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| Ostbahn Kurt |
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A BLEDE GSCHICHT
1992
Ich machte meine ersten größeren Filmversuche und Kurt Ostbahn brachte seine CD "A
BLEDE GSCHICHT" auf den Markt.
1993
Ich gründete meine Firma und wartete vorerst mal auf Aufträge.
Kurt Ostbahn erhielt für 25.000 in Österreich verkaufte Tonträger der
"BLED´N GSCHICHT"
die goldene CD. |
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1999
Jetzt verstaubt Sie bei mir,
...und beim Neustart in Wien 2002, ist sie natürlich mit dabei.
Ein Muss für alle Kurtologen
http:www.ostbahn.at |
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1973
entsteht in Wien-Simmering aus den Trümmern der Lokalgrößen "Cosa Nostra" und
"The Revenge" die erste Ausgabe von Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie.
Ausgehend von ihrem Stützpunkt - dem "Espresso Rosi" - erspielen sich Kurt und
seine Kumpanen bald ihre Reputation als Wiens gnadenloseste Rhythm & Blues-Band.
1975
erscheint auf dem Wiener Klein-Label "tilt records" die erste Single,
"Ollas wos i brauch", in einer Auflage von 1000 Stück, - heute ein gesuchtes
Sammlerstück.
1976
veröffentlicht "Creolia" (München) die erste LP der Chefpartie:
"Antifrost Boogie". Konzerte im süddeutschen Raum bleiben nicht unumstritten.
Die Pressemeinung reicht von "disziplinlose, obszöne Trunkenbolde" bis zum
euphorischen "Die Antwort des Wiener Beckens auf die Pretty Things!"
1977
geht nach Fertigstellung des zweiten Albums, "Nochtschicht", das
"Creolia"-Label bankrott, und die noch unveröffentlichte Platte in der
Konkursmasse unter. Im Herbst läßt Kurt die Chefpartie nach diversen Umbesetzungen auf
und kehrt in seinen Zivilberuf (Elektro-Installateur) zurück.
1979
gastieren Ostbahn-Kurti & die Chefpartie (in Originalbesetzung) in Günter Brödls
Theater-Comix "Wem gehört der Rock and Roll?" am Wiener Renaissance-Theater.
Diese Auftritte sind Grundstein der Partnerschaft von Kurt Ostbahn und Autor Günter
"Trainer" Brödl, die bis zum heutigen Tag andauert.
1985
erscheint im Frühjahr bei Ariola das erste Album der neuen Ostbahn -Ära:
"Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie". Das Bühnen-Comeback im Schutzhaus am
Schafberg ist wochenlang "talk of the town", und die Single "Feuer"
zieht in die Hitparaden ein. Ostbahn-Kurti und seine neu formierte Chefpartie feiern den
späten Erfolg mit ausgesuchten Konzerten in ganz Österreich. Den Ruf, die beste (weil
ebenso harte wie witzige) Rockband des Landes zu sein, bestätigt man im Herbst mit dem
Album "Ostbahn Live" (Ariola), das in einer limitierten, handnummerierten
Auflage von 2.000 Exemplaren auf den Markt kommt.
1986
tourt der "Springsteen aus Simmering" (Süddeutsche Zeitung) unermüdlich durchs
Land. Im Sommer verläßt Gitarrist Josef Havlicek, neben Kurt das einzige
Gründungsmitglied der Chefpartie, aus familiären Gründen die Band. Mit "Wild"
Willi Brunner kommt ein alter Bekannter aus dem legendären "Espresso Rosi"-
Clan als neuer Mann an der Stromgitarre. |
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1988
wechselt Kurt die Plattenfirma und veröffentlicht auf dem Polygram-Label
"Amadeo" das definitive Rockalbum von der Ostbahn: "A schene Leich".
Und per 1. September begrüßt die Chefpartie als sechsten Bezugsberechtigten Herrn
Leopold "Prinz" Karasek. Das gitarristische Gegensatzpaar "Wild" Willi
und "Prinz" Karasek eröffnet neue Dimensionen des Favorit'n'Blues.
1989
werden diese im Tonstudio "Bei" auf Band gebannt. Doch während der Aufnahmen
wird "Wild" Willi verhaftet und muß kurz danach seinen Wohnsitz nach
Graz-Karlau verlegen. Kurt ist überzeugt: "A Justizirrtum!" Im Herbst
veröffentlichen Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie das Album "Liagn &
Lochn" (Polygram) mit Ronald Putzkers legendären O. Kurti-Comics als Beigabe. Und
bei der folgenden Tournee präsentieren sie eine echte Zirkusprinzessin an der Gitarre:
Frau Lilli Marschall.
