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| Wild |
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| Wildfleisch ist arm an Fett (Ausnahme
Robbenfleisch) und reich an Eiweißen, Mineralstoffen und
Vitaminen. Es enthält ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die der
menschliche Körper nicht selbst synthetisieren kann. |
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| Fleischsorten |
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| Hirsch und Reh: |
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| Sowohl Hirsch- als auch Rehfleisch können
problemlos tiefgekühlt werden. Frisches Fleisch sollte man etwas
nachreifen, tiefgekühltes Fleisch langsam im Kühlschrank
auftauen lassen. |
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| Wildschwein: |
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| Wildschweinfleisch ist fetter als Hirsch oder
Reh. Fleisch junger Tiere eignet sich vorzüglich zum Schmoren
und Braten und bleibt dabei sehr saftig. Stücke vom Wildschwein
sollten vor dem Essen immer ganz durchgebraten werden, um
eventuelle Keime zu zerstören. Wildschweinfleisch ist sehr
aromatisch. |
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| Wildschweine können Trichinenträger sein,
deshalb unterliegt ihr Fleisch der Trichinenschau, die durch
einen Veterinär vorgenommen wird, bevor das Fleisch zum Verzehr
oder in den Handel gelangt. |
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| Hase: |
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| Schlegel und Rücken eignen sich
ausgezeichnet zum Braten und Schmoren. |
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| Fasan: |
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| Fasane können auch mit traditionellen
Geflügelrezepten zubereitet werden. |
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| Rebhuhn: |
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| Sehr schmackhaftes Wildhuhn. |
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| Wildente: |
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| Gebraten, mit Rotkohl eine beliebte
Festtagsspeise. |
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| Wildspeisen |
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| Obwohl in der europäischen Küche wohl
Wildschnitzel und Wildpfeffer am weitesten verbreitet sind, gibt
es viele andere Möglichkeiten, Wildfleisch zuzubereiten. |
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| Als Vorspeisen: |
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| Charcuterie: |
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| Hirschwurst, Salsize, Trockenfleisch,
usw. werden oft noch auf herkömmliche Art nach überlieferten
Rezepten produziert. Gesalzene und gewürzte edle Fleischstücke
werden während einiger Wochen luftgetrocknet und erhalten
dadurch einen charakteristischen, sehr intensiven Geschmack. |
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| Pasteten: |
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| Wildpasteten sind schon seit
Jahrhunderten als Delikatessen bekannt und standen auf den
Tischen von Königen und Kaisern. |
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| Terrinen: |
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| Für die Herstellung von Wildterrinen wird
eine Farce aus einem oder verschiedenen Fleischen hergestellt,
mit Vollrahm, Salz, Gewürzen und eventuell etwas Cognac gewürzt,
eventuell mit Pilzen, Pistazien oder Apfelstückchen verfeinert,
dann in eine Form gefüllt und im Ofen langsam pochiert. |
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| Carpaccio: |
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| Wildfleisch von Wiederkäuern kann auch roh
gegessen werden, beispielsweise als Hirschcarpaccio. Hier muss
jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass das Fleisch
parasitenfrei ist. Das Fleisch von nicht-Wiederkäuern eignet
sich nicht zum rohen Verzehr. |
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| Als Hauptgang: |
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| Hirsch- und Rehpfeffer: |
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| Schulter-, Hals- oder Schenkelstücke werden
klein geschnitten und während drei bis zehn Tagen in eine
Rotweinbeize mit Gemüse und Gewürzen eingelegt und anschließend
geschmort. |
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| Schnitzel |
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| Ossobuco |
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| Hirsch- und Rehrücken |
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| Traditionelle Wildgerichte werden oft mit
Knödel, Spätzle, Rotkraut, heißen Früchten, Maronen,
Preiselbeersauce oder Chutneys gereicht. |
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Pastete |
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| Pasteten
sind feingewürzte Gerichte aus
einer Farce aus Fleisch, Wild,
Geflügel (auch Innereien wie
Leber) oder Fisch, die in einer
Teighülle gebacken werden.
Varianten sind die
portionsgroßen, panierten und
frittierten Rissolen
(Halbmondpasteten) und die in
kleinen Näpfen gegarten Timbalen.
