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Wiener Zwiebelrostbraten
Zwiebelrostbraten - Bild: Herbert Lehmann -  Christian Brandsttter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Im Gegensatz zu anderen Ländern wird der traditionelle Wiener Zwiebelrostbraten nicht kurzgebraten, sondern - wie so vieles nach alter Wiener Manier -butterweich gedünstet. Während der Rostbraten schön weich wird, hat der Saft (die Sauce) die notwendige Zeit, die Aromen aufzunehmen.
Zutaten:
FÜR 4 PERSONEN
4 Stück   Rostbraten (á 200-250 g)
4   große, in Ringe geschnittene Zwiebeln
    Fett zum Ausbacken und Braten
    Rinderbrühe nach Bedarf
    Mehl zum Wenden
    Butter nach Bedarf
    Pfeffer aus der Mühle
    Salz
 
    Für die Bratkartoffeln:
600-800 g   geschälte vorgekochte Kartoffeln (festkochend)
    Öl zum Ausbacken
    Salz
Zubereitung:
Die Rostbraten klopfen, am Rand mehrmals einschneiden, leicht salzen und pfeffern. Rostbraten in Mehl wenden, dann beidseitig in Fett braten (nicht mehr als zwei Stücke auf einmal). Wenn alle Scheiben geröstet sind, das Fleisch warm stellen und das Fett aus der Pfanne abgießen.
Einen Esslöffel Butter in derselben Pfanne schmelzen, 1 bis 2 Zwiebeln darin rösten, bis die Zwiebelringe braun sind, dann die Rostbratenscheiben wieder in die Pfanne legen, mit Brühe aufgießen und weich dünsten.
Zwischenzeitlich die restlichen Zwiebelringe (welche leicht in Mehl gewendet wurden) in reichlich Fett goldbraun rösten, abtropfen lassen und salzen.
Zwiebelrostbraten auf Tellern verteilen, Saft angießen und mit den gerösteten Zwiebelringen garnieren. Dazu isst man Bratkartoffeln (vorgekochte Kartoffeln vierteln und in heißem Fett schwimmend goldbraun ausbacken, abtropfen lassen und salzen) sowie Salzgurken.
Variante:
Ähnlich zubereitet wird auch der Vanillerostbraten. Hierbei handelt es sich nicht um einen mit Vanille zubereiteten Rostbraten, sondern vielmehr um einen Knoblauchrostbraten. Der eigenwillige Name hat seinen Ursprung in der Geschichte Alt-Wiens: Gewürze aus fernen Ländern waren zu Zeiten des Ostindien-Handels für Normalbürger unerschwinglich. Im Besonderen galt dies für die begehrte Vanille. So kam es, dass man sich im Volk die Sehnsucht nach Exotischem damit erfüllte, dass man Alltagsgerichte mit den Namen der unerreichbaren Spezialitäten bezeichnete - so wurde der Knoblauch zur „Vanille des kleinen Mannes".
Beim Vanillerostbraten wird das Fleisch vor dem Braten mit Knoblauch eingerieben und beidseitig rosa ge-braten. Für die Sauce dünstet man im Bratrückstand und 1 bis 2 EL Butter etwa 8 bis 10 blättrig geschnittene Knoblauchzehen hellbraun, vergießt diese mit 250 ml Rindsuppe, welche man verkochen lässt. Dann kommt der ausgetretene Fleischsaft dazu. Abschmecken und über das Fleisch gießen. Mit Bratkartoffeln auftischen.
Gerd Wolfgang Sievers, Autor
Stand bereits mit fünf Jahren lieber hinter dem Herd als auf dem Fußballplatz. Das Kochhandwerk erlernte er bei verschiedenen renommierten Spitzenköchen in Deutschland, in Wien studierte er Publizistik, seit mehr als 10 Jahren veröffentlicht er in Fachmagazinen und Zeitungen, sowie bislang 5 Bücher, darunter das prämierte »Schneckenkochbuch« bzw. das Opus Magnum »Genussland Österreich«. Seine Bücher haben 2 Silbermedaillen der GAD eingebracht sowei den Gourmand World Cookbook Award.

Er ist nicht nur ein ausgesprochener Qualtitätsfanatiker, sondern auch der Meinung, dass man authentischen Genuss im wahrsten Wortsinn »erfahren« sollte: deshalb werden alle beschriebenen Regionen, Restaurants und Produzenten von ihm persönlich bereist und besucht.
auszugsweise aus
Rind & Co | Alles rund ums Rindfleisch
Gerd Wolfgang Sievers

Im neuen Buch des Profi-Kochs Gerd Wolfgang Sievers dreht sich alles um das Rind: von den einzelnen Rassen, den verschiedenen Fleischsorten und -schnitten, der fachgerechten Zubereitung von Steaks, der richtigen Anleitung für den perfekten Braten bis hin zur konservierenden Fleischveredelung.

Der Autor mehrerer preisgekrönter Kochbücher unternimmt eine Weltreise in Sachen Rindfleisch: Er präsentiert australische Barbecue-Geheimnisse, aromatische Pfannengerichte aus Asien, die amerikanische Steak-Kultur, Spezialitäten der arabischen Küche, die ganz großen europäischen Rindfleisch-Klassiker (von der einfachen Küche bis zur haute cuisine) und eine Auswahl an Köstlichkeiten, die aus Innereien zubereitet werden. Also kein Buch für Fleischverächter! Zwischen Carpaccio, Bistecca, Filet Wellington, Ribeye-Steak und Frankfurter »Rindsworscht« bleibt Platz für Sievers’ persönliche Empfehlungen der besten Rindfleischtempel der Welt. Mit zahlreichen Fotografien von Herbert Lehmann und humorvollen Illustrationen von Titanilla Eisenhardt.

Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Das Verlagsservice für Museen, Unternehmen und öffentliche Stellen
www.brandstaetter-verlag.at
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