1990
bestätigen Kurt und die Partie ihren Ruf als "beste Liveband des Landes" vor
durchwegs ausverkauften Häusern. Außerdem wird an einem Kinofilm-Projekt gearbeitet. Als
sich einer der Co-Produzenten mit den Geldern ins Ausland absetzt, steht Kurt vor einem
ziemlichen Problem: "Wir ham 70 Minuten Filmmusik, aber kein Geld mehr für an
Film!"
1991
gibt es im Jänner Gold für "Liagn & Lochn". Als im Frühjahr das
Soundtrack-Doppelalbum "1/2 so wüd" (Polygram) erscheint, marschiert es
umgehend an die Spitze der Charts und wird nach knapp zwei Monaten ebenfalls vergoldet.
Live sind Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie in absoluter Bestform und dokumentieren das
auf dem dreistündigen Video "Ostbahn XI-Live", dem Mitschnitt ihres
Marathon-Heimspiels auf dem "Ostbahn XI"-Fußballplatz in Wien-Simmering.
1992
erscheint "1/2 so wüd" in Deutschland auf MCA, und ermutigt durch das positive
Presse-Echo unternehmen Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie ihre erste Konzertreise durch
Deutschlands Metropolen. "Wie ein Weltmeister!", heißt es in den Kritiken,
oder: "Eine Anarcho-Mischung aus frühem Zappa, einer Überdosis Blues und sattem
Wiener Schmäh. Bösartig gut!"
Im September erscheint das Doppelalbum "A blede Gschicht" (Polygram), mit den
Hit-Singles "Zuckagoscherl" und "Bertl Braun", und Kurti und die
Partie brechen zu ihrer bislang längsten Konzert-Tournee auf, die bis zum Herbst 1993
dauern wird.
1993
musiziert man gemäß dem launigen Motto "...uns is wuascht" nach dem
Lustprinzip mal elektrisch, mal akustisch. Eine ausverkaufte "Ausg'steckt"-Woche
im Wiener Kleinkunsttempel "Vindobona" wird im März mitgeschnitten und liefert
das Material für das akustische Live-Album "Trost & Rat" (Polygram), das
gleichzeitig mit dem elektrischen Live-Set "Saft & Kraft" (Polygram)
erscheinen soll.
1994
werden am 28. Februar die beiden Live-Alben veröffentlicht, steigen eine Woche später
von 0 auf Platz 1 und 2 der österreichischen Charts ein und werden gleich mit Erscheinen
vergoldet. Gegen Ende der "Saft & Kraft"-Tournee machen sich bei der
Chefpartie deutliche Verschleißerscheinungen bemerkbar. Man ist sich einig: Zehn
gemeinsame Jahre sind genug. Und am 29. Oktober geben Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie
in Neusiedl am See ihre Abschiedsvorstellung. Die Chefpartie ist (bis auf Weiteres)
sistiert, und Kurt zieht sich für unbestimmte Zeit vom Bühnenleben zurück.
1995
Kurt Ostbahn (vorm. Ostbahn-Kurti), mittlerweile in Österreich eine der ersten Adressen
in Fragen des politischen Anstandes, widmet sich in der freigewordenen Zeit dem Aufbau
eines "Wiener Integrationshauses" , wo beispielhaft schwer geschädigte
Flüchtlinge (hauptsächlich bosnische Frauen und Kinder) wieder aufgerichtet und in die
Gesellschaft eingegliedert werden.
Am Palmsonntag, dem 9. April, schlägt "Doktor Kurt" ein neues Kapitel
Radiogeschichte auf: seine wöchentliche einstündige Live-Sendung "Trost und
Rat" kommt über die Hörer des "Neuen Radio Wien". Kurt verstößt zu
mittäglicher Stunde zum Gaudium der Zuhörerschaft systematisch gegen den guten Ton und
jegliche Radio-Professionalität.
Von der Öffentlichkeit unbemerkt versammelt Kurt eine handverlesene Schar
österreichischer Musiker, um in der Abgeschiedenheit des Wienerwaldes sein erstes
Solo-Album einzuspielen: vertonte Kurzgeschichten von Günter Brödl, musikalische
Porträts strauchelnder und gestrandeter Existenzen. Schauplatz (und Albumtitel):
"Espresso Rosi", das (fiktive?) Stammlokal aller Nachtschwärmer, die den Weg
nach Hause nicht finden (wollen).
Unterdessen schreibt "Trainer" Brödl den ersten von (mindestens) drei Kurt
Ostbahn-Kriminalromanen.
