Schwarzenbergplatz
Schwarzenbergplatz  - © Georg Tschannett - FOTOLIA
Bild: Schwarzenbergplatz
Zentraler Wiener Platz, benannt 1880 nach Karl Philipp Fürst Schwarzenberg. Der dortige Hochstrahlbrunnen entstand anlässlich der Fertigstellung der Ersten Wiener Hochquellenleitung. 1945 wurde das sowjetische Befreiungsdenkmal ergänzt. Beides wird vom Kulturamt verwaltet. Der Schwarzenbergplatz wird gerahmt von zahlreichen historisch wertvollen Gebäuden, u.a. der Botschaft Frankreichs. In den Jahren 2002/2003 erfolgt eine generelle Umgestaltung des Schwarzenbergplatzes nach Plänen des spanischen Architekten Alfredo Arribas.

Sowjetisches Befreiungs- denkmal von 1945

Französische Botschaft

Lage: an den Grenzen der Bezirke 1,3 und 4
Erreichbarkeit: Straßenbahnen D,1,2 und 71, Bus 4A
Der Platz vor dem Palais Schwarzenberg wird durch die Neugestaltung erweitert und stellt nunmehr eine homogene Erholungsfläche dar. Durch das Beleuchtungskonzept und die Versetzung der Straßenbeleuchtung entsteht eine klare Strukturierung des Platzes. Das Projekt nutzt die hohe Präsenz der Verkehrszeichen, diese erfahren gleichzeitig eine Erneuerung und eine Fortsetzung in der Platzarchitektur. Aufgebaut wird dabei auf dynamischen, fluktuierenden Elementen, auf dahinschwindenden Ereignissen. Das Projekt "VIENNA LIMELIGHT" fügt sich so spielerisch in den Alltag der Menschen ein. Dieses Projekt ist Ausdruck der städtebaulichen Komplexität - Beleuchtung und Menschenströme wirken der klassizistischen Ordnung und Schmucklosigkeit entgegen. Bei Tageslicht bleibt die aktuelle Symmetrie und Schlichtheit des Platzes weitgehend erhalten. Grauschattierungen dominieren und verschwimmen mit den umgebenden Fassaden. Bei Nacht wird die Symmetrie der Gebäude und des Platzes entlang der Hauptachse - von der Ringstraße bis zum Schwarzenbergplatz - durch ein Beleuchtungskonzept verstärkt. Alle eingesetzten Materialien (Glas, Stahl und Aluminium) verstärken den Effekt und die Streuung des Tageslichtes und des Beleuchtungskonzepts. Autoscheinwerfer, Verkehrsampeln, Neonreklamen, Anagramme tragen ebenso zur visuellen Dichte des Platzes bei. Die vorhandenen symbolischen Elemente - Statue, Brunnen, Denkmale - sind in das Konzept integriert und werden von verkleideten Spots und Scheinwerfern beleuchtet.
Weitere Ergebnisse zum Thema
Schwarzenbergplatz
seite weiterempfehlen seite drucken nach oben nach oben