt wesentlich dazu bei, dass die Polizei-Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und auch in der Luft sofort erkannt werden.
Das Fahrzeugdesign ist zeitgemäß und modern, unterscheidet sich deutlich von anderen Institutionen und fungiert so als Wiedererkennungselement für die Öffentlichkeit. Der silberne Adler steht für die Hoheitsverwaltung und ist auf allen Fahrzeugen angebracht. Zur optimalen Erkennbarkeit der Einsatzkräfte, vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit, sind alle Schriftzüge und der signalrote Balken hochreflektierend. Die Stärke des roten Balkens vergrößert sich proportional zur Größe des Fahrzeuges. Die breite rote Fläche am Heck gewährleistet die eindeutige Erkennbarkeit der Polizei.
Die Bundespolizei setzt ihre Ressourcen effizient, wirtschaftlich und sparsam ein. Deshalb werden die bisherigen, noch neuwertigen Streifenfahrzeuge bis Ende 2007 neben den Fahrzeugen im modernen Design weiter verwendet.
Polizeifahrzeug - © E. Gaube, Citype
(Text aus Bundesministerium für Inneres - www.bundespolizei.gv.at)
Links
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