Zwiebel in heißer Butter goldgelb anrösten, die
geputzten, blättrig geschnittenen Eierschwammerln dazugeben,
ebenfalls anrösten, mit Paprika und Salz würzen und weichdünsten.
Dann gibt man nach Geschmack Tomatenmark dazu, gießt nach Bedarf
auf und läßt alles gut durchdünsten.
Will man die Soße gebunden haben, so kann man die Pilze vor dem
Aufgießen mit 20-30 g Mehl stauben und auch mit Obers oder
Gulaschwürze verbessern.
Beilagen:
Gebäck, Servietten- oder Semmelknödel
Eierschwammerl
Die Hutunterseite ist mit mehr
oder weniger breiten, teils
gegabelten und anastomosierenden
(miteinander verbundenen)
Leisten bedeckt, die allmählich
in den Stiel auslaufen. Das
Fleisch ist weiß bis blaßgelb.
Frische Exemplare des
Pfifferlings
riechen fruchtartig (nach
Aprikosen).
Der Pfifferling ist ein Mykorrhizapilz, der mit
diversen Nadel- und Laubbäumen Symbiosen
eingehen kann. In Mitteleuropa ist der
bevorzugte Symbiont die Gemeine Fichte, gefolgt
von der Rotbuche, außerdem kommt er
vergesellschaftet mit Eichen, Kiefern, und
Tannen vor. Der Pfifferling besiedelt diverse
Waldtypen auf mäßig trockenen, basen- und
nährstoffarmen Böden, in Kalkgebieten werden nur
oberflächlich versauerte Böden besiedelt. Er
wächst oft sehr gesellig in Jungpflanzungen und
an mehr oder weniger offen, nur schütter von
Gräsern, Stauden und Moosen bewachsenen Stellen.
Die Fruchtkörper des Pfifferlings erscheinen von
Juni bis November.
Der Pfifferling kommt in Australien, Südamerika,
Nordasien, Nordamerika und Europa vor. In Europa
ist der Pfifferling weit verbreitet..
Der Pfifferling ist bereits seit dem Altertum
ein beliebter Speisepilz, er wird in großen
Mengen gehandelt, in Deutschland angebotene
Pfifferlinge kommen meist aus
ostmitteleuropäischen, baltischen und
osteuropäischen Ländern.