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| Kerasan Mauerwerksanierungs GmbH |
| A 1210 Wien, Mengergasse 46 |
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| Gebäudeuntersuchung lt. ÖNorm B
3355 |
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Der erste Schritt einer Sanierung sollte immer die
Untersuchung des Objektes sein. Die erhaltenen Werte geben genauen
Aufschluss über die Art der Schäden, sodass die richtigen
Sanierungsmaßnahmen getroffen werden können.
Die Probenentnahme erfolgt an mehreren, aussagekräftigen und über das
Objekt verteilten, Messpunkten. Jeder Messpunkt besteht aus
übereinanderliegenden Messstellen. Die entnommenen Mauerproben werden in
luftdichten Behältern in das Labor zur Analyse gebracht.
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Bei der Laboranalyse werden folgende Werte erhoben:
Feuchtigkeit, Sättigungsfeuchte, hygr. Feuchte (Ausgleichsfeuchte),
Durchfeuchtungsgrad, pH-Wert, Leitwert und der Salzgehalt, unterteilt
in: Chlorid, Nitrat, Sulfat
In der Praxis hat sich schon oft gezeigt, dass manches Objekt gar nicht
in solch schlimmem Zustand ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Die Sanierungsmaßnahmen können daher gering gehalten werden, was dem
Objekteigentümer jede Menge Geld spart.
Laut Önorm B 3355 muss der Erfolg einer Sanierungsmaßnahme nachgewiesen
werden. Durch Vergleichsmessungen nach den erfolgten Sanierungsmaßnahmen
können sie selbst den Erfolg kontrollieren und haben die Möglichkeit,
Gewährleistungsansprüche geltend zu machen.
Wir entnehmen die Proben und geben diese zur Analyse in ein
akkreditiertes Labor weiter. Sie erhalten ein Gutachten, erstellt von
einem gerichtl. beeideten Sachverständigen, in verständlicher Form mit
einem Sanierungsvorschlag. |
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MAUERTROCKENLEGUNG
Edelstahlplatten |
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| Die Edelstahlplatten werden mit einer speziellen
Einschlagmaschine durch die unterste, durchgehende Lagerfuge geschlagen.
Mauerdicken bis 120 cm sind kein Problem! Durch das spezielle
Verschlusssystem ist eine 100%ige, durchgehende Sperrschicht gegen
aufsteigende Feuchtigkeit garantiert. |
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VORTEIL
Da die Durchtrennung und die Isolierung in einem Arbeitsgang erfolgt,
ist ein stetiger Kraftschluss im Mauerwerk gegeben.
Es können keine Setzungsrisse auftreten.
DAS MATERIAL
Gewellter Chrom-Nickel-Stahl mit Plattenverschlusssystem
Werkstoff Nr.: 1.4301 (Krupp-Thyssen)
Chromanteil: 18% Nickelanteil: 8,5% Zugfestigkeit: 1200 N/mm
Nach Erfordernis kann auch Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl
(1.4401) eingesetzt werden. |
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| Kettensäge |
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| Das Mauerwerk wird mit einer selbstfahrenden
Kettensäge (Schwertsäge), vorwiegend in einer durchgehenden Fuge,
durchtrennt. In den entstandenen Spaltraum wird die Isolierung
eingelegt. Anschließend wird die Fuge wieder kraftschlüssig mit
Spezialmörtel ausgepresst. |
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| Abhängig von den Objektanforderungen werden als
Isoliermaterial entweder glasfaserverstärkte PE-Folien oder
Bitumenelastomerbahnen eingesetzt. |
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| Seilsäge |
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| Bei Misch- oder Steinmauerwerk kommt die
Diamantseilsäge zum Einsatz. Das mit Diamantperlen bestückte Stahlseil
schneidet selbst die härtesten Mauerwerke auf. In den entstandenen
Spaltraum wird die Isolierung eingelegt und die Fuge wieder
kraftschlüssig mit Spezialmörtel ausgepresst. |
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| Abhängig von den Objektanforderungen werden als
Isoliermaterial entweder glasfaserverstärkte PE-Folien oder
Bitumenelastomerbahnen eingesetzt. Der Mauerdicke sind nur durch das
Durchbohren Grenzen gesetzt. Die Wand muss aber von beiden Seiten her
frei zugänglich sein. |
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| Injektion |
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Nach dem Bohren und dem Reinigen der Löcher werden
sogenannte Bohrlochpacker in die Bohrungen gesteckt, über die das
Injektionsmaterial unter Druck eingebracht wird. Das Injektionsmaterial
verteilt sich im Mauerwerk und bildet eine Sperre gegen aufsteigende
Feuchtigkeit.
