 |
| Lobau |
 |
|
 |
| Die Landschaft der Lobau |
 |
 |
 |
| Panozza Lacke |
 |
| Die Auenlandschaft der Lobau wurde ursprünglich durch die ungebändigte Donau geformt. Die Donau durchströmt im Bereich der Lobau den letzten Abschnitt ihres Oberlaufes. Je nach Wasserstand wurden Sande und Schotter abgelagert oder weggespült. Diese Vorgänge gestalteten immer wieder eine völlig neue Landschaft.
1869 führten die gefürchteten Überschwemmungen zur Donauregulierung. In Wien wurde zwischen 1870 und 1875 ein völlig neues Bett für die Donau geschaffen. Diese Regulierung veränderte den Landschaftshaushalt der Lobau nachhaltig. Durch den Bau des Hubertusdammes und des Marchfeldschutzdammes (bis etwa 1900) wurde die überflutete Au zur Grundwasserau. Heute gelangt Hochwasser nur mehr bei hohem Wasserstand über den Schönauer Schlitz im Schutzdamm rückströmend in die Untere Lobau. Dabei werden Sand und Schlamm (und damit wertvolle Nährstoffe) mitgeschleppt. Diese lagern sich im Auwald ab.
|
 |
 |
 |
| Panozza Lacke |
 |
| Das Verschwinden der durchströmenden Hochwässer bedeutet für die Lobau den langsamen aber stetigen Übergang von der Weichholzau zur trockenen Hartholzau. Trotz jahrhundertelangen Bemühungen zur Regulierung des Donaustroms konnte sich die Lobau als naturnahes Auenband erhalten. Stromnahe Uferwiesen und Auwälder liegen außerhalb des Dammes. Diese können auch heute noch von Hochwässern überflutet werden. |
 |
| Das Klima der Lobau |
|
 |
 |
| Das Gebiet der Lobau und der Mannswörther Au liegt in einem der trockensten Gebiete Österreichs. Es herrscht typisches subpannonisches Klima. Die Winter sind mäßig kalt und schneearm. Im Sommer tragen die Ostwinde zusätzlich zur Trockenheit bei. Die Lufttemperatur liegt im Jahresmittel bei 9,8 Grad Celsius. Der Niederschlag beträgt zwischen 500 und 700 Millimeter pro Jahr. |
 |
|
|
 |
| Freizeitangebote in der Lobau |
 |
| Die Erhaltung der Erholungsfunktion und die Umweltbildung sind ebenso wichtige Aufgaben des Nationalparkmanagements wie der Arten- und Lebensraumschutz im Nationalpark. Die Besucherinnen und Besucher der Lobau erwartet eine Vielfalt an Einrichtungen. |
 |
| nationalparkhaus wien-lobAU |
 |
 |
 |
| Ein neues interessantes Angebot erwartet die Besucherinnen und Besucher der Lobau, im Wiener Teil des Nationalparks Donau-Auen! Ein Bildungs- und Informationszentrum direkt am Eingang zum Nationalpark. Eine Ausstellung
zum Hören, Audiovisionen, die "Zeitscheibe" und vieles andere mehr
werden die Besucherinnen und Besucher in die einzigartige Welt des
Naturraums Donau-Auen führen. |
 |
 |
 |
| An der Infostelle, die sich im Gebäude befindet und
während der Öffnungszeiten betreut wird, können verschiedene Broschüren,
die Wanderwegekarte der Lobau, Bücher zum Thema Nationalpark Donau-Auen, Ökologie und Natur sowie verschiedenste Artikel zum Entdecken und Erforschen der Au, wie Lupen und Bestimmungsbücher, erworben werden. Angebote: TonAU - eine Ausstellung zum Hören, Audiovisionen, Waldschule Lobau, Themenführungen in die Lobau, Seminare und Sonderveranstaltungen. |
 |
|
NationalparkCampLobau |
 |
| Das "NationalparkCampLobau", am Rande des Nationalparkes Donau-Auen, wurde 1999 von der Stadt Wien errichtet. Diese Umweltbildungseinrichtung der Stadt Wien ist ein Projekt der MA 49- Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien und wird vom Verein Grüne Insel betreut. Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Outdoor- Programm ermöglicht Schulklassen, Familien, Kindern und naturbegeisterten Gruppen unmittelbaren Naturkontakt und Erholung im Naturjuwel Donau-Auen. Viele attraktive und spannende Camps für verschiedene Altersgruppen ermöglichen ein Naturerlebnis der "anderen Art": erlebnisreiche Expeditionen durch die Au, interessante Wanderungen und Workshops werden angeboten und geben Einblick in den Lebensraum Auwald. Das NationalparkCampLobau eignet sich für Tagesausflüge und Kurzurlaube. |
