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| Gebetsräume und Moscheen in
Wien |
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| Islamisches Zentrum Wien |
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| Österreichs erste Moschee |
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Am 20. November 1979 wurde - unter Anwesenheit von
Bundespräsident Rudolf Kirchschläger, Bundeskanzler Bruno Kreisky,
Bürgermeister Leopold Gratz und des Saudi-Arabischen Unterrichtsminister
Afiz Al-Kuweiter - am Hubertusdamm im 21. Bezirk, das "Islamische
Zentrum" feierlich eröffnet. Am Neujahrstag des islamischen Kalenders
erhielten die damals 17.000 in Wien lebenden Moslems eine
geistig-religiöse Heimstätte. Die Moschee mit ihrem 32 Meter hohen
Minarett sowie die Koranschule mit Bibliothek und Festsaal wurden zum
Großteil von Saudi-Arabien finanziert. Unmittelbar nach der Feierstunde
entledigten sich zahlreiche Ehrengäste ihrer Schuhe, warfen sich auf die
Knie und verrichteten ihr erstes Gebet.
Bürgermeister Leopold Gratz verwies in seiner Eröffnungsrede darauf,
dass die Pläne für den Bau einer solchen religiösen Stätte schon fast
200 Jahre alt seien. Bis ins 18. Jahrhundert waren die Beziehungen
zwischen der islamischen Welt und Österreich im Wesentlichen auf die
offiziellen Kontakte und den Handelsverkehr beschränkt. Im 18.
Jahrhundert begann sich die Konfrontation der islamischen und der
christlichen Welt zu einer gegenseitigen Befruchtung und Kooperation hin
zu verändern. So bestand schon um 1730 in Wien eine Kolonie von
türkischen Kaufleuten, denen zur Entwicklung des Handels vom Kaiser
besondere Privilegien erteilt wurden. |
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Das Toleranzgesetz, das Kaiser Josef II. am 31. Jänner 1782 erlassen
hatte, erwähnte den Islam zwar nicht ausdrücklich, schloss ihn jedoch in
den übergeordneten Begriff der "akatholischen Religionsgemeinschaften"
ein. Diesen Gemeinschaften stand nach dem Gesetz ein eigenes Bethaus zu,
sobald sie hundert Familien umfassten. Die Pläne für eine Moschee
standen unmittelbar vor der Verwirklichung; warum sie dann nicht zur
Ausführung gelangten, lässt sich heute nicht mehr feststellen.
Ab dem Jahr 1888 waren in der Wiener Garnison viele Soldaten aus den
südlichen Teilen der Monarchie stationiert, die sich zum Islam
bekannten. Vor allem waren dies die Bosniaken, die heute noch in Wien
ein Begriff sind. In den Wiener Kasernen wurden damals Beträume
eingerichtet, ab 1891 gab es auch einen Militär-Imam. |
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| Zur Zeit der Eröffnung der Moschee am Hubertusdamm lebten in Wien etwa
15.000 Gastarbeiter und fast 2.000 Studenten, die sich zum Islam
bekannten. Bürgermeister Leopold Gratz verwies in seiner Eröffnungsrede
weiters darauf, dass die europäische Kultur in nicht geringem Maße auf
den Grundlagen beruhe, die von den arabischen Völkern geschaffen wurden,
etwa in der Architektur, der Mathematik, der Astronomie, der
Landwirtschaft und vielen anderen Bereichen. Den Bau der Moschee
bezeichnete er als Symbol dafür, dass die Stadt Wien allen Menschen, die
hier leben und arbeiten, eine gastliche und freundliche Heimstatt sein
will. Und an diesem Grundsatz hat sich bis in unsere Tage nichts
geändert. |
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Text auszugsweise aus |
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| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche
Informationen und Dienste zu allen Lebensbereichen der Stadt
Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
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| Das islamische Zentrum Wien |
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| A 1210 Wien, Am Bruckhaufen 3 |
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Als Gast sind Sie in der Moschee herzlich willkommen.
Moschee ist ein Gotteshaus und Gebetsstätte für Muslime. Deswegen sollte
man betende oder Koran rezitierende Leute nicht stören, indem man z.B.
zu laut redet oder während des Gebets vor ihnen läuft. Moschee hat auch
die Aufgabe auch als Begegnungsstätte der islamischen Gemeinde, in der
auch Unterricht und Gespräche stattfinden, sowie gesellschaftliche und
islamische Anlässe gemeinsam gefeiert werden.
Es wäre schön, wenn Sie ALS FRAU Ihre eigene Kopfbedeckung mitbringen
würden und bereits "lang" angezogen wären, d.h. langärmeliges Oberteil
und kein Minirock. Natürlich wird auch von MÄNNERN erwartet, dass sie
nicht in "Strandkleidung" zur Moschee kommen. |
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| Was am Eingang des Gebetsraums in der Moschee zu beachten ist, bitte
ziehen Sie Ihre Schuhe aus. Am Eingang steht ein Schuhregal, wohin Sie
ruhig Ihre Schuhe stellen dürfen. Der Grund dafür ist schlicht und
einfach: Die Moscheen sind mit Teppichen bedeckt und wie Sie bei ihrem
Besuch wohl bemerken werden, beten Muslime direkt auf dem Boden.