Im September werden beide Werke, das Solo-Album "Espresso Rosi" (Polygram) und
der Krimi "Kurt Ostbahn: Blutrausch" (Haymon-Verlag), gemeinsam der staunenden
Öffentlichkeit präsentiert.
Anläßlich eines "Umsonst & Draußen"-Konzerts im Wiener Prater stellt Kurt
kurz darauf seine neue Live-Band, Die Kombo, vor: es sind jene Musiker, mit denen er sein
"Espresso Rosi" -Album eingespielt hat: Stefan Bernheimer (Gitarre), Klaus
Trabitsch (Gitarre), Roland Guggenbichler (Tasteninstrumente), Erich Buchebner
(Bassgitarre) und Christian Eigner (Schlagzeug).
Die Proben zu diesem Konzert, für das Kurt seine Bühnabstinenz unterbrochen hat, werden
auf Video festgehalten und im Oktober unter dem Titel "Ein Abend im Espresso
Rosi" (Polygram Video) veröffentlicht.
Der überraschend große Erfolg von Buch und Album hat zur Folge, daß sich gegen
Jahresende Autor Brödl und Romanheld Ostbahn (musikalisch unterstützt von Roland
Guggenbichler und Klaus Trabitsch) auf einer "Lesereise mit ein paar Takten
Musik" wiederfinden. Ausgewählte Songs aus dem "Espresso Rosi" und die
haarsträubendsten Szenen aus "Blutrausch" im Gepäck, geht es kreuz und quer
durch Österreich und Deutschland. Titel der höchst vergnüglichen Leseabende: "Mord
und Musik".
1996
beginnt mit einer 14-tägigen Winterreise durch Deutschland: "Mord und Musik",
wegen der regen Nachfrage prolongiert.
Ende März, wenige Tage vor Probenbeginn für die anstehende "Espresso
Rosi"-Tournee, wird Gitarrist Klaus Trabitsch bei einem Verkehrsunfall schwer
verletzt. Es kann Monate dauern, bis er wiederhergestellt ist.
"Dobromann" Karl Ritter, der Prinz Karasek zum Verwechseln ähnlich sieht (was
Wunder, sind die beiden doch, laut Kurt, "einäugige Zwillinge"), springt ein
und verstärkt die Kombo als Gast während der gesamten "Ein Abend im Espresso
Rosi"-Tournee.
Mit Ende der Tour beginnt sich ein Mal mehr das Gitarristen-Karussell zu drehen: Stefan
Bernheimer zieht es nach Berlin, Klaus Trabitsch ist wiederhergestellt und voller
Tatendrang, und Karl Ritter kann sich - neben seinen eigenen Projekten - ein Leben in der
Kombo durchaus vorstellen.
Und so zieht man sich, neu formiert, und immer wenn grad Zeit ist, in Erich Buchebners
"Studio Ollersbach" zurück, um in ländlicher Idylle "Reserviert fia
Zwa" in Angriff zu nehmen, das erste Album von Kurt Ostbahn & Kombo.
Unterdessen ist Doktor Kurts sonntäglicher Radio-Wahnsinn "Trost und Rat" zur
geradezu kultisch verehrten Institution geworden und macht auch im Fernsehen Furore: zwei
"Trost und Rat"-Matineen im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses werden
kongenial fürs Patschenkino adaptiert, und das "profil" stellt sich in einer
Titelstory gar die Frage: "Ist Kurt Ostbahn der neue Heinz Conrads?"
Und der einstige Underdog wird auch noch Würdenträger: Für sein wienerisches Wirken und
Schaffen adelt ihn seine Heimatstadt mit dem "Nestroy-Ring". Weitere
Preisträger: Marianne Mendt und Otto Taussig.
Im Herbst erscheint "Kurt Ostbahn: Hitzschlag", der zweite Band von Günter
Brödls Krimi-Trilogie, und rangiert die nächsten Monate im Spitzenfeld der
österreichischen Bestsellerlisten.
Titelfigur Ostbahn und "Trainer" Brödl gehen erneut auf Lesereise ("Mord
und Musik 2"), begleitet von der "Strand-Kombo" (Klaus "T.
Silber" Trabitsch und Roland "Prof. Gugg" Guggenbichler).
1997
wird "Reserviert fia Zwa" fertiggestellt. Gleichzeitig laufen die
Vorbereitungsarbeiten für die Verfilmung von "Blutrausch" (Regie: Thomas Roth)
auf Hochtouren. Als "Reserviert fia Zwa" - eine als Herzschmerz-Roman verpackte
Liedersammlung zum ewigen Thema Liebesfreud und Liebesleid - schließlich im Frühjahr
erscheint, ist das erste Ostbahn-Kinoabenteuer abgedreht, und die Kombo macht sich auf
eine dreimonatige Konzertreise, auf der Kurt Ostbahn als Berater in Herzensangelegenheiten
brilliert. Karl Ritter widmet seine karge Freizeit der "Blutrausch" -Filmmusik.
