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| Gerhard Bronner |
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* 23. 10. 1922 Wien, 19. 1. 2007 ebenda,
Komponist und Kabarettist; Vater von Oscar Bronner. Emigrierte 1938 nach Palästina
und kehrte nach dem 2. Weltkrieg nach Wien zurück. 1950-61 Kabarettprogramme
("Blattl vorm Mund", "Glasl vorm Aug", "Dachl überm Kopf",
"Hackl im Kreuz") mit M. Kehlmann, H. Qualtinger, C. Merz, G. Kreisler,
L. Martini und P. Wehle. In den 50er Jahren Theaterleiter (u. a.
"Theater am Kärntnertor"). 1979-88 Leiter des Kabaretts "Fledermaus"
und des Hörfunkkabaretts "Der Guglhupf". |
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Der g´schupfte Ferdl
Der universell begabte Komponist, Musiker und Kabarettist Gerhard Bronner (1922 Wien)
startete 1948 nach seiner Rückkehr aus dem Exil eine außergewöhnliche Karriere auf der
Bühne und im Rundfunk. Eines seiner populärsten Chansons, Der g´schupfte Ferdl (1952),
erzählt in Wiener Umgangssprache, musikalisch und interpretatorisch wirkungsvoll und
insofern überzeitlich, die Geschichte des Wiener Originals Ferdinand Valek, der es auf 52
Vorstrafen brachte und der dem Komponisten in einem Wiener Lokal begegnete. Wienerische
Eigenarten finden in der Melodiebildung, der feinsinnigen Harmonisierung und der sublimen
Stimmgebung in der Interpretation ihre Entsprechung. |
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© Ton: 1992 Preiser Records, Austro Mechana MONO
90135 Nr.2, Interpreten: Gerhard Bronner (Gesang, Klavier). |
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