Die Semmeln werden kleinwürfelig geschnitten,
mit angerösteter feingehackter Zwiebel, Petersilie und dem
kleinwürfelig geschnittenen gekochten Selchfleisch vermischt.
Dann werden sie mit in Milch verquirltem Ei und Salz übergossen
und so lange stehen gelassen, bis die Flüssigkeit vollständig
von den Semmeln aufgesaugt ist. Dann wird das Mehl leicht
eingerührt. Aus der Masse werden Knödel geformt, die man fest
zusammendrückt und in kochendes Salzwasser einlegt. Man läßt sie
ca. 10 Minuten kochen, nimmt sie dann vorsichtig heraus und
richtet sie auf einer Schüssel oder Platte an. Man kann sie mit
etwas in Fett angerösteten Bröseln übergießen.
Beilagen:
Alle Arten Kraut, Salate
Tiroler Küche
Neben dem Tiroler Speck spielen
Knödel in allen Variationen eine
wichtige Rolle in der Tiroler Küche.
Sie werden als Speckknödel,
Spinatknödel oder Kaspressknödel
(aus Tiroler Graukäse) zubereitet
und allein, in einer Suppe oder als
Beilage gegessen. Der Graukäse wird
auch mit Essig und Öl angerichtet
und mit Zwiebelringen belegt
serviert. Weitere Spezialitäten sind
das Tiroler Gröstl (Fleisch,
Erdäpfel, Zwiebel und anderes in
einer Pfanne gebraten), Tirtl sowie
Schlutzkrapfen (gefüllte
Teigtaschen). Beliebt sind in
Schmalz gebratene Krapfen und Kiachl
(Küchl) wie auch die Brandenberger
"Prügeltorte". Das sog. Melchermuas
wird in einer Eisenpfanne auf
Almhütten zubereitet.