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| Gustav Mahler |
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Am Kalender ist der 7. Juli 1860 zu lesen, als Gustav Mahler
in Kaliste in Böhmen als Sohn einer armen jüdischen Familie zur Welt kommt. Seine
musikalische Begabung, die er sowohl als Komponist als auch als Dirigent auslebt, wird nur
noch von seinem Ehrgeiz übertroffen.Vom Kapellmeister der Wiener Hofoper bringt er es bis
zum künstlerischen Direktor. Darüberhinaus ist er von 1898 bis 1901 Leiter der Wiener
Philharmoniker, ab 1907 Kapellmeister an der Metropolitan |
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| Opera in New York, wo er 1909 zusätzlich
die musikalische Direktion der New York Philharmonic Society übernimmt.
Als Dirigent zeichnet sich Mahler durch seine Werktreue aus. Als Komponist
findet er rasch vom Lied zur Sinfonie, entwickelt hier seinen eigenen,
unverwechselbaren Stil, setzt Solisten und Chöre ein und hält sich
nicht an strenge traditionelle Formen der Instrumentalmusik. Gustav
Mahler, der am 18. Mai 1911 in Wien stirbt, hinterlässt der Nachwelt
mehrere Lieder, Orchesterlieder sowie 10 Sinfonien, von denen die
letzte unvollendet bleibt. |
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| Ganz dem Geist des Fin de siècle verpflichtet, vermittelt
er in seinem Lied Nun will die Sonn so hell aufgehn. (Beispiel) Grenzerfahrungen
durch Chromatisierung, penetrante Pendelbewegung oder Wiederholung. Der Unbarmherzigkeit
des Schicksals trägt er in allen Nuancen Rechnung, sei es durch suggestive Melodiebildung
oder das Timbre der Singstimme, die bisweilen instrumentale Züge annimmt (vgl. H.Wolf).
Sein Spiel mit Klangwerten erfährt bei Anton Webern (1883 Wien - 1945 Mittersill) einen
Höhepunkt. (M. Saary) |
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© Ton: 1987 EMI CDC 747793 2, Interpreten: Dame
Janet Baker (Gesang), Hallé Orchestra, Sir John Barbirolli (Leitung). |
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| Gustav Mahler |
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