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| Franz von Suppé |
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Eigentlich heißt Franz von Suppé Francesco Ezechiele
Ermenegildo Cavaliere Suppè Demelli. Geboren wird er am 18. April 1819 in Split in
Kroatien. Er wächst im dalmatinischen Zara auf, wo er bereits mit sieben Jahren im
Kirchenchor mitsingt.Der Domkapellmeister Giovanni Cigalla führt ihn in die
Grundkenntnisse der Musikpraxis ein. Beim Militärkapellmeister Giuseppe Ferrari lernt
Suppè die Flöte zu spielen. Sie wird ihm das liebste Instrument bleiben. |
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| Die beiden Musiker bringen ihm auch die
Grundregeln der Kompositionslehre bei, und so beginnt Suppè bald,
eigene kleine Kompositionen zu schreiben. Nach dem Tod des Vaters
1835 ziehen Mutter und Sohn zum Vater der Mutter, der in Wien lebt.
Suppé beginnt hier ein Medizinstudium, das er aber zugunsten der Musik
bald aufgibt. Seine musikalische Aus- und Weiterbildung finanziert
er sich unter anderem mit Italienischunterricht. Nach Abschluss seiner
Studien gelingt es ihm 1840, eine Anstellung als Kapellmeister am
Theater in der Josefstadt zu erlangen. In der Folgezeit hält er sich
oft in Preßburg und Ödenburg auf, wo er Vorstellungen leitet. Franz
von Suppé zählt neben Johann Strauß und Karl Millöcker zu den Hauptvertretern
der klassischen Wiener Operette. Neben Operetten (Die schöne
Galathee, Banditenstreiche, Boccaccio)
komponiert er Sinfonien, Bühnenmusiken, eine Messe, ein Requiem und
Opern. Franz von Suppé stirbt am 21. Mai 1895 in Wien. |
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