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Legasthenie
Legasthene Menschen können mit der nötigen Hilfe
richtig LESEN, SCHREIBEN und/oder RECHNEN lernen !!!
© Mykola Velychko - Fotolia.com
Was ist Legasthenie/Dyskalkulie?
Legasthenie und Dyskalkulie beruhen auf genbedingten
Veranlagungen (vererbbar!) und äußern sich durch eine
zeitweise Unaufmerksamkeit beim Lesen, Schreiben
und/oder Rechnen, differenzierten Sinneswahrnehmungen
und einer Fehler-Symptomatik
.

Pädagogische Definition: „ Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Buchstaben oder Zahlen trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens“ (Dr. Astrid Kopp-Duller 1995)
Training!
Ich arbeite auf Basis der AFS-Methode (Aufmerksamkeit - Funktion - Symptom), die gezielt die 3 Bereiche anspricht, die bei legasthenen Menschen nachentfaltet werden müssen.

Jedes Training besteht somit zu einem Teil aus Aufmerksamkeitstraining, Training der Sinneswahrnehmungen und der Arbeit direkt am Symptom (Rechtschreibung, Grammatik).
Der Ablauf
Kostenloses Erstgespräch
Anamnese - Testung (AFS-Computertest),
Beobachtung, Fehleranalyse.
Erstellung eines pädagogischen Gutachtens
Legasthenietraining
© Jose Manuel Gelpi - Fotolia.com
Die verschiedenen Sinneswahrnehmungen die betroffen sein können sind:
 
Optisches Gedächtnis: Gesehenes merken, Wortbild merken
Optische Differenzierung: Unterschiede erkennen, z.B. Fehlersuchbild, M-N
Optische Serialität: eine Reihenfolge erkennen , z.B. Bildergeschichte
Akustisches Gedächtnis: Gehörtes merken, z.B. Abfolge von Zahlen nachsagen
Akustische Differenzierung: Unterschiede beim Gehörten erkennen, z.B. k-g, b-d
Akustische Serialität: Reihenfolge beim Gehörten erkennen, z.B. Ansage, welcher Buchstabe kommt im Wort zuerst, welcher an zweiter Stelle
Raumorientierung: Wo fange ich beim N an zu schreiben …
Körperschema: Wo ist meine linke Schulter, mein rechtes Knie usw.
Anzeichen für Legasthenie
Im Vorschulalter
* Fälle von Legasthenie in der Familie, aktuell und in früheren Generationen
* Das Kind krabbelte nicht oder nur wenig ausgiebig (keine oder verkürzte Krabbelphase)
* Im Kleinkindalter erfolgte das Sprechen lernen später als üblich, es wird undeutlich gesprochen, Phrasen werden vermischt bzw. verwechselt
* Lispeln
* Das Kind denkt schneller als es handelt
* Verwendung von ähnlichen Wörtern und Ersatzwörtern
* Verwendung von falschen Bezeichnungen (z.B. Lampenschirm für Laternenpfahl)
* Die Bezeichnungen für bekannte Objekte werden ständig vertauscht (z.B. Farben)
* Kind neigt zu Worterfindungen (z.B. Wasseral statt Mineralwasser)
* Richtungsweisende Wörter werden durcheinander gebracht (z.B. hinauf/hinunter, innen/außen, drinnen/draußen)
* Übertriebenes Stolpern, Anstoßen und Fallen über kleine Gegenstände
* Das Kind hat gute und schlechte Tage ohne ersichtlichen Grund
* Probleme beim Erlernen von Kinderliedern
* Probleme beim Reimen von Wörtern (Haus-Maus, Baum-Traum)
* Probleme beim Herausfinden eines nicht passenden Wortes (z.B. Haus, Maus, Laus, Katze)
* Probleme bei Reihungen (Abläufe) – z.B. farbige Perlen reihen
* Das Kind genießt es, wenn ihm vorgelesen wird, zeigt aber kein Interesse am Erlernen von Buchstaben und Wörtern
* Das Kind hat Schwierigkeiten beim Sport (Radfahren, Schwimmen) oder beim Klettern, Purzelbäume schlagen oder Schnurspringen
* Das Kind hat Schwierigkeiten beim selbständigen An- und Ausziehen
* Das Kind ist ungeschickt mit Messer, Gabel, Schere und beim Schuhe binden
* Das Kind ist manchmal überhastet, manchmal extrem langsam
* Erhöhte Kreativität (zeichnet und malt viel und gut)
* Gute Auffassungsgabe für konstruktives und technisches Spielzeug und Alltagsgegenstände in diesem Bereich (Puzzles, Lego-Steine, Computer-Tastatur, Fernbedienungen, Telefon)
* Das Kind scheint ungewöhnlich intelligent zu sein!
Bei Kindern im Schulalter bis 9 Jahre
* große Schwierigkeiten beim Lernen des Lesens und Schreibens
* ständiges Verstauschen von Buchstaben und/oder Zahlen (z.B. „b“ für „d“, 68 für 86)
* beim Schreiben von ö-ä-ü werden Striche und bei i Punkte weggelassen
* Probleme einzelne Laute in einem Wort zu hören
* Das Kind verwechselt ähnlich aussehende Worte beim Schreiben und Lesen
* Das Kind lässt beim Schreiben Buchstaben aus oder fügt welche hinzu
* Es kommt beim Schreiben am Ende der Zeile oft zu einem zusammengehängten Schreiben
* Probleme beim Unterscheiden harter und weicher Mitlaute (P-B, T-D, K-G)
* Probleme beim Unterscheiden von rechts und links
* Schwierigkeiten beim Merken des Alphabets
* Schwierigkeiten beim Erinnern von Reihenfolgen (z.B. Tage der Woche, Monate des Jahres, Jahreszeiten)
* Schwierigkeiten beim Binden von Schuhbändern
* Schwierigkeiten beim Ball fangen, Seilspringen, usw.
* Unaufmerksamkeit, Kind lässt sich leicht ablenken, wirkt verträumt, erzählt von Dingen, die überhaupt nicht dazugehören
* Auffällig verkrampfte Körperhaltung
* Frustration, die zu Verhaltensproblemen führen kann
* Verschwimmen der Buchstaben
* Schlechte Orientierung in der Schule und am Schulweg
* Chaos bei den eigenen Schulsachen, im Kinderzimmer
© Leah-Anne Thompson - Fotolia.com
Bei Kindern ab 9 bis etwa 12 Jahren
* Fehler beim Lesen, Fehlen des Leseverständnis
* Sonderbare Aussprache, Buchstaben werden ausgelassen oder in einer falschen Reihenfolge ausgesprochen
* Für schriftliche Arbeiten wird überdurchschnittlich lange Zeit benötigt
* Probleme beim genauen Abschreiben von der Tafel und dem Lehrbuch
* Probleme beim genauen Aufschreiben von mündlichen Anweisungen
* Völlige Unorganisation zu Hause und in der Schule - „Chaos“
* Wachsender Mangel an Selbstvertrauen
* Wachsende Frustration, die dann in einem veränderten Verhalten resultiert (z.B. aggressiv, laut, auffällig)
Bei Schülern mit 12 Jahren und älter
* Neigung falsch (ungenau) oder zusammenhängend zu lesen
* Inkonsequentes Buchstabieren
* Probleme beim Planen und Schreiben von freien Aufsätzen
* Neigung mündliche Anweisungen und Telefonnummern durcheinander zu bringen
* Ernsthafte Probleme beim Erlernen von Fremdsprachen
* Geringes Selbstvertrauen
Merkmale für Legasthenie nach Dr. Astrid Kopp-Duller
Wenn einige der genannten Punkte bei Ihrem Kind zutreffen,
ist es ratsam, Hilfe von Außen in Anspruch zu nehmen!
Befürchten Sie, dass Ihr Kind legasthen ist?
Hätten Sie gerne mehr Informationen darüber?
Gerne können Sie sich mit mir einen
ersten kostenlosen Termin
für ein Info-Gespräch ausmachen!
Über mich

