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| Minoritenkirche |
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In der Mitte des ruhigen Minoritenplatzes erhebt sich
die Minoritenkirche.
Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Während der 2.Türkenbelagerung
wurde die Turmspitze zerstört und nicht mehr nachgebaut. Das Innere der
Kirche ist von großer Einfachheit und wirkt trotzdem sehr feierlich. |
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| Minoritenkirche 1915 |
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Minoritenkirche 1930 |
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| Rekonstruktion der
Minoritenkirche |
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| Stilistische Untersuchungen erhaltener
mittelalterlicher Architekturfragmente am Dachboden der heutigen
Kirche lassen vermuten, dass die Minoriten seit der Mitte des 13.
Jahrhunderts mit dem Bau der Klosterkirche in Wien beschäftigt
waren. Der Gründungsbau war als zweischiffige, gewölbte Halle
angelegt, besaß äußerst steile Raumproportionen und einen erhöhten
Langchor, der aufgrund einer Verwechslung aus dem 19. Jahrhundert
für die ehemalige Ludwigskapelle gehalten wurde. Zu diesem ersten
Kirchenbau gehörte auch ein Lettner, von dem sich Arkadenabdrücke,
ein Rippenfragment sowie dessen Zugangsportal erhalten haben.
Königin Elisabeth von Aragon verfügte in ihrem Testament von 1328 in
der von ihr errichteten Kapelle zu Ehren des Hl. Ludwig bei den
Minoriten begraben zu werden. Dieser Bau wurde |
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offensichtlich an der Nordseite des zweischiffigen
Langhauses errichtet und war zumindest zweijochig angelegt.
Dieses Raummindestmaß ergibt sich aufgrund der Lage und der
Größe des königlichen Sarkophages. Möglicherweise gehörte
sogar das heutige Nordportal zu der damaligen königlichen
Kapellenstiftung. Knapp nach der Errichtung der
Ludwigskapelle entschloss man sich, die zweischiffige Kirche
gegen Norden um ein drittes Kirchenschiff zu erweitern und
somit die Kapelle in das Langhaus zu integrieren. |
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| Die gigantischen Umbaumaßnahmen dieser
Bauphase betrafen auch die Neugestaltung der Westfassade mit den für
Bettelorden unüblich reich ausgestatteten Figurenportalen. Im 18.
Jahrhundert wurde die mittelalterliche Kirche im Inneren stark
verändert, was zu einer nachhaltigen Verwirrung über die
mittelalterliche Bauabfolge und letztendlich zum spektakulären Abbruch
des mittelalterlichen Chores im Jahr 1902 führte. |
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| auszugsweise aus www.ifoer.tuwien.ac.at |
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| Trinitariergruft |
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Minoritenkirche - Denkmalhain, 1080 Alser Strasse 17
Besichtigung: zu Allerheiligen und Weihnachten geöffnet.
An Werktagen vormittags borgt man Ihnen im
Sekreteriat gerne den Schlüssel.(Lange Gasse)
Die Kirche gehörte anfangs den spanischen Trinitariern 1698-1783, danach
den Minoriten. Ein knappes Jahrhundert war die Gruft Begräbnisstätte der
Trinitariermönche und Wohltäter der Kirche. Während der Besetzung Wiens
1812 waren französische Soldaten in der Gruft einquartiert, wobei einige
Grabnischen aufgebrochen und zerstört wurden. Seit 1973 befinden sich im
vorderen Teil die Begräbnisstätte der Minoriten, im rückwärtigen Teil
noch zahlreiche alte Kolumbarnischen. |
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| Minoritenkirche |
| A 1010 Wien, Minoritenplatz 2a |
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