Muttertag
zweiter Sonntag im Mai
© Franz Pfluegl - FOTOLIA
Der Muttertag, zweiter Sonntag im Mai, ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit dem 20. Jahrhundert in der westlichen Welt eingebürgert.
Geschichte
Im England des 13. Jahrhunderts wurde der Sonntag Laetare als "mothering sunday" begangen, an dem man der Mutter Kirche für ihre Mutterschaft dankte und infolgedessen auch der leiblichen Mutter Dank abstattete. 1644 soll dieser Tag erstmalig urkundlich erwähnt worden sein.

Daneben lassen sich Einflüsse aus verschiedenem alteuropäischem Brauchtum in Gestalt eines Frühlingssippenfestes mit dem Schwerpunkt auf der Mutterfigur ausmachen.

Die Wiederbelebung der Tradition begann Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Ann Jarvis in Grafton, West Virginia startete am 9. Mai 1907 (dem 2. Todestag ihrer eigenen Mutter) eine Initiative für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter. Die Bewegung wuchs rasch an. Bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. 1912 führten ihn die Methodisten ein und am 8. Mai 1914 wurde dann vom US-Kongress der 2. Sonntag im Mai zum Muttertag erklärt.

Nachdem England den mothering day wiederbelebt hatte, verbreitete sich der Feiertag 1917 in der Schweiz, 1918 in Norwegen, 1919 in Schweden, in Deutschland seit 1922 und 1924 in Österreich.

In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 schließlich durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber etabliert. Mit Plakaten in Schaufenstern ("Ehret die Mutter"), kleineren Werbekampagnen und Veranstaltungen bis hin zu Muttertagspoesie wurde dem ersten deutschen Muttertag am 13. Mai 1923 durch den Geschäftsführer Rudolf Knauer der Weg bereitet.

In Österreich gilt Marianne Hainisch als Initiatorin des Muttertages, der während der zweiten Amtszeit ihres Sohnes Michael Hainisch als Bundespräsident eingeführt wurde.
Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der
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Muttertag
Muttertag (1994)
Österreich 1993
Länge 94 min.
Regie: Harald Sicheritz
Darsteller: Roland Düringer, Alfred Dorfer, Reinhard Nowak, Andrea Händler
Autor: Harald Sicheritz
Musik: Peter Janda
www.dueringer.at
www.dorfer.at
Kurzbeschreibung
Die Verfilmung des erfolgreichen "Schlabarett"-Programms wurde zu einem kolossalen Kinokassenschlager. Eine musikalisch angereicherte Katastrophen-Komödie über die allseits verlogene Kleinbürger -Idylle in einem Wiener Gemeindebau mit allen Stars der heimischen Kleinkunstszene. In jeweils gleich mehreren Hauptrollen brillieren Alfred Dorfer, Roland Düringer, Reinhard Nowak, Andrea Händler und Eva Billisich. Sie verköpern (u.a.) die Mitglieder der Familie Neugebauer, die den Freitag zu Ehren der Mutter unfreiwillig zum Anlaß nehmen, sich gegenseitig rücksichtlos in fatale, bzw. letale zwischenmenschliche Abgründe zu stoßen. Am Ende ist sogar das Meerschweinschen tödlich bedrückt: "I sogs glei: I woars net!" (Opa Neugebauer). Eine Rocky Horror Picture Show" aus Wien-Favoriten: 48 Stunden im Leben einer ganz normalen Familie. 48 Stunden, nach denen nichts mehr so ist, wie es vorher erschien - und alles wieder so erscheint, wie es auch vorher nie war. (aus www.amazon.de)
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