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| Radwege |
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In den letzten Jahren wurde das Radverkehrsnetz in
Wien ständig erweitert.
Ende 2007 hatte das Radwegnetz zirka 1.100 Kilometer.
Das bedeutet eine Verfünffachung der Netzlänge seit 1986 beziehungsweise eine Verdoppelung
seit 1992.
Von den derzeit mehr als 1.100 Kilometer sind:
61 Prozent Radrouten (mit Radwegweisern beschildert), verkehrsberuhigte Bereiche
(allgemeines Fahrverbot ausgenommen Radfahrerinnen und Radfahrer, Anrainerinnen und Anrainer),
Wohnstraßen (alle Wiener Wohnstraßen) und Fußgängerzonen (Ausnahmeregelung für Radfahrerinnen
und Radfahrer).
21 Prozent sind bauliche (Radweg, Geh- und Radweg) und 18 Prozent markierte Anlagen
(Radfahrstreifen, Mehrzweckstreifen und Radfahren gegen die Einbahn).
In Wien wurde in den letzten Jahren das Einbahnnetz für den Radverkehr geöffnet. Radfahren gegen die Einbahn ist nun auf einer Länge von zirka 164 Kilometern erlaubt.
Die Einbeziehung der Radfahrer in den Planungsprozess ist eine wesentliche
Grundlage für zukünftige Radverkehrsplanungen. An neuralgischen Punkten
in Wien wurden dazu z. B. im Jahr 1997 Radfahrer stichprobenartig
befragt: Die Frage nach der Zufriedenheit mit den Wiener Radfahranlagen
wurde werktags von 46 Prozent der Befragten positiv beurteilt. Am
Sonntag haben 60 Prozent der Befragten mit "zufrieden" bis
"sehr zufrieden" geantwortet. Das Vorhandensein einer Radfahranlage
wird auch bei schlechter Ausstattung positiv beurteilt. Negative Aussagen
beziehen sich zumeist auf das Fehlen von Radfahranlagen bzw. Lücken
im Radverkehrsnetz.
Seit 1985 werden im Bereich von öffentlichen Verkehrsflächen in Wien
laufend Fahrradabstellanlagen realisiert. Insgesamt sind bereits mehr
als 1.800 Anlagen für ca. 15.700 Fahrräder verfügbar.
Die Gesamtausgaben für radfahrbezogene straßenbauliche und verkehrstechnische
Maßnahmen beliefen sich in den Jahren 1986 bis 1999 auf rund 19,8
Millionen EUR.
Im Jahre 1997 wurde im Zuge des zweiten Dezentralisierungsschrittes
das Gesamtbudget für den Radverkehr auf die Bezirke aufgeteilt. Seither
entscheiden die Bezirke eigenständig über die Finanzierung und den
Bau von Radverkehrsanlagen. Ausgenommen sind nur Radwege entlang von
Bundesstraßen und Radverkehrsanlagen in Grünzonen (Radfahren im Wald,
Radverkehrsanlagen entlang von Flüssen etc.)
Eine im Jahr 1998 begonnene Untersuchung über den Wiener Modal-Split
ergibt folgende Verkehrsaufteilung
- 4 Prozent Radverkehr
- 26 Prozent Fußgängerverkehr
- 33 Prozent Öffentlicher Verkehr und 37 Prozent KFZ-Verkehr
Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Radverkehrs, die auch durch viele Verkehrszählungen nachgewiesen wurde, ist im Jahr 2000 eine Überarbeitung des Hauptradverkehrsnetzes mit den Schwerpunkten Lückenschlussprogramm, Organisation und Marketingmaßnahmen erstellt worden. Dieses Konzept stellt die Grundlage für die in den nächsten Jahren geplanten Maßnahmen dar.
Zusätzlich enthält auch das Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (1999) zahlreiche Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs, um damit einen Beitrag zur Reduzierung der klimarelevanten Treibhausgase zu erreichen.
