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| Knoblauchsuppe |
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| Zutaten: |
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| 5 |
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Knoblauchzehen |
| 1 |
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Zwiebel |
| 1 |
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Karotte |
| 1 |
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Scheibe Sellerie |
| 1 |
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Petersilwurzel |
| 1 |
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Stange Lauch |
| 1lt |
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Rindsuppe zum Aufgießen |
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Salz,
Pfeffer |
| 250ml |
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Obers |
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Mehl |
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Butter |
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| Zubereitung: |
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| Zwiebel, Knoblauch, Gemüse in feine Würfel
schneiden und in Butter 10 Min. anschwitzen, mit Mehl stauben und
mit der Suppe aufgießen, 30 Min. langsam köcheln lassen. Zum
Schluss den Obers einrühren und würzen. Mit gerösteten Schwarz-
oder Weißbrotwürfeln und frisch passierten Knoblauch servieren. |
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Knoblauch |
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| Knoblauch (Allium
sativum, Latein wörtlich
„ausgesäter Knoblauch“) ist eine
Gewürz- und Heilpflanze in der
Familie der Lauchgewächse (Alliaceae).
Die deutsche Bezeichnung
„Knoblauch“ leitet sich vom
althochdeutschen Wort „klioban“
(= „spalten“) ab; im Mittelalter
nannte man den Knoblauch nach
diesem Wort chlobilou oder
chlofalauh, bezogen auf das
„gespaltene“ Aussehen seiner
Zehen (siehe heute noch die
Bezeichnung „Klauen“ bei
Tieren). Weitere
umgangssprachliche Bezeichnungen
sind Knobi, Chnobli (Schweiz),
Knofi, Knowwlich oder Knofl. |
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Der gewöhnliche Knoblauch ist eine mehrjährige
krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30
bis 90 cm. Die flachen, bläulich-grünen
Laubblätter sind bis zu 15 mm breit. Die Zwiebel
ist von einer dünnen, weißen oder rötlichen
Hülle umgeben und besteht aus einer Hauptzehe,
um die etwa fünf bis 20 Nebenzehen angeordnet
sind. Aus der mittleren Hauptzehe treibt ein
stielrunder Stängel aus. Der Blütenschaft ist
rund und trägt eine Scheindolde mit wenigen
weißen oder rosafarbenen Blüten. Die Blüten sind
dreizählig. Neben den unfruchtbaren Blüten
entwickeln sich in einem zylindrischen Hütchen
etwa zehn bis 20 runde Brutzwiebeln. Der
Geschmack der Zehen ist sehr scharf-aromatisch,
der Saft der Zehen von klebriger Konsistenz. |
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Der Knoblauch wird in der kalten und warmen
Küche genutzt. Er wird in Gerichten mit
ausgeprägtem Knoblauchgeschmack, wie
Knoblauchbaguette, Knoblauchsoßen oder Tzatziki,
verwendet, wirkt aber auch als Gewürz
geschmacksverbessernd oder -verstärkend und kann
so Braten-, Schmor-, Fisch- oder
Eintopfgerichten hinzugefügt werden. Beim Braten
darf er nicht zu braun werden, weil er sonst
bitter werden kann. Vor allem von Menschen aus
Kulturbereichen, in deren traditioneller Küche
wenig bis gar kein Knoblauch verwendet wird,
werden die körperlichen Ausdünstungen von
Menschen, die ihn gegessen haben, als störend
empfunden; dagegen wird der Geruchsentwicklung
in vielen Kulturen keine Bedeutung beigemessen.
Die strengriechenden Stoffe kommen dabei nicht,
wie oft angenommen, aus dem Magen. Tatsächlich
werden die schwefelhaltigen Abbauprodukte über
die Lungenbläschen an die Atemluft abgegeben.
Der medizinische Fachbegriff dafür ist Halitosis.
Diese Gerüche werden von einem selbst und von
anderen Personen, welche Knoblauch gegessen
haben, nur schwach oder gar nicht wahrgenommen.
In manchen Gegenden Österreichs wird Knoblauch
auch als „Vanille des armen Mannes bzw. der
armen Frau“ bezeichnet. Der dort bekannte
„Vanille-Rostbraten“ wird daher nicht mit
Vanille, sondern mit Knoblauch gewürzt. Die
Inhaltsstoffe des Knoblauchs wirken
antimikrobiell und blähungstreibend. Außerdem
wird vermutet, dass sie die Blutfettwerte senken
und daher vorbeugend gegen arteriosklerotische
Veränderungen der Blutgefäße wirken. Des
Weiteren sollen sie die Auflösung
zusammengelagerter Blutplättchen fördern und
dadurch die Fließeigenschaften des Blutes
verbessern. Eine Senkung des LDL-Cholesterins
konnte in einer Doppelblind-Studie mit frischem
Knoblauch, Knoblauchpulver, Knoblauchextrakt und
Placebos an 192 Patienten mit leicht erhöhten
Cholesterinwerten allerdings nicht nachgewiesen
werden. Möglicherweise ist Knoblauch hilfreich
in der unterstützenden Behandlung leichten
Bluthochdrucks. Außerdem wirkt der Knoblauch
vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten sowie
bestimmte Krebsarten (Magen-, Darm-,
Speiseröhrenkrebs) und hat einen stimulierenden
Einfluss auf die Reparatur geschädigter DNA. Bei
einigen Menschen ruft Knoblauch
Verdauungsstörungen hervor. |
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Knoblauch ist eine Kulturpflanze und gelangte
aus den Steppengebieten Zentral- und Südasiens
über das Mittelmeer nach Europa; der Wildtyp
gilt als ausgestorben. Knoblauch war schon im
Altertum als Nahrungs- und Heilmittel bekannt.
Ägyptische Sklaven benutzten Knoblauch als
Stärkungsmittel und um Läuse und Darmparasiten
zu vertreiben. Es ist bekannt, dass die Arbeiter
an den Pyramiden eine tägliche Ration erhielten,
und es ist überliefert, dass bei der Kürzung der
Ration die Arbeiter die Arbeit niederlegten.
Römer und Griechen wussten ebenfalls um die
Heilmöglichkeiten der Pflanze. Im Talmud wird
sein stetiger Genuss empfohlen, denn der
Knoblauch sättige den Körper, gäbe dem Geist
Klarheit, stärke die Manneskraft und vertreibe
Parasiten aus dem Darm. Die Erläuterungen in der
Schrift De materia medica des antiken Arztes
Pedanios Dioscurides aus dem 1. Jahrhundert, der
(in Buch II, Kapitel 152) den Knoblauch
ausführlich für vielfältige Einsätze in der
Medikation empfohlen hatte, blieben auch für das
gesamte Mittelalter maßgeblich, wo etwa
Bisswunden (wie von Hunden oder Schlangen),
Haarausfall, Zahnschmerzen, Hautausschläge,
Lungenleiden oder Menstruationsstörungen damit
behandelt wurden. Im Spätmittelalter wurde der
Knoblauch, der ganz allgemein als entgiftend
galt, auch gegen die Pest angewandt. Es wurde
und wird ihm außerdem in vielen Ländern
(beispielsweise in Asien) eine Wirkung als
Aphrodisiakum nachgesagt. |
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Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
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