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Post |
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| Die Post bringt allen was |
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"Ihre mobile Postfiliale" -
Präsentation der Post anläßlich der Veranstaltung
"Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz" 2009 - © Citype |
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| Die Österreichische Post AG ist Österreichs führender Dienstleister
in der Postbeförderung. Zu den Hauptgeschäftsbereichen der Österreichischen Post AG
zählen die Erbringung von Leistungen des Post- und Paketdienstes, sowie die Abwicklung
von Finanzgeschäften in Kooperation mit dem langjährigen Partner Postsparkasse. Im
Geschäftsfeld Brief sind die Aufgaben der Österreichischen Post AG rund um den
klassischen Brief konzentriert: der weltweite Versand von Briefen und Karten sowie die
Zustellung von Sendungen aus der ganzen Welt an jede Abgabestelle in Österreich. |
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| Hauptproduktsparten: |
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| Briefsendungen, Zustellung von Infomail und
Medienpost |
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Geschichte
Der Postillion im Wandel der Jahrhunderte |
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| Seit jeher bestand für Menschen das Bedürfnis, über den eigenen
umittelbaren geographischen Raum hinaus Botschaften mitzuteilen. So gehen die Anfänge der
klassischen Briefpost bis ins alte Griechenland zurück: Fußboten, die üblicherweise
ausgebildete Läufer waren, besorgten im Geburtsland der Olympischen Spiele ganz zu Beginn
den Nachrichtenaustausch. |
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"Cursus Publicus" im alten Rom |
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Die Geschichte der österreichischen Postbeförderung geht zurück bis vor rund 2000
Jahren. Schon damals versorgte der römische "Cursus Publicus" regelmäßig
Militär und Verwaltung der römischen Provinz Noricum mit Nachrichten aus der
"Zentrale" in Rom.
Im Mittelalter gab es keine regelmäßigen und sicheren Postdienste. Wie im Falle so
vieler anderer Einrichtungen blieb es dem Zeitalter der Entdeckungen und Erfindungen gegen
Ende des 15. Jahrhunderts vorbehalten, ein funktionierendes Postwesen aufzubauen, das zu
Recht als Vorläufer der heutigen Post angesehen wird. |
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| 15 Jahrhundert: Reiterpost
quer durch Europa |
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| Ende des 15 Jahrhunderts richtet Kaiser Maximilian I. eine erste Reiterpost ein, die
Brüssel mit Frankreich, über Innsbruck mit Italien und über Speyer und Augsburg mit
Wien verbindet und gestattet dabei auch die Mitnahme privater Post. Die neue,
regelmäßige Postverbindung bewährt sich schnell. Während im Reich die fürstliche
Familie Thurn und Taxis das Postwesen aufbaut, ist es in Tirol und den österreichischen
Vorlanden die gräfliche Familie Thurn-Valsassina und Taxis. In einem Großteil der
österreichischen Erbländer erhält die Familie Paar 1624 das Postrecht. Allerdings
"nur" bis 1722, als Kaiser Karl VI. die Post zum Staatsmonopol erklärt. Unter
Maria Theresia und Josef II. wird der Postreisedienst schließlich durch die Einführung
regelmäßig verkehrender Postkutschen in reguläre Bahnen gelenkt. |
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| Innovationen am laufenden Band |
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Das 18. Jahrhundert ist eine Zeit zahlreicher wichtiger Innovationen für die
Postbeförderung. Auch Österreicher haben dazu entscheidend beigetragen. So gebührt dem
k.k. Postmeister Johann Georg Khumer aus Friesach das Verdienst, 1787 den ersten
"modernen" Poststempel eingeführt zu haben. Die europäische Pioniertat ging
allerdings erst achtzig Jahre später in die allgemeinen Postvorschriften ein.
Zu den zahlreichen Postdiensten, die in den Jahren nach 1800 neu eingeführt werden,
gehören die ersten Briefkästen, die Postanweisung, die Nachnahmesendungen und - die
Briefmarke. Bereits um 1836 hatte der österreichische Rechnungsbeamte Laurenz Koschier
ein Konzept zur Einführung von Briefmarken eingereicht - doch wie so oft war er damit
seiner Zeit scheinbar voraus. |
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| Briefmarken ab 1850 |
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Erst als 1840 in England die ersten Briefmarken erschienen, wurde man in Österreich
aufmerksam. Die ersten heimischen Briefmarken erblickten 1850 das Licht der
Öffentlichkeit. Österreich war immerhin das 15. Land der Welt, das "aufklebbare
Brieftaxstempel" einführte. Der erste Poststempel, der exakte Datums- und
Ortsangaben auf den Briefen hinterließ, wurde im Jahr 1867 eingeführt.
In der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts kamen die ersten Vorläufer der Postkarte und
kurz darauf der Ansichtskarte in Umlauf. |
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| Die Postkarte - eine österreichische Erfindung |
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1869 hatte der Klagenfurter Professor der Nationalökonomie Dr. Emanuel Herrmann einen
folgenreichen Einfall, indem er eine völlig neue Sendungsart vorschlug: Einfache
"Postkarten", nicht größer als ein Briefkuvert, die "offen durch die Post
versendet werden dürfen". Die Idee fand großen Zuspruch und noch 1869 wurden die
ersten "Correspondenz-Karten" der Post aufgelegt. Mit durchschlagendem Erfolg:
Schon im ersten Monat verkauften sich 1,4 Mio. Stück!
