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| Museumsquartier |
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Das MuseumsQuartier Wien ist eines der zehn größten
Kulturareale der Welt. Vor allem aber ist es ein
zukunftsweisendes, innerstädtisches Kulturviertel mit
enormer Signalwirkung. Das MuseumsQuartier vereinigt barocke
Gebäude und neue Architektur, kulturelle Einrichtungen aller
Größenordnungen, verschiedene Kunstsparten und
Naherholungseinrichtungen zu einem spektakulären Ganzen.
Das Spektrum reicht von großen Kunstmuseen wie dem Leopold
Museum und dem MUMOK (Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig
Wien) über zeitgenössische Ausstellungsräume wie der
KUNSTHALLE wien bis zu Festivals, wie den Wiener Festwochen,
die im MuseumsQuartier Wien beheimatet sind.
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Dazu kommen ein internationales Tanzquartier modernster
Ausprägung, das Architekturzentrum Wien, Produktionsstudios für Neue
Medien, Künstlerateliers für „Artists-in-Residence", herausragende
Kunst- und Kultureinrichtungen speziell für Kinder (ZOOM Kindermuseum,
Theaterhaus für Kinder, wienXtra-kinderinfo), sowie zusätzliche
verschiedene Veranstaltungen und Festivals wie das renommierte
Filmfestival Viennale, das ImPulsTanz Festival u.v.a.m..
Alles an einem
Standort. In bezug auf die inhaltliche Bandbreite ist das
MuseumsQuartier weltweit absolut einzigartig. |
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Die einzigartige Lage mitten im Zentrum der Stadt bietet zudem
sämtliche Vorzüge eines innerstädtischen Kulturviertels.
Terrassen-Cafés, Grünoasen, Bars, Shops und Buchhandlungen sorgen auf
dem 60.000 m2 großen Areal für eine herausragende Infrastruktur inmitten
eines spektakulären Umfeldes.
Alte Meister und moderne Kunst, Barock und Cyberspace, Fernreisen der
Phantasie und Naherholung im Zentrum der Stadt waren sich noch nie so
nahe wie im MuseumsQuartier Wien.
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| Geschichte |
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1713
Kaiser Karl VI. erteilt an Johann Bernhard Fischer von Erlach
(1656 - 1723) den Auftrag, ein Hofstallgebäude zu errichten.
1725 Fertigstellung der Hauptfront durch den Baumeistersohn
Johann Emanuel Fischer von Erlach. Der in seiner ursprünglichen
Form geplante Bau (Idealplan) wird jedoch niemals zur Gänze
realisiert.
1918
Nach dem Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie wird ein
Großteil der Bestände versteigert. Die Hofstallungen hatten
durch die Erfindung des Automobils ihren Verwendungszweck als
Stall- und Wagenburg verloren.
Ab 1921
Nutzung als Messe- und Ausstellungsareal ("Messepalast"). Es
werden größere Zu- und Umbauten getätigt.
1985
Erstmalige Nutzung des Areals für kulturelle Zwecke durch die
Wiener Festwochen.
1980 - 1990
Andauernde Diskussionen über eine angemessene Nutzung der
ehemaligen Hofstallungen als "MuseumsQuartier". Es folgt die
Ausschreibung eines Architekturwettbewerbes, aus dem das Wiener
Büro "Ortner & Ortner" im Jahr 1990 als Sieger hervorgeht. In
der Folge Gründung der MuseumsQuartier Errichtungs- und
Betriebsgesellschaft.
Ab 1990
Aufgrund der Proteste einer Bürgerinitiative werden am
ursprünglichen Architekturkonzept immer wieder Änderungen und
Modifizierungen vorgenommen.
1995
Nach langen Auseinandersetzungen fällt die Entscheidung gegen
den als architektonisches Zeichen geplanten Leseturm. Architekt
Manfred Wehdorn wird als Spezialist für die Adaptierung
denkmalgeschützter Bauten zur Planung hinzugezogen. Es starten
Pilotprojekte zur kulturellen Nutzung (Architekturzentrum Wien,
Kunstraum, Depot, Kindermuseum, Public Netbase u.a.).
April 1998
Baubeginn
2001
Offizielle Eröffnung des MuseumsQuartier Wien in zwei Etappen
(Juni und September 2001).
2002
Fertigstellung der Renovierung des Fischer-von-Erlach-Traktes,
in dem das "Quartier 21" als Zentrum für zeitgenössische Kunst
beheimatet sein wird. |
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Briefmarken bei Post.at zum Thema |
| Museumsquartier |
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Nach jahrelangem politischen
Hick-Hack hat man sich 1991 endlich
dazu durchgerungen, für die
Umgestaltung des 60.000 m2 großen
Geländes hinter dem Messepalast, den
ehemaligen Hofstallungen, zu einer
multifunktionellen Kulturanlage für
moderne Kunst eine
Architekten-Ausschreibung zu
veranstalten. Architekt Prof.
Laurids Ortner, der durch diverse
auffällige Projekte in Berlin,
Dresden, Bonn und Zürich bekannt
geworden war, bekam den Zuschlag.
Sein Projekt wurde mit einem Aufwand
von 2 Milliarden Schilling
umgesetzt, wovon 1,6 Milliarden vom
Bund, der Rest von der Stadt Wien
kam.Links und rechts von der aus
1850 stammenden Winterreithalle
entstanden die gewaltigen Würfel des
"Leopold Museums" und des "Museums
moderner Kunst Stiftung Ludwig
Wien". |
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Erscheinungsdatum: |
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4.9 2002 |
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Auflagenhöhe: |
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520 000 |
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Druckart: |
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Rastertiefdruck |
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Entwurf: |
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Till Dellisch |
| Druck: |
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Österreichische
Staatsdruckerei |
| Art: |
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Sonderpostmarke |
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auszugsweise aus |
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