 |
|
Wiener NationalparkBoot |
 |
 |
 |
| Das Wiener NationalparkBoot bietet allen Naturbegeisterten die einmalige Chance, die Lobau im Rahmen eines Halbtagesausfluges hautnah zu erleben. Das NationalparkBoot führt Sie entlang des Wiener Donaukanals in die Lobau. Bei der Anlegestelle Lobau erwartet Sie eine fachkundige Exkursionsleitung. Im Rahmen einer etwa einstündigen Schnupperwanderung wird Ihnen das sensible Ökosystem "Wasserwald" näher gebracht. |
 |
|
Lobaumuseum |
|
| Das Lobaumuseum wurde 1972 gegründet und gilt als Wiege des Nationalparks Donau-Auen. Im Museum informieren verschiedene Ausstellungsstücke über die Ökologie der Lobau und der Donau-Auen sowie über die heimische Fauna und Flora. In Dauerausstellungen wird unter anderem die Geschichte der Lobau und das historische Wirken von Generalfeldmarschall Erzherzog Karl beleuchtet. Das Lobaumuseum kann im Rahmen von geführten Exkursionen besucht werden. |
 |
|
|
|
Text auszugsweise aus |
 |
 |
 |
| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche Informationen und Dienste zu allen Lebensbereichen der Stadt Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
|
|
 |
 |
 |
Lobau |
 |
Das 2500 ha große, ursprüngliche Augebiet liegt noch innerhalb der Stadtgrenzen. Eine Wildnis mit einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt, traditionelles Zentrum der Nacktbadekultur, Naherholungsraum für Großstädter, Paradies für Außenseiter und Alternativkulturen das war und ist die Lobau noch immer. Dass man sich hier auch auf historischem Boden befindet, daran erinnert der Napoleonstein, ein kleiner Obelisk mit der Aufschrift Napoleon 1809. Hier nahm der Korse Quartier, von hier wollte er Wien angreifen, und hier hat er seine erste Niederlage erlitten. Prater und Lobau sind für die Wiener stets Inbegriff der Au schlechthin gewesen. Seit 1984 Umweltschützer mit einer Besetzung bei Hainburg für die Rettung der Aulandschaft kämpften, hat sich dieser Begriff gedehnt. Der gelernte Ausflügler weiß heute, dass sich östlich von Wien insgesamt rund 10.000 ha intakter Aulandschaft erstrecken, die als Nationalpark geschützt werden. Die Donau verzweigte sich bei Wien früher in ein fischreiches Netz von Donauarmen, die immer wieder für verheerende Überschwemmungen sorgten. 1868-81 erfolgte daher eine große Donauregulierung. Mit technischen Methoden, die sich schon beim Bau des Suezkanals bewährt hatten, zwängte man den Fluß in ein einziges Bett. Ein schmucklos begradigter Fluß entstand und ein ebenso schmuckloses Überschwemmungsgebiet. Aus dem Flussarm, an dem Wien eigentlich lag, wurde der heutige Donaukanal, der für die Donauschifffahrt nicht mehr zu gebrauchen war. Ein anderer Arm der Urdonau verwandelte sich in ein stehendes Gewässer von 1.6 km² Fläche. |
 |
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
| auszugsweise aus |
 |
| Käthe Springer; Wien City Guide |
Top Tips
Top Secrets
Top Infos
Photographien von Manfred Horvath |
 |
 |
| Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H. |
| Das Verlagsservice für Museen, Unternehmen und öffentliche Stellen |
| www.brandstaetter-verlag.at |
|
|
|
|
| |
 |
|
|
|
 |
| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Donau |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
 |