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| Truppen und Waffen der I.
Republik |
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| Abteilung des Gardebataillons |
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Die Geschichte der Ersten Republik begann mit
dem 12. 11. 1918, dem Tag der Ausrufung der Republik "Deutschösterreich"
durch die Provisorische Nationalversammlung, zu der sich alle
deutschsprachigen Abgeordneten des 1911 gewählten Reichsrats am
21. 10. 1918 zusammengeschlossen hatten. Österreich verblieben
rund 12 % des Gebiets der ehemaligen österreichisch-ungarischen
Monarchie. Damit stand der junge Staat vor großen
wirtschaftlichen Problemen. Zu diesen Schwierigkeiten der
unmittelbaren Nachkriegsjahre, gekennzeichnet durch Hungersnot,
Kohlenmangel, Inflation, Arbeitslosigkeit, kamen
baldinnenpolitische Spannungen zwischen den Parteien
Während sich die wirtschaftliche und kulturelle Lage der Ersten
Republik allmählich konsolidierte, verschärften sich die
Gegensätze zwischen der bürgerlichen und der sozialistischen
Seite von Jahr zu Jahr. Beide großen Parteien gründeten
bewaffnete Wehrverbände, die Frontkämpferorganisationen
entstanden ab 1920 und die Heimwehren 1921-23,
derRepublikanische Schutzbund 1923. Das Linzer Programm, die
Entwicklung des Austromarxismus, die Verstärkung der
Heimwehrbewegung und des Austrofaschismuskennzeichneten die
Lage. Der Freispruch im Schattendorfer Prozess beschwor die
Wiener Julirevolte und den Justizpalastbrand von 1927 herauf.
Der Verlauf dieser Ereignisse hatte die Sozialdemokraten
geschwächt und die Heimwehr gestärkt, sodass unter deren
antiparlamentarischen Druck 1929 eine Verfassungsänderung
durchgeführt werden konnte, die dem Bundespräsidenten auf Kosten
des Nationalrats mehr Macht einräumte. Er sollte nun direkt vom
Volk gewählt werden und nicht mehr auf bloße
Repräsentationsfunktionen beschränkt sein, seither ernennt er
die Mitglieder der Bundesregierung und kann das Parlament
auflösen und Neuwahlen ausschreiben. Die 1929 ausgebrochene
Weltwirtschaftskrise brachte auch Österreich in neue
wirtschaftliche Schwierigkeiten. |
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| Divisionsbereiche und
Garnisonen |
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Die Kommandos der 1., der 2. und der schnellen
Division, dann
das Kommando der Luftstreitkräfte befinden sich in Wien.
(Unser Heer und seine Waffen, 1936) |
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| Uniformen |
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Oberleutnant des
Generalstabes
Adjustierung bei
Meldungen |
Major des
Inf.-Reg. Nr.2
in Waffenrock und
Lampashose |
Offiziersstellvertr.
der Artillerie
Adjustierung im
Inspektionsdienst |
Soldat der
Kraftfahrtruppe
im Lederkleid für
den Fahrdienst |
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Fliegeroffizier |
Pionier
mit tragbarer techn.
Ausrüstung |
Polizeirevier-
inspektor
in Dienstadjustierung |
Gendarmerie-
beamter
in Patrouillen-adjustierung |
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Die österreichischen Soldaten trugen seit dem
Sommer 1933 die Uniform und die Gradabzeichen des ehemaligen k.
u. k. Heeres und der
ehemaligen k. k. Landwehr. |
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| Artillerie |
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| 15 cm M.14 Feldhaubitze |
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| 8 cm Kraftwagen
Luftfahrzeugabwehrkanone |
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| 4,7 cm M.35 Infanteriekanone |
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| Fliegertruppe |
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n |
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| Einsitziges Jagdflugzeug;
Hochdecker mit Sternmotor. |
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| Kraftwagen |
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| Pontons einer auf Kraftwagen
fortgebrachten Brückenkolonne. |
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Kraftwagenfunkstation größerer
Leistung,
aus Maschinen- und Gerätekraftwagen bestehend. |
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| Geländegängiger Kraftwagen
eines Kraftfahrjägerbataillons. |
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| Donauflotille |
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| Patrouillenboot "Birago" des
Bundesheeres im Wiener Donaukanal. |
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| Entgiftungstruppe |
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| Entgiftungstrupp bei der
Arbeit |
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| Polizeitruppe |
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Straßenpanzerwagen der österr.
Bundespolizei
mit eingebauten schweren MG. |
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| Schutzkorps |
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| Abteilung des Schutzkorps |
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Das Schutzkorps war zur Unterstützung der staatlichen Exekutive
bei Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und
Sicherheit im Innern und zum Schutz der Staatsgrenzen bestimmt. |
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Besondere Kennzeichen innerhalb der Freiwilligen Miliz: |
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Heimatschutz
am Kragenaufschlag |
Ostm.
Sturmscharen
am Oberärmel |
Freiheitsbund
Kappenrose |
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Christl.-deutsche
Turner
Oberärmel |
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Burgenländ.
Landesschützen |
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Die Uniformen des Schutzkorps war jener des Bundesheeres
ähnlich. |
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| Bilder und Bildtexte auszugsweise aus |
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| Unser Heer und seine Waffen |
Kurzgefasste österreichische Heereskunde
in Bild und Wort
Wien 1936 |
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