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| Arik Brauer |
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* 4. 1. 1929 Wien, Maler, Graphiker,
Bühnenbildner, Sänger und Dichter. Studierte 1945-51 an der Akad. d. bild. Künste in
Wien bei R. C. Andersen und A. P. Gütersloh. Auf jahrelangen Reisen
(bes. im Orient) und Auslandsaufenthalten (Paris, Israel) lebte B. zunächst vorwiegend
von Auftritten als Sänger, erst um 1960 wurde die Malerei zur Haupttätigkeit. Mit den
Künstlern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus war B. schon in den
Akademiejahren befreundet, |
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| im Art-Club und in der "Hundsgruppe" festigten
sich die künstlerischen Gemeinsamkeiten. Durch seine Lieder im Wr. Dialekt (1.
Schallplatte 1967) wurde B. zu einem der Väter des Austropop. Kennzeichnend für das
künstlerische Werk B. ist die detaillierte Kleinarbeit ("Schichtenmalerei") und
die Einbindung aktueller polit. Ereignisse in Bilder mit traum- und märchenhafter
Atmosphäre, wobei Einflüsse von P. Bruegel d. Ä. (Kunsthist. Museum) sowie
oriental. Miniaturmalerei ausgingen. 1985-97 Prof. an der Akad. der bild. Künste in Wien. |
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| Arik Brauer |
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