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| Spittelberg |
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Spittelberg, Wien 7, 1692 vom Bürgerspital
angekaufter Grund ("Spitalberg", seit etwa 1800 S.), schon
zuvor von Slowenen, Kroaten und Ungarn besiedelt
("Krowatendörfel"). Von hier aus beschoss Kara Mustafa 1683
die Wr. Burg. Seit 1795 im Besitz der Gem. Wien, 1850 mit
dem 6. Bez. (seit 1861 7. Bez.) vereinigt. |
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Hinter dem Wiener Rathaus in westlicher Richtung
befindet sich im 7. Bezirk die Burggasse, von der aus links gesehen
einige Gassen zu einer Fußgängerzone zusammengefasst sind. Es sind
dies die Gutenberggasse, die Spittelberggasse und die Schrankgasse.
Eingerahmt von Kirchberggasse und Siebensterngasse heißt dieses
Viertel 'Spittelberg'. Der Name entstand, als bis etwa 1800 der
Grund 'Spitalberg' hieß.
Er wurde Ende des 17. Jahrh. vom Bürgerspital als Viehweide
erworben, später parzelliert und dicht bebaut. Von dieser Stelle aus
wurde bei der zweiten Türkenbelagerung 1683 und von Napoleons Truppe
1809 auf die heutige Innere Stadt Wiens geschossen. Die Häuser aus
dem 18. und 19. Jahrh. hatten keine Höfe oder Gärten und galten
daher als ungesundes Wohngebiet. Eine Zeit lang als sehr anstößiges
Viertel verrufen, verkam es bis zur Abbruchreife, ehe es 1976 / 77
generalsaniert wurde. Heute dient das Viertel der Stadtverwaltung
als Musterbeispiel für die Revitalisierung der Vorstädte in den 70er
Jahren.
Jeden Samstag findet von 10 bis 18 Uhr ein Kunsthandwerksmarkt in
diesem architektonisch reizvollen Viertel statt. Ecke Burg- und
Breitegasse steht übrigens das offiziell ausgewiesene 'kleinste Haus
von Wien'. |
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aus |
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| aeiou - das kulturinformationssystem des
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Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs |
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| Der Weihnachtsmarkt am
Spittelberg |
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| Zwischen Barock- und Biedermeierfassaden aufgestellte
Standerl laden zum Schauen und Kaufen kunsthandwerklicher Gegenstände
ein. Bei Tageslicht kann man neben dem weihnachtlichen Treiben die
wunderschönen Bürgerhäuser bewundern. Hier gibt es Restaurants,
Boutiquen und Cafés. Besondere vorweihnachtliche Stimmung stellt sich
nach Einbruch der Dunkelheit ein. Wenn es auch noch geschneit hat, geben
die Standerl ein urgemütliches Licht ab. Wie auf allen |
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Weihnachtsmärkten Wiens bekommt man auch auf dem Spittelberg
Punsch oder Glühwein in allen möglichen Geschmacksrichtungen im
speziellen Spittelberg-Häferl.
Vom Weihnachtsschmuck über Kerzen, Krippen, Holzspielzeug, Puppen,
Keramik und Karten gibt es auch einen Stand mit |
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| Indianerschmuck und -figuren - mal etwas Anderes zum
Verschenken. Eine märchenhafte Szenerie wird durch die orangefarbene
Beleuchtung der Spittelberggassen erzeugt. Durch die zusätzliche
Reflexion im Schnee erlebt man eine Weihnachtslandschaft, wie sie selbst
in Wien einmalig ist. |
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Österreichisches Filminstitut
A-1070 Wien, Spittelberggasse 3
Tel.: +43 1 5269730 Fax: DW 440
www.filminstitut.at |
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| Verkehrsanbindung |
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Linien: 49 (Stiftgasse), U2 (Volkstheater) oder U3 (Neubaugasse Ausgang
Stiftgasse),oder von der Mariahilferstraße via Stiftgasse |
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| Spittelberg Links |
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