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| Schulschiff "Bertha von Suttner" |
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| Rathauskorrespondenz vom 27.5.2004: |
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Laska und Brandsteidl: Ahoi am Schulschiff!
10 Jahre BG und BRG "Bertha von Suttner" |
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| Wien (RK). Am Montag wurde an einem der ungewöhnlichsten
Schulstandorte in Wien gefeiert. Das einst heftig umstrittene Schulschiff, die
"Bertha von Suttner" feierte den 10. Geburtstag. Die Schuldirektorin Mag. Judith
Kovacic, sozusagen der Skipper, konnte eine Reihe von prominenten Gratulanten an Bord
begrüßen. An der Spitze Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Grete Laska, die
Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl und der Bezirksvorsteher des 21.
Bezirks, Heinz Lehner sowie viele weitere Ehrengäste. Vizebürgermeisterin Laska zeigte
sich erfreut über das Jubiläum und erinnerte an die anfänglichen Vorurteile gegen die
"städtebauliche große und mutige Tat". "Viele Personen waren zuerst
dagegen, der große Zuspruch der Eltern und Kinder und das tolle Engagement der
PädagogInnen haben aber sehr rasch alle Sorgen ausgeräumt, betonte Laska in ihrer Rede.
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| Idee Helmut Zilk |
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| Einer der Väter des Schulschiffs war der damalige Bürgermeister Dr.
Helmut Zilk. Er setzte sich vehement für den innovativen Schulstandort ein. Das
Schulschiff wurde damals mit, auch noch nach heutigen Maßstäben, vorbildlicher Technik
gebaut. So bezieht die "Bertha von Suttner" nur Trinkwasser, Strom und die
Telefonverbindungen vom "Festland". Sowohl die Warmwasseraufbereitung als auch
die Beheizung erfolgt durch eine mit Donauwasser betriebene Wärmepumpe und einen mit
extra leichtem Heizöl befeuerten Kessel, für extrem kalte Wintertage. Somit werden ca.
80% des Jahresenergiebedarfs ökonomisch und vor allem ökologisch optimal geliefert. Die
Gesamtlänge des Schulschiffs beträgt stolze 189m. Derzeit besteht die Crew aus 847
SchülerInnen und 100 PädagogInnen aufgeteilt auf 33 Klassen. |
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aus |
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| Websercice der Stadt Wien |
| wien.at vereinigt umfangreiche Informationen und Dienste zu allen
Lebensbereichen der Stadt Wien sowie zahlreiche weitere Services |
| www.wien.gv.at |
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| Schulschiff "Bertha von Suttner" |
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| Durch den Ausfall der Sowjetunion als größter Auftraggeber suchte die
Werft Korneuburg Anfang der neunziger Jahre nach Alternativprojekten, um die Zeit bis zur
Fertigstellung des Rhein-Main-Donaukanals, durch den eine neuerliche Auftragssteigerung
erwartet wurde, zu überbrücken. Im Zuge dieser Arbeiten entstanden, ähnlich den bereits
ausgeführten Hotelschiffen, die Pläne für ein Schulhaus in Form eines Schiffes, welches
bei gleichen Kosten wie in Landbauweise eine raschere Realisierung erwarten
ließ und den Vorteil einer größeren Standortflexibilität besaß. |
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Aufgrund der Schulraumnot im 21. Bezirk wurde schließlich ein Kaufvertrag ausgearbeitet,
in dem sich das Unternehmen verpflichtete, mit Schulbeginn 1993 eine 36klassige AHS zu
liefern. Wegen der erforderlichen Größe kam als Standort nur der Bereich zwischen der
Floridsdorfer Brücke und der Schnellbahn- / U-Bahn-Brücke in Frage.
Nachdem die Geschäftsführung der ÖSWAG Holding AG im Februar 1993 bekannt gab, dass die
Werft Korneuburg wegen des Zusammenbruchs des russischen Marktes und der starken
internationalen Konkurrenz nach der Fertigstellung des Schulschiffes stillgelegt werden
würde, ist das Schulschiff "Bertha von Suttner" heute so etwas wie ein Denkmal
österreichischer Schiffsbaukunst. Die Übergabe des Schulschiffes erfolgte im April 1994;
seit Herbst 1994 ist das Schulschiff eine eigene Schule mit Direktion. |
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aus |
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| das rote Wien - Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie |
| Sozialdemokratische Partei Österreichs, Landesorganisation Wien |
| www.dasrotewien.at |
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| Donau |
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