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Gulaschsuppe
© Svenja98 - Fotolia.com
Zutaten:
250 g   Rindfleisch
500 g   Kartoffeln
60 g   Fett
150 g   Zwiebel
    Salz, Paprika, Kümmel
50 g   Mehl
    Essig
½   Lorbeerblatt
1 EL   Paradeismark
Zubereitung:
Das Fleisch wird kleinwürfelig geschnitten. In heißem Fett läßt man blätterig geschnittene Zwiebel goldgelb anrösten, gibt das Fleisch, Salz, Paprika sowie Kümmel hinein und läßt alles gut anrösten und weichdünsten. (Erst wenn das Fleisch die entsprechend braune Farbe hat, darf man aufgießen!) Wenn das Fleisch halbweich ist, gibt man rohe, würfelig geschnittene Kartoffeln dazu, gießt mit Wasser auf und läßt die Suppe kochen, bis die Kartoffeln und das Fleisch weich sind. In einem Häferl quirlt man das Mehl mit kaltem Wasser ab, gibt es in die kochende Suppe, würzt mit Paradeismark und Essig und läßt die Suppe gut verkochen.
Paprika
Die Gattung Paprika (Capsicum), auch als Chili, Peperoni oder Pfefferoni bezeichnet, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Es gibt viele verwandte Kulturpflanzenarten, wie z. B. Kartoffeln (Solanum tuberosum), Tomaten (Solanum lycopersicum), Auberginen (Solanum melongena) und auch alle Tabakarten (Nicotiana). Es wird sowohl die Pflanze als auch die Frucht als Paprika bezeichnet, vor allem für die Frucht gibt es noch weitere Namen, die Unterschiede in Schärfe, Größe und auch Farbe kennzeichnen. Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch fast alle in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum. Die meisten Paprika enthalten den für die Schärfe verantwortlichen Stoff Capsaicin, erst in den 1950er-Jahren wurden mit den Gemüsepaprika milde Sorten gezüchtet, die fast keine Scharfstoffe mehr enthalten.
© Bapic - Fotolia.com
Die wohl bekannteste Form, in der Paprika als Gewürz genutzt wird, ist das Paprikapulver. Zur Herstellung werden die Paprikafrüchte zunächst getrocknet und anschließend gemahlen. Je nach verwendeter Sorte und der damit verbundenen Schärfe, sowie den Anteil der Samen und Scheidewände kann Paprikapulver in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Ungarisches Paprikapulver wird (mit abnehmender Schärfe) wie folgt gegliedert: Rosenpaprika – Halbsüß – Edelsüß – Delikatess – Extra. Daneben gibt es noch unter anderem die spanischen Paprikapulver Dulce (vergleichbar mit Edelsüß) und das kräftigere Picante. Scharfes Paprikapulver wird oft als Cayennepfeffer bezeichnet, verweist aber eigentlich auf die verwendete Chilisorte Cayenne.

Milde Paprika werden sowohl als Gemüse als auch als Gewürz in vielen anderen Küchen genutzt, unter anderem in der französischen Küche. Die Einbürgerung der Gewürzpaprika in der französischen Küche und damit in der „Haute Cuisine“ ist auf den Koch Auguste Escoffier zurückzuführen. Er ließ das Paprikapulver 1879 über den befreundeten ungarischen Koch Karoly Gundel aus Szeged in Ungarn nach Monte Carlo kommen und verschaffte damit dem „ungarischen Gewürz“ internationale Beachtung. Zu den Gerichten, die er servierte, gehörte „Poulet au Paprika“ (Paprikahuhn) – und „Gulyas Hongroise“ (Gulasch). Ein weiteres bekanntes französisches Gericht, die Ratatouille, ist ohne Paprika undenkbar.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Paprika" der
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