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| Polenta |
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| Zutaten: |
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| 250g |
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Polenta |
| 1/2 l |
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Wasser |
| 1/2 l |
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Milch |
| 2 TL |
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Butter |
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Salz |
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| Zubereitung: |
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Maisgrieß langsam in Wasser
und Milch mit Salz und Butter einrühren.
Unter ständigem Rühren (damit sie nicht zu stark anbrennt) 10 Minuten
quellen lassen und bei geringerer Hitze 30 Minuten ausquellen
lassen. Die fertige Polenta in
eine mit Wasser gespülte Form pressen und auf einen Teller
stürzen. |
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| Tipp: |
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| Die fertige Polenta wird auf ein Backblech gestrichen,
im Backrohr kurz bei großer Hitze überbacken und in Schnitten
als Beilage serviert. |
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| Variationen: |
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Polenta (in Südtirol eingedeutscht: Plent, in
Kärnten und Steiermark auch Plentn oder Sterz genannt) ist ein
meist aus Mais-Grieß hergestellter fester Brei, der im Norden
Italiens und Teilen der Schweiz, Österreichs, Rumäniens und
Moldawiens sowie des Balkans zur regionalen Kochtradition
gehört.
Als puls oder pulmentum gehörte ein Vorläufer der Polenta zu den
Hauptnahrungsmitteln der Küche des alten Rom, anfangs aus Hirse,
Dinkel oder Kichererbsenmehl zubereitet, später aus Gerste oder
einer besonderen Weizenart, far. Nach 1650 begann Mais als
granoturco, „türkisches Korn“, in der italienischen Küche
populär zu werden. Im 17. Jahrhundert war Maisbrei ein
verbreitetes „Arme-Leute-Essen“ von Spanien bis nach
Südrussland. In Norditalien ist Polenta bis heute so beliebt
geblieben, dass die Süditaliener ihre nördlichen Landsleute
etwas abfällig polentoni (= Polentafresser) nennen.
Die traditionelle Zubereitung von Polenta ist einfach, aber
kraftraubend. Nachdem man Maisgrieß langsam in kochendes
Salzwasser eingerührt hat, muss die schwere Masse beständig bis
zu eine Stunde lang in der immer gleichen Richtung gerührt
werden, damit sie eine glatte Konsistenz erhält und nicht zu
stark anbrennt. Wird Polenta in großen Töpfen für mehrere Tage
zubereitet, bildet sich an der Topfwand eine geschätzte, braune
Kruste. Die fertige Polenta wird auf ein befeuchtetes Holzbrett
gegeben, etwas flachgestrichen und mit einer Schnur in dicke
Scheiben geschnitten. Man kann sie auch erst erkalten lassen und
dann in Scheiben schneiden, um sie in Butter oder auf dem Grill
zu braten.
Heute gibt es neben dem einfachen Maisgrieß vorgegarten
Polentagrieß, der die Zubereitung auf etwa eine Viertelstunde
verkürzt.
Regional wird Polenta auch aus Buchweizen- oder Esskastanienmehl
hergestellt. In Italien wird sie dann polenta nera („schwarze
Polenta“) genannt, in Südösterreich auch Haidensterz oder
Schwarzplent.
Serviert wird Polenta traditionell sehr einfach: als Brei mit
kalter Milch übergossen, mit zerlassener Butter und Parmesan
oder wie Pasta mit einer Sauce. Sie dient aber auch - Klößen
vergleichbar - als Beilage zu geschmorten, kräftigen
Fleischgerichten, Ragouts, Gulasch und Eintöpfen. |
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| Mais |
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| Mais (Zea
mays), in Österreich auch
Kukuruz genannt, ist eine
Pflanzenart aus der Familie der
Süßgräser (Poaceae), die
ursprünglich aus Mexiko stammt.
Weltwirtschaftlich bedeutend ist
die kultivierte Unterart Zea
mays subsp. mays, die als
wichtiges Getreide weltweit
angebaut wird. |
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Phylogenetische Studien deuten darauf hin,
dass sich diese Unterart von Zea mays subsp.
parviglumis ableitet. Nach der Domestizierung
trug jedoch auch der Genfluss von anderen
Teosinte-Typen zur heutigen Form bei. Zu
erwähnen ist hierbei insbesondere der Beitrag
von Zea mays subsp. mexicana zum mexikanischen
Hochlandmais. Mais ist eine C4-Pflanze, arbeitet
also mit einem anderen Grundtypus von
Photosynthese als beispielsweise die
einheimischen Gräser (C3-Pflanzen). Es gibt ca.
50.000 verschiedene Maissorten. Mais enthält
weniger für den Menschen nutzbares Eiweiß als
die meisten anderen Getreide.
Mais wurde in Zentralmexiko domestiziert. Er
stammt von der Teosinte aus dem Gebiet des Rio
Balsas ab. Dem domestizierten Mais aus dem Tal
von Tehuacán wurde lange ein Alter von etwa 9000
Jahren zugeschrieben, nach neuen C14-Daten
stammt er jedoch nur von etwa 4700 v. Chr. Zwei
Maiskolben aus Guila Naquitz, die weniger als 5
cm lang sind, wurden auf 3300 v. Chr. datiert.
Insgesamt stammen die ersten voll-neolithischen
Siedlungen in Mexiko aus der Zeit um 3500 v.
Chr. (unkalibriert). Aus Trincheras am Rio Casas
Grandes im nördlichen Chihuahua und Las Playas
im nördlichen Sonora stammt domestizierter Mais,
der auf etwa 1000 v. Chr. datiert ist. Aus
Trincheras ist auch Amarant bekannt. Die ersten
Ackerbausiedlungen im Südwesten liegen auf den
Niederterrassen von Flüssen. Eventuell wurde
Mais hier ausgesät, nachdem die
Frühjahrsüberschwemmungen zurückgegangen waren.
Seit 1100 v. Chr. sind aus dem Gebiet von Tucson
Arizona kleinere Bewässerungsanlagen bekannt. |
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Bereits 1525 wurden in Spanien die ersten Felder
mit Mais bebaut, nachdem Christoph Kolumbus die
Pflanze in der Karibik entdeckt und mit nach
Europa brachte. Von dorther brachte er auch das
Wort "Mays". Dieses leitet sich von "mahiz" ab,
dem Wort für Mais in Taino, der Sprache der
Arawak.
In Österreich, vor allem in Ostösterreich, wird
für Mais manchmal Kukuruz (in Wien, Ober- und
Niederösterreich ausgesprochen gugaruz)
verwendet. Dieses kommt vom ungarischen kukorica
oder tschechischen sladká kukuřice (süßer Mais),
möglicherweise auch von den Kuruzzen
(aufständischen ungarischen Bauern). Weitere
Trivialnamen sind: "Welschkorn" und "Türkischer
Weizen", in Tirol oft auch kurz "[der] Türken",
da der Mais über die Türkei nach Österreich
gelangt ist. Analog heißt der Mais auch auf
Italienisch "granoturco". In der Steiermark wird
Mais auch "Woaz" genannt. |
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Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
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