Im September kommt der Skurrile-Thriller in die Kinos und beweist eindrucksvoll in
schrillen Bildern Kurtls Breitwand-Tauglichkeit. Auf dem Soundtrack-Album gibt es u.a. ein
Wiederhören mit den Stockerauer Blueslenden "King" und "Prinz"
Karasek.
"Kurt Ostbahn: Platzangst", Band drei von Günter Brödls Krimi-Trilogie,
erscheint zur "Blutrausch"-Premiere, und schon ziehen Kurt und Trainer,
musikalisch begleitet von der "Klaustropop-Kombo" (Prof. Gugg & Klaus T.
Silber), mit dem Programm "Mord und Musik 3" durch die Lande. Die mörderische
komische Serienkiller-Jagd bilanziert mit Jahresende als ihr bisher größter
(Lach)-Erfolg.
1998
steht Kombo-intern ganz im Zeichen des CD-Projekts "50 verschenkte Jahre". Im
Frühjahr erscheint "Ostbahn: Auslese", eine Sammlung steinalter und brandneuer
Songtexte, - das Ausgangsmaterial für "50". |
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Kurt Ostbahn will sich in den nächsten Monaten
ausschließlich auf die CD- Produktion konzentrieren und beendet daher am Ostersonntag
seine Tätigkeit als Radio-Moderator mit einer großen "Trost & Rat" -
Abschiedsgala. Im CPO-Hauptquartier Ollersbach werden die ersten Nummern eingespielt und
während der "Wea is ea?"-Tournee dem Publikum vorgestellt.
Chris "Angelface" Eigner, der seinen Hauptwohnsitz nach London verlegt hat, wird
von dem britischen Erstdivisionär Depeche Mode umworben. Für eine Ablösesumme, die
ungenannt bleiben soll, wird er von Kurt Ostbahn in die Internationalität entlassen und
geht mit. Depeche Mode auf Welttournee. Als neuen Bezugsberechtigten am Schlagzeug
begrüßt die Kombo Herrn Silvio Berger. In einem Aufwaschen quasi wird Harmoniesänger
Alex "Der junge Herr Axel" Horstmann zum sechsten ordentlichen Kombomitglied
ernannt.
In dieser Besetzung wird ab dem Sommer weiter an zirka 50 Songs für "50 verschenkte
Jahre" gearbeitet.
Der Herbst bringt die vierte Lesereise mit Musik (Motto: "Auslese") und die
Wiederaufnahme des legendären Ostbahn-Krampusrummels. Kurt Kombo und eine Schar illustrer
Gäste (Adi Hirschal, Birgit Denk, Generation-Xler Gerald Votava, uva.) sorgen im
ausverkauften Schutzhaus "Zur Zukunft" an zwei denkwürdigen Abenden für
musikalische und humoristische Höhenflüge.
1999
beginnt im tief verschneiten Ollersbach mit der Fertigstellung von "50 verschenkte
Jahre im Dienste der Rockmusik". Ostbahn-Coverkünstler Ronald Putzker läßt die
erste Auflage des epochalen CD-Werks in eine noble Metallbox packen, und die Kombo-Musiker
posieren für die Fotos in historischen Kostümen aus jene fünf Jahrzehnten, die in den
16 neuen Ostbahn-Songs augenzwinkernd zitiiert werden.
Kurz nach Veröffentlichung von "50 verschenkte Jahre im Dienste der Rockmusik"
starten Kurt Ostbahn & Die Kombo ihre "Tour 50" die 50 Konzerte im In- und
(benachbarten) Ausland umfassen wird. Gleichzeitig erscheint "Kopfschuss", der
vierte Band der Ostbahn-Krimo-Trilogie, eine Blutoper, in der das nördliche Burgenland
und der Norden von Mexico gefährlich eng zusammenrücken ...
==================ab hier nicht mehr vom Trainer persönlich verfasst==============
Im Dezember 1999 kehrt Christian Eigner anläßlich des traditionellen
Ostbahn-Krampusrummels wieder zur Kombo zurück, wiewohl der Kurtl ihn, großzügig wie er
ist, für Konzerttourneen und Studioaufnahmen weiterhin an Depeche Mode verleiht.