In meiner Ausbildung zur „Diplomierten Legasthenietrainerin des EÖDL“ wurde mir sowohl der wissenschaftliche Aspekt als auch die praktische Arbeit im Training mit legasthenen Menschen vermittelt.

Während meiner Ausbildung zur „Diplomierten Montessoripädagogin“ durfte ich mir in mehrtägigen Hospitationen die Unterrichtsmethoden einer Lehre abschaun, die auf dem Willen der Kinder zum Lernen begründet ist … „Hilf mir es selbst zu tun“ lautet die Devise – ein Leitspruch der auffordert Kinder tatkräftig zu unterstützen und nicht am „Wachsen“ zu

hindern. Das Montessorimaterial ist für legasthene Menschen gerade im mathematischen Bereich so wertvoll, da man wörtlich wie im übertragenen Sinne „begreifend“ lernt ! Während meiner 4 wöchigen Arbeit in einer Montessorischule konnte ich gut in das Schüler-Lehrer- Verhältnis hineinwachsen. Eine respektvolle und freundschaftliche Beziehung, die ich auch in meiner Selbstständigkeit als Legasthenietrainerin so handhabe.

Das Studium der Psychologie ermöglicht es mir auf „schwierigere“ Kinder gut einzugehn. Eine oftmals zu spät erkannte Legasthenie kann Sekundärprobleme (Frustration, Sprachprobleme, psychosomatische Auffälligkeiten) auslösen, wodurch das Kind eine spezielle Betreuung benötigt.

Doris Forstner
A 1220 Wien, L. Bernsteinstr. 4-6/2/43
+43-(0)699 - 119 455 93
legasthenie@dorisforstner.at
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