1885 erhielten Privatpersonen die Erlaubnis, solche Karten zu erzeugen. Damit war der
weltweite Siegeszug der Ansichtskarte nicht mehr aufzuhalten. |
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| Weltweite Vernetzung der Postdienste |
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Internationale Postdienste gab es schon seit Beginn des organisierten Postwesens im 15.
Jahrhundert. Durch viele kleine Staatengebilde blieb die internationale Postbeförderung
auch über die nächsten Jahrhunderte überaus kompliziert.
Erst Mitte des 19. Jahrhunderts konnte sich der Gedanke einer Koordination über die
eigenen Landesgrenzen hinweg weitflächig durchsetzen. Auf Anregung des
Generalpostmeisters der Vereinigten Staaten von Amerika fand vom 11. Mai bis 8. Juni 1863
in Paris eine internationale Postkonferenz statt, an der 15 Länder - darunter auch
Österreich - teilnahmen und in 31 Artikeln die Richtlinien für den Abschluss von
bilateralen Postverträgen festlegten.1874 wurde der "Weltpostverein"
gegründet. Dadurch bildeten alle Mitgliedsländer ein einheitliches Postgebiet.
Im Jahr 1883 entsteht mit der Postsparkasse ein Partner, der für die Post heute mehr denn
je eine große Bedeutung hat.
Im Übrigen machte auch die Telekommunikation nach Einführung der Telegrafie 1847 gegen
Ende des 19. Jahrhunderts rasche Fortschritte. 1881 wurde das erste österreichische
Telefonnetz in Betrieb genommen. |
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Das "k.k. fahrende Postamt" |
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| Auch die Postbeförderung machte im 19. Jahrhundert große Sprünge, vor allem weil sich
durch die Eisenbahn die Mobilität für damalige Verhältnisse enorm erhöhte. Der Weg zu
einer Partnerschaft zwischen Post und Bahn war jedoch langwierig und mit vielen
Verhandlungen verbunden. So dauerte es bis zum 1. August 1850, bis das erste "k.k.
fahrende Postamt" auf der Strecke zwischen Wien und Oderberg in Betrieb genommen
wurde. 1914 waren es rund 700 Waggons, die im Dienste der Bahnpost zum Einsatz kamen. 1907
beginnt übrigens der Aufbau des Postautodienstes. |
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Postbüchl 1885
Skilaufen der Briefträger
Einen Beweis für die Beliebtheit des Skilaufs in Wien bringt das Titelblatt eines
"Post-Büchels" aus 1895. Die abgebildeten Briefträger benützen den Einstock,
wie ihn Nansen in seinem Grönlandbuch (1891) als Stützgerät beschreibt.
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| Schwere Konkurrenz für Brieftauben |
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| Doch nicht nur zu Lande, sondern auch auf dem Luftweg wurde die Post schon bald nach der
Erfindung der ersten flugtauglichen Maschinen transportiert. Wie so oft standen vor allem
militärische Interessen hinter einer schnellen Kommunikation und so wurden mit der ersten
Fliegerpost 1915 vor allem Einsatzbefehle und kriegswichtige Nachrichten überbracht. Die
erste zivile Flugpost gab es in Österreich im Jahr 1918 zwischen Wien und Lemberg.
Zunächst innerhalb Europas, gab es ab1928 auch die Flugpost nach Übersee. |
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Rohrpost in Wien 1875-1956 |
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| Da die Postbeförderung weitgehend abhängig von den zur Verfügung stehenden
Verkehrsmitteln ist, erfanden findige Postler eine sogenannte "pneumatische
Rohrpostanlage", die 1875 in Wien zur Beförderung von Depeschen und später von
Telegrammen in Betrieb genommen wurde. Dazu wurde durch ganz Wien ein Netz von
Rohrleitungen zu einzelnen Postämtern in der Entfernung von 1-3 Kilometer errichtet, in
dem die Nachrichten in Büchsen viel schneller als über konventionelle Wege übermittelt
werden konnten. Waren zu Beginn 10 Postämter miteinander verbunden, so umfasste das
Rohrnetz im Jahr 1913 insgesamt 53 Rohrpoststellen auf einer Gesamtlänge von 825
Kilometer. Während die Wiener Rohrpost den 1. Weltkrieg noch recht heil überstand, wurde
das Leitungsnetz im 2. Weltkrieg stark zerstört. Auch hatten die Fortschritte in der
Telekommunikation dem Rohrpostservice der Post nach 1945 so große Konkurrenz gemacht,
dass 1956 seine Einstellung beschlossen wurde. |
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EMS hat Vorrang! |
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| Unter dem Kürzel EMS (Express Mail Service) werden so auch seit 1986 Briefe und Pakete in
jeder Phase ihrer Beförderung vorrangig behandelt und mit den raschesten zur Verfügung
stehenden Verkehrsmittel abgefertigt und haben auch bei der Zollbehandlung Priorität..
Gegenwärtig befördert die österreichische Post rund 1,1 Millionen EMS-Sendungen pro
Jahr. |
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Man sieht: Auch im 20. Jahrhundert hielt die Post immer mit den technischen Innovationen
am Transportsektor Schritt, um so den Kunden eine immer schnellere Beförderung ihrer Post
und immer bessere Services garantieren zu können.
aus www.post.at |
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