2000
Im Februar geht der Trainer ein bisserl fremd - das nach seinem Buch inszenierte Musical
"Be-Pop-A Lulatsch '59" feiert Premiere im Wiener Metropol (mit Günter Mokesch,
Andy Lee Lang, Dennis Jale, Mad Mat Schuh und Pia Baresch in den Hauptrollen unter der
Regie von Nikolaus Büchel). Die Laufzeit der "Rock 'n Roll-Extravaganza", wie
der Trainer die romantische Liebes- und Musikgeschichte aus der Zeit von Kurtls Jugend
nennt, muss wegen der begeisterten Aufnahme durch das Publikum bis in den Mai hinein
verlängert werden.
Im März erscheint als mittlerweise fünfter Ostbahn-Roman "Kurt Ostbahn:
Peep-Show" aus der Serie "Trainer & Trash ermitteln", verfasst von
Günter Brödl und Peter Hiess. In Auszügen war der Roman bereits im Jahr davor als
Fortsetzungsserie unter dem Titel "Das Geheimnis der toten Tänzerin" in der
Monatszeitschrift "Wiener" erschienen. Kurtl und der Trainer nehmen auch diesen
Roman mit auf die Mord und Musik-Lesetour. Im Mai wird Kurt Ostbahn & Kombo der
Amadeus-Award in der Kategorie "beste Gruppe Pop/Rock national" verliehen, den
der Kurt und der Trainer strahlend empfangen.
Am 10. Oktober 2000 verlässt der Trainer mitten in der Planung des nächsten Albums
"Ohjo" Kurt Ostbahn völlig überraschend und für immer, weil ihn sein Herz im
Stich lässt. Günter Brödl, das MasterMind des Ostbahn-Universums und Autor von Romanen,
Comicbüchern, Musicals und natürlich Songtexten hinterlässt neben Frau und Kindern
einen reichen Schatz an vollendeten und unvollendeten Arbeiten. Dazu gehören unter
anderem die Songtexte für das geplante "Ohjo"-Album ebenso wie eine dritte
Drehbuchversion für die Verfilmung des "Hitzschlag"-Romans und das
vollständige Manuskript für den sechsten und letzten Band der Ostbahn-Krimi-Trilogie,
"Schneeblind", der im Frühjahr 2002 erscheinen wird.
Die Präsentation seines letzten Werks, des fiktiven Reiseführers "Rehpublik
Österreich", der von Ostbahn-Chefgrafiker Ronald Putzker reich illustriert ist, wird
im November zum Gedenkabend für einen der kreativsten und vielseitigsten
österreichischen Autoren.
Der plötzliche Abgang ihres Trainers stürzt Kurt und Kombo - und mit ihnen eine ganze
Schar Ostbahn- und Brödl-Freunde & Fans - in tiefe Verzweiflung, doch schließlich
ringt man sich dazu durch, auch und gerade in dieser traurigen Zeit den traditionellen
Ostbahn-Krampusrummel nicht ausfallen zu lassen. Mit viel Erfolg.
Im Dezember findet im Wiener Flotten 1-Center das erste Ostbahn-Wunschkonzert an zwei
denkwürdigen Abenden statt. Das Publikum kürte zu diesem Behufe im Monat davor auf der
Ostbahn-Homepage im Internetz seine 22 Lieblingsnummern, was Ostbahn-Netzprogrammierer
Joachim Steinacher nicht nur viele schlaflose Nächte, sondern auch viel Lob und Hudl vom
Kurtl eintrug. Auf den Plätzen 1 bis 3 landeten übrigens "Blattschuss",
"Oabeit" und "Zöht nix".
2001
Die erste Zeit nach dem Jahreswechsel ist geprägt von den intensiven Arbeiten an der
neuen "Ohjo"-Platte. Kurt und Kombo ziehen sich in die bewährten
Ollersbach-Studios zurück, wo sie ein musikalisches Denkmal für ihren Trainer einspielen
- die vielleicht letzte Ostbahn-CD. Noch auf eine Idee von Günter und Helga Brödl
zurückgehend wird die "Ohjo"-CD im Kombipack mit dem gleichnamigen
"Ohjo"-Spiel verkauft, dessen Design - wie könnte es anders sein - auch diesmal
wieder Ronald Putzker übernommen hat. Den Internetz-Teil des "Ohjo"-Konzeptes -
mit Spiel, Rätseln und multimedialen Infos zur CD - erledigt Joachim Steinacher, der für
die netzmäßigen Ostbahn-Programmierungsarbeiten schon lange zuverlässig zuständig ist.
Das Frühjahr steht ganz im Zeichen der "Ohjo"-Tour, denn -auch das hat schon
Tradition - mit Beginn der warmen Jahreszeit schwärmen die Musikanten wieder aus. |
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| aus www.ostbahn.at |
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