Damit ein unkontrolliertes Abfließen von Injektionsmaterial sofort
erkannt werden kann, ist es erforderlich, den Druck zu überwachen. Im
nebenstehenden Bild erfolgt dies mit einer Verfüllgalerie mit 7
integrierten Manometern. Nach erfolgter Injektion werden die Bohrlöcher
wieder über die gesetzten Packer, mit Bohrlochsuspension, kraftschlüssig
verpresst.
Die Packer werden, je nach verwendeter Art, aus der Mauer entfernt oder
abgeschnitten. Der Auftraggeber erhält einen Plan, in dem die
injizierten Abschnitte genau festgehalten sind. Lt. Werkvertragsnorm B
2202, und ÖNorm B 3355, wird ein Protokoll mit allen relevanten Daten
der Materialeinbringung erstellt. Somit ist eine ordentliche
Dokumentation gegeben. |
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DAS MATERIAL
Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Injektionsmaterial:
hydrophobierend / kapillarverschließend / Kombination

Welches Material zum Einsatz gelangt, hängt von der Feuchtigkeit, der
Mauerdicke, dem Penetrationsverhalten, den Mauerschadsalzen und dem
pH-Wert ab.
NASS IN NASS
Das Nass in Nass - Verfahren ist eine Sonderform der Druckinjektion.
Hierbei werden alle Bohrlöcher vor der eigentlichen Injektion mit
Bohrlochsuspension aufgefüllt und erst im Anschluss das
Injektionsmaterial, in den noch grünen Mörtel, eingepresst.
Dieses Verfahren ist die einzige Möglichkeit bei zerklüfteten Wänden
oder Steinmauerwerk.
DRUCK
Abhängig vom Mauerwerk werden Drücke zwischen 2 - 10 bar angelegt.
DRUCKLOSE INJEKTION
Das drucklose Befüllen von Bohrlöchern über Vorratsbehälter oder das
wiederholte Eingießen, ist nur sehr eingeschränkt anwendbar.
Der letzte Stand der Technik ist die Druckinjektion. |
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| Elektrophysikalisch |
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Elektrophysikalische Verfahren sind „aktive Methoden
gegen aufsteigende Feuchtigkeit“, bei welchen über im Mauerwerk verlegte
Elektroden eine elektrische Gleichspannung auf das Mauerwerk aufgebracht
wird. Durch das aufgebrachte Gleichfeld wird ein Transportmechanismus
zur Absenkung der als Elektrolyt wirkenden Feuchtigkeit im Mauerwerk in
Gang gesetzt. "Geräte, die sich z.B. auf Magnetokinese, Radiowellen u.a.
beziehen, werden in dieser ÖNorm nicht behandelt." (Zitat: ÖNorm B
3355-2 Pkt. 1 Anwendungsbereich)
Um ein elektrisches Gleichfeld im Mauerwerk aufzubauen ist es notwendig,
Elektroden in das Mauerwerk zu verlegen. Die (+) positive Elektrode wird
über Niveau, die (-) negative Elektrode im Fundamentbereich verlegt.
Über ein Steuergerät werden die Elektroden mit Gleichstrom versorgt. Der
Gleichstrom fließt von der positiven Elektrode über das Mauerwerk zur
negativen Elektrode. Das Wasser in den Kapillaren wird in Richtung
negativer Elektrode bewegt. Da das Kapillarwasser nicht gegen die
Stromrichtung hochsteigen kann, bildet die negative Elektrode die Sperre
gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit.
Die patentierte Kerasan Anode (positive, obenliegende Elektrode) wird in
einen gefrästen Mauerschlitz verlegt, und mit Spezialmörtel verputzt.
Die Kathode (negative, unten liegende Elektrode) wird in das Mauerwerk
eingestemmt und ebenfalls mit Spezialmörtel zugeworfen. Je nach
Objektgegebenheiten kann die negative Elektrode auch in Form von
Stabelektroden ausgebildet werden. |
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| Die Kerasan-Elektrode wird als Anode eingesetzt. Die
runde Elektrode hat einen Durchmesser von 12,5 mm und ist resistent
gegen Mauersalze. Durch den Titan-Stromvollverteiler und die elektrisch
leitenden Kunststoffummantelungen wird eine gleichmäßige Stromverteilung
auf das Mauerwerk erreicht. Die äußere Kunststoffummantelung verliert im
Betrieb die geschlossene Struktur und gewährleistet so den Stromübergang
von der Elektrode zum Mauerwerk. Das Steuergerät NG 100 besitzt eine
Digitalanzeige, an der die Spannung und der Stromfluss in der Anlage
abgelesen werden kann. Das Steuergerät versorgt die Elektroden mit
Gleichstrom (max. 10V). Die Strom- und Spannungsregelung wird genau auf
die Objektanforderungen eingestellt. |
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| MAUERENTFEUCHTUNG |
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“Zeit ist Geld” - Diese Redewendung ist heutzutage
aktueller denn je, überhaupt wenn es um Sanierungsarbeiten im Altbau
oder um rasche Hilfe nach Wasserrohrbrüchen geht. Wir bieten mit der
Kerasan-Heizstabtechnik eine effiziente und extrem schnelle
Maueraustrocknung an.