Das Fahrrad hat sich vom Freizeit- und Sportgerät zu einem Verkehrsmittel für den Alltag entwickelt. Im innerstädtischen Bereich ist das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel auf Distanzen bis zu fünf Kilometern. Mit dem Fahrrad zu fahren trägt wesentlich zum Klimaschutz in Wien bei. Ziel der Stadt Wien ist es, den Anteil des Radverkehrs, gemessen am gesamten Verkehrsaufkommen, von derzeit sechs Prozent auf acht Prozent bis 2010 zu erhöhen. Zu diesem Zweck setzt die Stadt auf Bewusstseinsbildung und den Ausbau des Radwegnetzes. Auf einzelnen Strecken erreicht der Radverkehrsanteil bereits 20 Prozent, wie beispielsweise in der Inneren Mariahilfer Straße. 2005 wurden am Opernring erstmals eine Million Radfahrerinnen und Radfahrer registriert.
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aus |
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| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche
Informationen und Dienste zu allen Lebensbereichen
der Stadt Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
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| OTS
PRESSEAUSSENDUNG 20.05.2005 |
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| Weiterer Lückenschluss
im Wientalradweg |
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Wien (OTS) - Entlang der Linken Wienzeile
werden ab 23. Mai bis
Ende Juli 2005 von der Lobkowitzbrücke bis zur Fabriksgasse ein
baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg sowie mehrere Fahrbahnteiler
errichtet.
Dieser Zwei-Richtungs-Radweg stellt einen wichtigen
Lückenschluss im Wiental-Radweg dar. Damit kommt man dem Ziel einer
durchgehenden Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer entlang
der
Westeinfahrt Wiens vom 13. Bezirk bis ins Stadtzentrum einen
entscheidenden Schritt näher. Der letzte Abschnitt des
Wiental-Radweges im Bereich der Hamburgerstraße in Wien 5 wird nach
Abschluss der Arbeiten für den Wientalkanal vor dem Rüdigerhof im
Herbst 2005 in Angriff genommen.
Der Radweg zwischen Lobkowitzbrücke und Fabriksgasse wird
nördlich des U4-Centers an der Linken Wienzeile auf der, bis jetzt
vom Baustellenverkehr für den Neubau des multifunktionalen Zentrums
genutzten, äußeren Linksabbiegespur und über die Fabriksbrücke und
Lobkowitzbrücke geführt. Der neue Zwei-Richtungs-Radweg schließt
direkt an den Radweg in der Fabriksgasse beziehungsweise in der
Schönbrunner Straße an. Zusätzlich ist auch eine fußgänger- und
radfahrerfreundliche Verbindung in den 15. Bezirk mit einer Anbindung
in die Ullmannstraße vorgesehen.
Zwtl.: Verkehrsmaßnahmen und Umleitungen
Sämtliche Arbeiten erfolgen bei Tag und werden in mehreren
Abschnitten bei Sperre der jeweils betroffenen Fahrspur durchgeführt.
Die Originalzufahrt zur Bushaltestelle auf der Lobkowitzbrücke wird
auf die Dauer von ca. 3 Wochen gesperrt. Der Autobus kommend von der
Meidlinger Hauptstraße wird während dieser Zeit über Lobkowitzbrücke
- Linke Wienzeile - Fabriksbrücke - Schönbrunner Straße geführt und
fährt auf Höhe Theresienbadgasse zur Haltestelle auf der Lobkowitzbrücke.
Informationen zu den wichtigsten Bau- und Planungsvorhaben im
Wiener Straßennetz können unter http://www.strassen.wien.at/
oder http://www.radfahren.wien.at/
abgerufen werden.
(Schluss) lay |
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Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dipl.-Ing Vera Layr
MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau
Tel.: 488 34/49 926
Handy: 0664/18 58 557
mailto:lay@m28.magwien.gv.at
Susanne Debelak
MA 46 Verkehrsorganisation
Tel.: 811 14-92767
mailto:dee@m46.magwien.gv.at
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OTS-ORIGINALTEXT
UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS |
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