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| Friedrich Torberg |
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(eigentl. F. Kantor-Berg), * 16. 9. 1908 Wien,
10. 11. 1979 ebd., Erzähler, Essayist, Kritiker und Übersetzer. Bis
1938 als Publizist und Theaterkritiker in Prag und Wien tätig, flüchtete über die
Schweiz nach Frankreich und 1940 in die USA, wo er als Drehbuchautor in Hollywood und New
York lebte. 1951 Rückkehr nach Wien; 1954 Mitbegründer und bis 1965 Hg. der
Monatsschrift "Forum", Hg. der Werke von F. v. Herzmanovsky-Orlando aus
dem. |
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| Nachlass ("Gesammelte Werke", 4 Bde.,
1957-63). T. Bekanntheit gründet sich v. a. auf den Roman "Der Schüler Gerber
hat absolviert" (1930, 1954 unter dem Titel "Der Schüler Gerber"), in dem
er das Psychogramm eines Gymnasiasten bis zu dessen Selbstmord entwirft. In den beiden
Erzählbänden um die "Tante Jolesch" ("Die Tante Jolesch oder Der
Untergang des Abendlandes in Anekdoten", 1975; "Die Erben der Tante
Jolesch", 1978) erinnert er sich pointenreich-satirisch an die versunkene Welt des
jüd. Bürgertums der Zwischenkriegszeit. Ö. Ehrenzeichen f. Wiss. u. Kunst 1976, Großer
Ö. Staatspreis 1979 |
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aus |
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| Friedrich Torberg |
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