Zuerst den Lachs mit der Hautseite nach unten
in einer Pfanne mit heisser Butter scharf anbraten. Danach die
Temperatur zurücknehmen und bei mittlerer Hitze weitergaren.
Kurz vor Ende der Garzeit mit Zitronenscheiben belegen.
Etwa zur Hälfte der Garzeit des Lachses in
einer weiteren Pfanne mit heisser Butter die Shrimps unter
ständigem Schwenken anbraten. Nach ca. 2 Minuten eine in dünne
Scheiben geschnittene Zitrone hinzufügen und durchschwenken.
Nach weiteren 3 Minuten die Shrimps mit einer Kochzange aus der
Pfanne nehmen und zu den Lachsfilets hinzufügen.
Beilagen:
Knoblauchbrot
Lachs
Lachs
gehört heute zu den am meisten
geschätzten Speisefischen. Sein
orangerosa bis dunkelrotes
Fleisch ist reich an
Omega-3-Fettsäuren. Er kann roh,
gekocht, gebraten und geräuchert
verzehrt werden. Sein
durchscheinend orangefarbener
Rogen kommt als „Lachskaviar“
oder „Ketakaviar“ in den Handel,
vorzugsweise vom Ketalachs (Oncorhynchus
keta), einer der fünf
Pazifiklachsarten.
Mittlerweile hat sich die Entwicklung wieder
umgekehrt. Durch die erfolgreiche Aufzucht von
Lachsen in großen Aquafarmen kommt heute sehr
viel Lachs, vornehmlich als preiswerte
Tiefkühlware, in den Handel. Da der Wildlachs
als wertvoller eingeschätzt und erheblich teurer
verkauft wird, sind einige irreführende
Bezeichnungen für Lachs aus Farmen entstanden,
etwa Wildwasserlachs oder Fjordlachs. Die
Zuchtfarmen befinden sich im offenen Ozean, in
natürlichem „wildem“ Wasser oder in norwegischen
Fjorden.
Optisch lassen sich Zucht- und Wildlachs nur am
ganzen Tier unterscheiden, die Farbe des
Fleischs liefert keinen Anhaltspunkt, da sie
über die Futtergabe gesteuert werden kann. Beim
Wildlachs entsteht die Farbe durch den Verzehr
von Krebsen und Garnelen, in deren Schalen sich
der rote Farbstoff befindet. Gefarmter Lachs
bekommt Futter, dem verschiedene Farbstoffe
zugesetzt sind. Jedoch ist das Fleisch der
wilden Arten fester, trockener und fettärmer.
Über Geschmacks- und Qualitätsunterschiede gibt
es immer wieder widersprüchliche
Veröffentlichungen, ebenso wie zur sozialen und
ökologischen Verantwortung der Aquakulturen und
zum Tierschutz. Das in Aquakulturen zur
Fütterung eingesetzte Fischmehl besteht aus
wildem Fisch. Für die gewünschte Menge an Lachs
muss etwa ein Fünffaches an Futter eingesetzt
werden. So tragen Aquakulturen indirekt einen
Anteil an der Überfischung der Meere.
Ostseelachs, eine Unterart des Atlantischen
Lachs, hat deutlich helleres Fleisch, da er sich
überwiegend von Heringen, Sprotten und
Brislingen ernährt.
„Lachsforellen“ sind Regenbogenforellen aus der
Zucht, die ebenfalls über Farbstoffe im Futter
eine lachsrote Farbe erhalten.