Rotunde
Rotunde - © Christian Brandstätter Verlag
Das Südportal der 1873 zur Wiener Weltausstellung errichteten,
1937 abgebrannten Rotunde.
Handkoloriertes Glas-Diapositiv der Wiener Urania; um 1900
Bild:  © Christian Brandstätter Verlag
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Zentralgebäude der Wiener Weltausstellung 1873 im Prater, erbaut nach einem Entwurf von J. Scott-Russel in veränderter Form durch C. Hasenauer; ausgeführt von der Firma Johann Caspar Harkort (Duisburg, Deutschland) als damals größte Kuppelanlage dieser Art. Die zum Teil verkleidete Eisenkonstruktion war 84 m hoch und besaß einen Durchmesser von 108 m. Die Portale waren reich dekoriert (unter anderem von C. Geyling, E. Hellmer, F. Laufberger, F. Melnitzky und V. Pilz). Künstlerisch zunächst umstritten, fand der Bau bei den Besuchern begeisterten Anklang. Später wurde er als Veranstaltungs- und Ausstellungshalle verwendet. A. Girardi sang hier 1885 erstmals das "Fiakerlied".
Stadtchronik Wien - © Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Brand der Rotunde am 17. September 1937
1937 fiel die Rotunde einem Brand zum Opfer (Bild links). An ihrer Stelle steht heute das Hauptgebäude (Südportal) der Wiener Messe.
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Rotunde - © Christian Brandstätter Verlag
"Die Arkaden des Industriepalastes mit der Rotunde"
Fotografie: 1873
Das Gebäude war eine Stahlkonstruktion, die teilweise verkleidet war, mit einer Höhe von 84 m und einem Durchmesser von 108 m. Geplant wurde es von dem Architekten Karl Freiherr von Hasenauer. Gebaut wurde es von der deutschen Firma Johann Caspar Harkort aus Duisburg. Die Portale waren künstlerisch reich dekoriert.
Rotunde - © Christian Brandstätter Verlag
Das Innere der Rotunde.
Xylographie 1873
In Fachkreisen ursprünglich umstritten, wurde das zentrale Gebäude der Weltausstellung vom Publikum begeistert angenommen. Später wurde es für Ausstellungen und Veranstallungen verwendet. So sang hier auch Alexander Girardi.

1898 wurde im Rahmen der "Kaiser Franz Joseph Jubiläumsausstellung" eine Kollektivschau österreichischer Automobilbauer abgehalten, auf der die vier ersten im damaligen Österreich gebauten Automobile gezeigt wurden, darunter der Wagen des Siegfried Marcus von 1888/89.
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