Deswegen achtet man auf die Reinheit und Sauberkeit der Teppiche und auf
das Verbot Tiere in der Moschee mitzubringen. |
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| Text auszugsweise aus www.islamiccentre.at |
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| Moscheeführung |
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Führungszeiten :
Montag, Dienstag, und Donnerstag je 9-12 Uhr,
und dauert etwa 1 Stunde.
Anmeldung - Zeit:
von 9 bis 12 Uhr.
Für Gruppen Führungen ist eine vorherige
Anmeldung per Telefon oder E-Mail erforderlich. |
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| Lage und Verkehrsverbindungen: |
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| Autobus 20B Neue Donau - U-Bahn U6 Neue Donau |
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Gebetsräume und
Moscheen in Wien
ein Überblick |
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1020 Wien Kuba Sebastian Kneipg. 13/2 Tel.
726 70 33
1020 Wien Albanische Camii Obere Donaustraße 7
1020 Wien Schura Moschee Lassallestraße 2
1020 Wien Hidaya Moschee Praterstraße 52 Tel. 214 62 91
1020 Wien Ahmet Yesevi Taborstr. 108/3 Tel. 212 47 08
1020 Wien Union Islamischer Kulturzentren in Österreich
Springerg. 1 Tel. 214 20 46
1020 Wien .Dachorganisation Türk. Kultur- u. Sportgem. Jägerstr. 33/6 Tel. 334 98 90 |
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| 1030 Wien Haci Bayram Keinergasse 18 Tel. 713 78 64 |
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1050 Wien Muradiya Embelg. 44 Tel. 544 93 76
1050 Wien Nizami Alem Ocagi Arbeitergasse 48 Tel. 967 19 42
1050 Wien Baitul Mukarram Moschee Schönbrunner Str. 85 Tel. 544
05 51
1050 Wien Yeni Ayasofya Hofmühlg. 19/4 Tel. 59 52 290 |
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1060 Wien Islamisches Zentrum Mollardgasse Tel. 50 597 7065
1060 Wien Gazi Husrewbeg Garbergasse 7 Tel. 596 04 86
1060 Wien Islam. Hilfs.-u. Kultur Verein Medine Neustiftgasse
186/3 |
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| 1070 Wien Fatih Schottenfeldgasse 71/1 Tel. 523 03 75 |
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1090 Wien Gebetsraum AAI Türkenstraße 3
1090 Wien Gebetsraum AKH Währingergürtel 18-20 |
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1100 Wien Anadolu Pernerstorferg. 57/27 Tel. 602 02 96
1100 Wien Baitul Muhtadin Götzgasse 11/2 Tel. 607 12 14/34
1100 Wien Bosnisches Islamisches Zentrum Buchengasse 44
1100 Wien Hamidiye Ettenreichgasse 38 Tel. 607 33 83
1100 Wien Süleymaniye Quellenstr. 61/1 Tel. 604 47 73
1110 Wien Eyüp Sultan Grillg. 33/1-3 Tel. 749 21 07 |
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1120 Wien At-Tauhid Muerlingergasse
1120 Wien Bilal Habasi Niederhofstraße 9 Tel. 810 4715
1120 Wien Hatib Schönbrunnerstarße 177 Tel 813 12 29 |
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1140 Wien Bayezit Reinlgasse 29a Tel. 985 31 21
1140 Wien Takva Sebastian Kehlg. 9 Tel. 982 39 40 |
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1150 Wien As-Salam Dieffenbachgasse
1150 Wien Aziziye Plunkerg. 14/1 Tel. 983 49 48
1150 Wien Union Islamischer Kulturzentren in Österr.
Pelzgasse 9 Tel. 983 12 95
1150 Wien Ibn Taymiya Moschee Löschenkohlgasse 34 Tel. 983 79 54 |
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1160 Wien Ebu Baker Haberlgasse 21 Tel. 481 67 80
1160 Wien Hicret Wendg. 5/3 Tel. 494 23 05 |
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1170 Wien Sultanahmet Thelemanngasse 8/4 Tel. 408 42 19
1170 Wien Ahl ul Bait Pezzlgasse 58
1170 Wien Selguklu Tauberg. 21/1 Tel. 481 42 82
1170 Wien Osmanli Marieng. 8 Tel. 489 68 48 |
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| 1180 Wien Yeni Gentzgasse 74 Tel. 478 00 39 |
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1200 Wien Akabe Salzacherstraße 32/2 Tel. 330 72 46
1200 Wien Selimiye Rauscherstraße 20 a Tel. 330 72 46
1200 Wien ATIB Moschee Dammstraße 37 Tel. 334 62 80 |
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1210 Wien Islamisches Zentrum Am Hubertusdamm 17-19 Tel. 263 09
22
1210 Wien Union Islamischer Kulturzentren in Österreich Staudg.
60 Tel. 405 00 70 |
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