 |
| Gebratene Gans |
 |
 |
 |
| Zutaten: |
 |
| 1 |
|
Gans (bratfertig ca. 4,5 kg) |
| 500g |
|
kleine Äpfel |
| |
|
Fett |
| |
|
Salz, Majoran |
|
 |
| Zubereitung: |
 |
| Die Gans wird mit Salz und Majoran eingerieben
und mit kleinen gewaschenen Äpfeln gefüllt. Dann wird die Gans
dressiert, in eine Pfanne mit etwas heißem Wasser gegeben und im
Rohr ca. 2 Stunden gebraten. Der Bratensaft wird entfettet. Die
Gans wird tranchiert, auf einer Platte zugerichtet, mit
Petersilie, den Bratäpfeln oder Kartoffeln garniert. |
 |
| Beilagen: |
 |
| Gebackene Kartoffelscheiben, Bratkartoffeln,
Apfelmus, Preiselbeeren |
 |
| Gefüllte Martinigans mit
Rotkraut |
 |
 |
 |
| Zutaten: |
 |
| 1 |
|
Gans (bratfertig ca. 4,5 kg) |
| 1lt |
|
Hühnerbrühe |
| 1 |
|
Kopf Rotkraut |
| 3 |
|
Zwiebeln |
| 1-2 EL |
|
Butterschmalz |
| 4 |
|
Gewürznelken |
| 3 |
|
Lorbeerblätter |
| 5-7 EL |
|
Essig |
| |
|
Salz, schwarzer Pfeffer |
| 1 EL |
|
Zucker |
| ca 350ml |
|
Preiselbeeren (1 Glas) |
| 5 EL |
|
Schlagobers |
| 2 EL |
|
Mehl |
| 3-4 |
|
Äpfel zum Garnieren |
| |
|
|
| |
|
Fülle: |
| 660 ml |
|
Maroni (1 Glas) |
| 100g |
|
Mandelstifte |
| 500g |
|
Äpfel |
| 1 TL |
|
Majoran |
|
 |
| Zubereitung: |
 |
| Gans waschen, trockentupfen. Innen mit Salz und
Pfeffer, außen nur mit Pfeffer einreiben. Maroni abspülen,
abtropfen lassen. Mandeln rösten. Äpfel schälen, entkernen und
würfeln. Mit Majoran, Mandeln und Maronen mischen. Die Füllung
in die Gans geben. Öffnung mit Spießchen zustecken. |
 |
 |
| Flügel unter den Rücken stecken, Gans auf den
Rost (mit der Fettpfanne darunter) legen und 1/8 l Wasser angießen. Im heißen Ofen
(E-Herd: 200 °C / Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 3 1/2
Stunden braten. Nach 30 Minuten Brühe nach und nach angießen.
Rotkraut fein schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln. Beides im
heißen Butterschmalz andünsten. Gewürze, Essig, Zucker und
Preiselbeeren zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und gut 1/4 l
Wasser angießen. Zugedeckt ca. 1 Stunde schmoren lassen. Die
Gans in den letzten 10 Minuten mit stark gesalzenem Wasser
einpinseln und bei größter Hitze knusprig braten. Warm stellen.
Fond durchsieben, gut entfetten. Bratensatz mit 1/8 l Wasser
lösen. Mit Sahne zum Fond gießen, aufkochen. Mehl mit etwas
Wasser anrühren. Fond damit binden, ca. 5 Minuten köcheln,
abschmecken. Rotkohl abschmecken. 3-4 Äpfel aushöhlen (evtl.
vorher mit im Ofen braten). Die Füllung der Gans hineingeben. |
 |
 |
|
|
 |
|
 |
 |
|
Weihnachtsgans |
 |
| Der
Ursprung dieses Gänsebratens
geht auf den katholischen Brauch
der Martinsgans zurück, die vor
Beginn der adventlichen
Fastenzeit am 11. November
gegessen wird. Am Heiligabend
endet diese Fastenzeit und es
wird wieder eine Gans als
Festtagsbraten zubereitet. Noch
im Mittelalter war das
traditionelle Weihnachtsessen
das Mettenmahl oder die
Mettensau. Dieses Festtagsessen
war ein Schweinebraten, der am
25. Dezember verspeist wurde. |
|
|
 |
|
Der 24. war im Mittelalter ein strenger
Fastentag und es durfte lediglich Fisch gegessen
werden (Weihnachtskarpfen). Ursprünglich wurde
der Gänsebraten im Mittelalter neben dem
St.-Martinstag auch am 29. September, dem
Michaelistag zu Ehren des Erzengels Michael
gegessen. Warum das Mettenmahl von der
Weihnachtsgans abgelöst wurde, ist nicht
bekannt. Eine Legende besagt, dass 1588 die
englische Königin Elizabeth I. zur
Weihnachtszeit gerade eine Gans verspeiste, als
die Nachricht eintraf, dass die spanische Armada
bezwungen worden sei. Aus Freude über diesen
Sieg und als Zeichen eines guten Omens soll sie
daraufhin die Gans zum Weihnachtsbraten erklärt
haben. |
 |
|
|
 |
|
Der Brauch soll sich dann auch auf dem
europäischen Kontinent ausgebreitet haben.
Heutzutage ist der traditionelle
Weihnachtsbraten in Großbritannien nicht mehr
die Gans, sondern der Truthahn. Eine andere
Version besagt, dass mutmaßlich einflussreichen
Feinschmeckern der triste Weihnachtskarpfen zu
wenig festlich erschienen sein soll und deshalb
darauf hingewirkt wurde, dass Gänse und Enten
wegen ihrer Affinität zu Wasser im Sinne der
Gebote als Fische zu gelten hätten. Meist wird
die Gans mit Äpfeln, Kastanien, Zwiebeln oder
Dörrpflaumen gefüllt. |
 |
 |
 |
|
Typische Gewürze für den Gänsebraten sind neben
Salz und Pfeffer vor allem Beifuß und Majoran. Traditionelle Beilagen sind Rotkohl, Knödel und
eine gebundene Sauce aus dem Bratensaft.
Gänsebraten auf elsässer Art wird mit
Bratwurstfüllung und Sauerkraut serviert. Die
Beilagen der schwedischen Martinigans sind
Rosenkohl und Apfelmus. Eines der ältesten
Rezepte für einen festlichen Gänsebraten stammt
aus dem Kochbuch "daz buch von guter spîse" um
1350. |
 |
|
|
|
Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
| Bücher bei Amazon zum Thema |
| Pute, Gans und Ente |
 |
|
|
 |
| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Gans |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
 |