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| Germbuchteln |
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| Zubereitung: |
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| Ein warmer Germteig wird rechteckig ausgewalkt.
Daraus werden Vierecke geradelt, die man in der Mitte mit
Marmelade füllt, wie ein Paket zusammenlegt und in eine gut
befettete Rhein gibt. Jede Buchtel wird am Rand mit zerlassenem
Fett bestrichen, bevor die nächste eingelegt wird. Dann werden
sie zum Aufgehen gestellt, gebacken und nach dem Backen aus der
Rein gestürzt, damit sie sich voneinander lösen. Ausgekühlt,
werden sie mit Staubzucker bestreut. |
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Backhefe |
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Backhefe oder wissenschaftlich
Saccharomyces cerevisiae (Synonym:
Bierhefe, Bäckerhefe, Gest, Germ (in
Österreich, mundartlich in
Altbayern)) ist eine Knospungs-Hefe
(engl. budding yeast). Backhefe hat,
wie der wissenschaftliche Name
besagt (lateinisch cerevisiae,
deutsch des Bieres), ihren Ursprung
in obergärigen Bierhefen.
Saccharomyces kommt aus dem
Altgriechischen und bedeutet
„Zuckerpilz“. Zellen von
Saccharomyces cerevisiae sind rund
bis oval und haben einen Durchmesser
von 5–10 µm. Sie vermehren sich
durch den Prozess der Knospung. |
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Hefe wird als gepresste Frischhefe
(Blockhefe), als Trockenhefe
(Haltbarkeit etwa 1 Jahr) oder
Flüssighefe angeboten. Zur
Herstellung der Trockenhefe wird der
von der Maische gereinigten Hefe
sukzessive ein Großteil des Wassers
entzogen. Meist wird der Emulgator
Citrem (Ester der Citronensäure mit
Monoglyceriden) zugegeben. Dieser
soll eine zu starke Austrocknung der
Hefezellen verhindern, damit die
Zellen nur inaktiv werden, aber
nicht absterben. So inaktivierte
Hefe kann lange bei Raumtemperatur
gelagert werden. Dennoch sollte man
das auf die Packung gedruckte
Haltbarkeitsdatum ernst nehmen, da
die Fähigkeit der Hefezellen zur
Reaktivierung im Laufe der Zeit
verloren geht. Ein typisches
7-g-Päckchen Trockenhefe, wie es im
Einzelhandel angeboten wird, besitzt
etwa dieselbe Gärkraft wie 1/2
42-g-Päckchen Frischhefe.
Gewöhnliche Frischhefe behält bei
einer Lagertemperatur von 2 bis 8 °C
zehn bis zwölf Tage die volle
Triebkraft. Ein permanenter Abbau
von Kohlenhydratreserven und Eiweiß
erhält die Lebensfunktionen der
Hefe. Je mehr alte oder abgestorbene
Zellen in einem Stück Hefe enthalten
sind, desto schlechter wird die
Triebkraft. Gleichzeitig treten
Stoffe wie Glutathion aus der Zelle
aus. Das führt zu einer Erweichung
des Klebers (Gluten-Getreideprotein)
im Teig. Alte Hefe ist auch bei
höherer Dosierung somit praktisch
unbrauchbar.
Frische Backhefe erkennt man an
einer hellen, meist gelblichen
Farbe. Sie hat einen angenehmen
Geruch, einen süßlichen, intensiven
Geschmack und einen festen
muschelartigen Bruch. Alte Hefe ist
braungrau, rissig, bröckelig, hat
einen zunehmend bitteren Geschmack
und unangenehmen Geruch. |
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Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Backhefe" der |
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