Eng verwandt sind Terrinen
(Schüsselpasteten), die ohne
Teig in einem feuerfesten Gefäß
gegart werden und Galantinen
(Rollpasteten), die ursprünglich
in ausgebeinten Tierkörpern
gegart wurden. |
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Sie werden heute meist ebenfalls zu den Pasteten
gezählt. Abgeleitet davon gibt es auch süße
Pasteten – als Kuchen mit einer Füllung aus
Früchten, Nüssen und ähnlichem – sowie solche,
die von der Herstellung und Zusammensetzung her
Pralinen ähneln. Pasteten waren wegen ihrer
aufwändigen Herstellung lange Zeit ein
repräsentatives Gericht, für dessen Zubereitung
es einen eigenen Beruf, den Pastetenbäcker gab.
Pasteten sind bereits sehr lange bekannt. Nach
Jean Botéro fanden sich auf sumerischen
Keilschrifttafeln von etwa 1700 v. Chr. sechs
Rezepte für Geflügelpasteten. In Europa sind sie
vermutlich um 1000 in Frankreich entstanden. Die
Blütezeit der Pastetenbäckerei begann in der
Renaissance in den Küchen des Adels und des
Klerus. Pasteten wurden mit den damals teuren,
durch die Kolonisierung verfügbaren Gewürzen
angereichert – das noch heute bekannte
Pastetengewürz vermittelt einen Eindruck davon.
Zu dieser Zeit stellten Pasteten den Höhepunkt
eines Festmahls dar. So soll zu Ehren des
Herzogs Philippe le Bon 1452 eine Pastete
serviert worden sein, auf der ein Orchester
musizierte. 1467 servierte der Erzbischof von
York und Kanzler von England, George Nevell, zu
seiner Amtseinführung neben zahllosen anderen
Gerichten 4000 kalte und 1500 warme
Wildpasteten. Seit dem 16. Jahrhundert, dem
Beginn der klassischen Küche, wurden die
Pastetenrezepte verfeinert, es entstanden
berühmte Gerichte wie die Lerchenpastete aus
Chartres, die Schnepfenpastete aus Abbéville,
die Entenpastete aus Amiens und die Aalpastete
aus Melun. Noch heute berühmt ist die
Gänseleberpastete aus Straßburg. Infolge der
Französischen Revolution, durch die das
Zunftrecht aufgehoben wurde, das bis dahin nur
Chairecuitiers den Verkauf von Pasteten
erlaubte, und die arbeitslos gewordenen Köche
und Pastetenbäcker der entmachteten Adligen
Restaurants eröffneten, kamen Pasteten – auch
über die Grenzen Frankreichs hinaus – in Mode.
In diese Zeit fällt auch Carêmes Erfindung der
Vol-au-vents mit einer Hülle aus Blätterteig. |
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Zur Herstellung von Pasteten wird ein
spezieller, ungesüßter Mürbeteig, der
Pastetenteig verwendet oder auch Blätterteig.
Mit dem Teig wird eine feuerfeste Form dünn
ausgekleidet und mit Pastetenfarce gefüllt. Die
kann zum Beispiel aus mit dem Wiegemesser oder
Fleischwolf fein zerkleinertem Fleisch, Leber,
Speck und Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Kardamom,
Muskatblüte und Ingwerpulver bestehen, der
kleine Fleischwürfel beigegeben sind. Auch
sämige Ragouts kommen als Füllung in Frage. Die
Form wird anschließend mit einem Teigdeckel fest
verschlossen, in den ein oder mehrere Löcher
gestochen werden, um den entstehenden Dampf
abzulassen. Dann wird die Pastete im Backofen
bei mittlerer Hitze gegart. Bei Pasteten, die
kalt serviert werden sollen, werden die beim
Abkühlen entstehenden Hohlräume durch die
Abzugslöcher mit Gelee aufgefüllt, das zum
Beispiel mit Portwein oder Madeira aromatisiert
wurde. Im klassischen Menü gehören warme
Pasteten zu den Eingangsgerichten (Entrées) und
werden meist mit Sauce serviert, kalte Pasteten
zu den Relévés, sie gehen dem Braten voraus. |
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|
Dieser Bericht basiert auf einem Artikel der |
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