Einsatzbereich:
Nach Rohrgebrechen oder Überschwemmungen, wenn das Mauerwerk vollkommen
durchfeuchtet ist, sind Luftentfeuchter und Gebläse oftmals nicht
alleine in der Lage, die Mauern wieder auszutrocknen.
Bei der Altbausanierung ist meist auch eine Mauertrockenlegung, also
eine Sperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit, erforderlich. Doch
ganz egal welches Verfahren auch verwendet wird, die Austrocknung der im
Mauerwerk gespeicherten Wassermengen dauert seine Zeit. |
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Wird noch feuchtes Mauerwerk verputzt oder gar ein
Vollwärmeschutz aufgebracht, sind Folgeschäden vorprogrammiert. Weil in
den meisten Fällen Zeitdruck angesagt ist, passiert das auch genau so.
Abhilfe schafft hier nur die aktive Austrocknung mit der Kerasan -
Heizstabtechnik. Zur Vortrocknung der Injektionsebene
(Injektionsverfahren - Mauertrockenlegung) bei einem zu hohen
Durchfeuchtungsgrad.
DIE HEIZSTÄBE:
Unsere Heizstäbe sind für den Einsatz auf Baustellen, auch im
Außenbereich konzipiert. Durch eine extrem robuste Bauweise und einer
Schutzart von IP 54, halten die Kerasan - Heizstäbe auch den wiedrigsten
Bedingungen stand. Die spezielle Heizwendelkonstruktion ermöglicht es,
das Mauerwerk vom Kern heraus zu erwärmen (Temperatur -
Dampfdruckgefälle). Die Mauerkerntemperatur beträgt ca. 80°C.
Bauformen:
Heizstäbe gibt es in 2 Längen, 30 und 50cm, je nach Mauerdicke
eingesetzt. Heizstab mit direkter Anschlussleitung (Schukostecker). |
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| Firmenportrait |
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| 1971 |
Firmengründung durch Gerhard Diglas, der auch heute
noch Geschäftsführer des Familienbetriebes ist. |
| 1978 |
Seit 1978 beschäftigt sich Kerasan mit der
Mauertrockenlegung
Anwendung aller Verfahren
Langjährige praktische Erfahrung |
| 1986 |
Entwicklung des elektrophysikalischen Verfahrens
Kerasan – Mauertrocknungssystem
Internationale Patente |
| 1989 |
Entwicklung des elektrophoretischen Verfahrens
Kerasan – Mauerentsalzungssystem
Internationale Patente |
1995
bis
1999 |
Wurde von Kerasan ein internationales Eureka
Forschungsprojekt EU 1270 EUROCARE – Kerasanitate durchgeführt, bei
dem die Wirkungsweise der Kerasan Systeme an verschiedenen
denkmalgeschützten Objekten in Europa von unabhängigen Fachleuten
überprüft wurden. Kerasan wurde von der XIII
Eureka-Ministerkonferenz am 30. Juni 1995 in Interlaken der
Eureka-Status verliehen. Diese Auszeichnung erfolgt aufgrund der
besonderen Qualität des Projektes und seiner Bedeutung für die
europäische Forschungs- und Technologiekooperation. Das
Forschungsprojekt wurde mit großem Erfolg abgeschlossen. |
| 1996 |
Internationales Forschungsprojekt über
Mauerentsalzung in Brasilien mit den Universitäten in Floreanopolis
und Porto Alegre. |
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Der Geschäftsführer, Gerhard Diglas, ist
Mitglied der WTA – Wissenschaftlich Technische Arbeitsgemeinschaft
für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. Mitglied des
Fachnormenausschusses für die ÖNORM B 3355 „Trockenlegung von
feuchtem Mauerwerk“ und die ÖNORM B 2202 Werkvertragsnorm für
„Arbeiten gegen aufsteigende Feuchtigkeit bei Trockenlegung von
feuchtem Mauerwerk“ Allgemein beeideter und |
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| gerichtlich zertifizierter Sachverständiger mit
Fachgebiet: Sanierung feuchter und versalzter Mauern Referent - bei WIFI
– Lehrgängen - an Höheren Technischen Bundeslehranstalten (HTL) - am
Deutschen Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege - an der TU-Berlin |
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| Kerasan Mauerwerksanierungs GmbH |
| A 1210 Wien, Mengergasse 46 |
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